Kunststück im Grünen

Die Holzskulpturen, der Wechsel von Putz und Holz an der Fassade, der Eingangsvorbau aus Holzlamellen fügen sich zu einem harmonischen Ensemble.

Die abstrakten Holzskulpturen im Garten und die große Hausnummer-Fünf an der Fassade verraten es: Unter dem adretten Satteldach wohnt eine Familie mit Kunstsinn und Lust an individueller Gestaltung.

Thomas und Sandra Offenbach führten lange eine Wochenendbeziehung. Er arbeitete in München, sie wohnte in der Einliegerwohnung bei den Eltern und setzte die Familientradition fort: einen Gärtnerei-Betrieb auf dem elterlichen Grundstück in der Nähe von Ulm. Doch mit Sohn Vincent änderte sich alles – Papa Thomas wollte die Vaterfreuden ausleben dürfen.


Der Nachwuchs war ein schöner Grund, um ein eigenes Haus zu bauen


In Ulm fand sich ein neuer Job, die etwas enge Einliegerwohnung, so der ursprüngliche Plan, könnte man mit einem Anbau vergrößern. Das Grundstück bot genug Platz, auch alles andere war ideal: Vincent konnte sich auf dem weitläufigen Gelände mit Freunden austoben, Sandra Offenbach musste nur den Garten durchqueren, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen, ihre Mutter kochte für alle das Mittagessen und behielt Vincent im Auge.


Just zu jener Zeit bauten Freunde des Paares ein Eigenheim mit SchwörerHaus und waren begeistert – vom reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten, der Besonnenheit, mit der alles vonstatten ging, der Qualität. Auch andere Freunde berichteten nur Gutes von dem renommierten Fertighaushersteller. „Da dachten wir uns, wir könnten doch auch bauen, der Platz war ja vorhanden", erzählt Sandra Offenbach. „Obwohl ich mir Baustellenschmutz, Koordinationsstress und Ärger mit überzogenen Terminen eigentlich nie antun wollte. Aber dann wurde uns sämtliches Drumherum des Projekts von SchwörerHaus abgenommen. Wir konnten uns ganz auf die gestalterischen Aspekte konzentrieren."


Das Paar fuhr ins Fertighauszentrum Ulm, schmökerte in Zeitschriften und Architekturbüchern. Letztere sprachen besonders den Kunstsinn von Thomas Offenbach an, der in seiner Freizeit Skulpturen aus Fundstücken wie Wurzeln, Zweigen und Steinen formt. Die schmücken als eigenwillige, spannende Blickfänger Haus und Garten.



Pragmatismus mit Raffinesse

Inspiriert von Entwürfen berühmter Architekten, stellte sich das Paar einen geradlinigen Baukörper vor, mit viel Glas und einem offenen Grundriss, am liebsten mit versetzten Stockwerken. Außerdem ein preisgünstiges, energiesparendes Haus und – ganz wichtig – Verwendung von Solarenergie und Fotovoltaik. Solche Anlagen sind am besten mit einem geneigten Dach zu realisieren, und so machten die beiden schließlich eine pragmatische Kehrtwendung in Richtung Satteldach.


Der Baukörper ist kompakt, ohne Erker oder Giebel, das einzig hervorspringende Element die schützende Holzlamellenwand am Eingangsbereich. Bodentiefe Fenster holen jede Menge Licht ins Hausinnere und unterstützen das energetisch sinnvolle Konzept. Sichtbares Holz an der Fassade – eine Stülpschalung mit haltbarer Opak-Lasur – stellt einen schönen Bezug zur umgebenden Landschaft und der Gärtnerei her, beschränkt sich aber auf die Gartenseite. Für die Eingangsseite wurde eine Putzfassade bevorzugt, die sich nahtlos in die nachbarschaftliche Sze- nerie einfügt.


Ideen von Freunden und vom Profi

„Manche gute Idee haben wir uns bei Freunden abgeschaut", gibt Thomas Offenbach gerne zu. Beispielsweise die horizontalen Fensterbänder. Sie schaffen notwendige Stellfläche für die Arbeitsplatte in der Küche und für das Sofa im Wohnbereich. Fenster mal anders. Das sorgt für Spannung im Fassadenbild und in den Innenräumen. „Wichtig war uns auch das Hebe-Schiebe-Element im Wohnbereich, damit offene Terrassentüren nicht ins Zimmer hineinragen und unnötig Platz beanspruchen."



Weitere gute Ideen wurden dem Paar im SchwörerHaus-Ausstattungszentrum präsentiert. Die Badezimmermöbel aus der firmeneigenen Design-Schreinerei oder die Küche zählen zu den „Mitbringseln“. Sandra Offenbach: „Bei anderen Küchenplanern hätten wir uns gedulden müssen: vor Ort ein Aufmaß erstellen, Möbel produzieren, anliefern – das dauert.


Bei SchwörerHaus dagegen gehört die Küche auf Wunsch zum Liefer- beziehungsweise Garantieumfang." Sohn Vincent profitierte gleichfalls vom Ideenfundus des Fertighausanbieters. Sein Kinderzimmer besitzt eine eingezogene Galerie, die Wände strahlen in Apfelgrün, den Fußboden bedeckt ein robustes Walnuss-Laminat.


Auch technisch beweisen die jungen Leute Zeit- und Zukunftsgeist. Ihr Haus ist mit der „Schwörer-WärmeGewinnTechnik“ ausge- stattet. Dabei sorgt die kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung mittels Wärmepumpe und Erdwärmetauscher für ein stets behagliches Raumklima und frische Luft.


Die kompakte Anlage ist im ebenerdigen Technikraum untergebracht, der, geräumig genug, zugleich als Abstellkammer für Arbeits- und Sportkleidung, Schuhe, die Waschmaschine, Trockner und Bügelbrett dient. Unterstützt wird das Heizsystem durch die Solar- und Fotovoltaikanlage auf dem Dach.


Die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz bringt sogar zusätzliche Einnahmen in die Familienkasse. Für passive solare Gewinne im Winter sorgen die großen Glasflächen an der Süd- und Westseite des Hauses.


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