Kellerbau: Hoher Grundwasserstand darf kein Problem sein

Im Untergeschoss dieses Hauses befindet sich ein traumhafter Wellnessbereich (nächstes Bild).

Viele Bauherren denken bei der Planung eines klassischen Hauses an Bodenplatte als Fundament. Das Problem ist oft aber ein hoher Grundwasserstand auf dem Baufeld. Erst in der konkreten Planungsphase spricht meist der Architekt dann das Thema an. Gerade der Fachmann kann dem Bauherren die Angst vor eindringender Feuchtigkeit ins Untergeschoss nehmen – wenn der wasserdichte Kellerbau professionell umgesetzt wird.

In dem unterkellerten Reetdachhaus direkt am See (Bild 01) spielt sich das Leben der Besitzer, einer 34-jährigen IT-Fachfrau und ihres Mannes, überwiegend im 112 Quadratmeter großen Keller ab. Sie fühlen sich natürlich auch in den oberen zwei Stockwerken wohl. Allerdings: Im Untergeschoss befindet sich der luxuriöse Wellnessbereich, den beide gerade nach der Arbeit gern aufsuchen.


Um die Baugrube herstellen und die gewünschten Elemente einbauen zu können, musste aufgrund des hohen Grundwasserspiegels das Wasser abgepumpt werden. Als kompetenter und zuverlässiger Partner für dieses Vorhaben bewies sich die Firma Glatthaar-Fertigkeller. Das Kellerelement in der Größe von etwa 12 mal 13 Metern wurde an nur einem Tag errichtet. Die Raumhöhe unterscheidet sich mit 3,40 Metern von der klassischen Kellergeschosshöhe. Die Bauherren hätten sich ohne Unterkellerung den Traum vom eigenen Wellnessbereich niemals erfüllen können.


„Der Trend geht eindeutig zum hochwertigen Keller, auch wenn die konkrete Nutzungsform noch nicht von vornherein feststeht. So halten sich die Bauherren für die Zukunft viele Optionen offen“, erklärt Michael Gruben, Geschäftsführer von Glatthaar-Fertigkeller. „Die Erwartungen an die Dämmung steigen analog zum Haus, um auch in einigen Jahren noch dem Stand der Technik und den strengen Anforderungen an Wärmeschutz und Dichtigkeit zu entsprechen.“


Darüber hinaus sei eine verstärkte Nachfrage an Teilkellern zu verzeichnen. Gerade bei kleinen oder stadtzentrumsnahen Grundstücken und Lückenbebauungen sei dies eine beliebte und kostengünstige Lösung für ein Mehr an Lebensraum.


Melina Rost

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