Weiß lügt gut: Eine Farb-Kritik
Auch Sie halten Weiß für die schönste denkbare Farbe für Tisch und Wand, Bett, Stuhl und Schrank? Dann machen Sie...

Am Tag lacht die Sonne, in der Nacht funkeln die Sterne – mit extragroßen Dachfenstern wird der Himmel plötzlich zum Greifen nah. Und sie erfüllen ihre Aufgabe als Lichtfänger besser als jedes Fassadenfenster.
Damit das Auge zum Himmel nicht zur tückischen Energieschleuder wird, ist Profiqualität oberste Prämisse. Nur Niedrigenergie-Fenster und ihr fachgerechter Einbau können saftige Heizkostenrechnungen verhindern. Höchste Zeit also, nach vorne zu denken, zumal die aktuelle Studie des Forsa-Instituts herausgefunden hat: In deutschen Wohnhäusern fällt jedes zweite Fenster, was den Energiespar- und Nutzwertaspekt angeht, unter die Kategorie „erneuerungsbedürftig“.
Roto gehört zu den deutschen Traditionsunternehmen, die „Made in Germany“ als Pflicht verstehen. Was bedeutet: beste Qualität zum Bestpreis.
Hoch und weg
Das neueste Produkt, das Panorama-Dachfenster „Azuro“, halten Fachleute für einen Meilenstein in der Entwicklung von Wohndachfenstern. Mit einer Größe von 2,60 mal 1,70 Metern samt serienmäßiger Sicherheits- und Wärmedämm-Isolierverglasung macht es den Raum unterm Dach zum Atelier. Die bemerkenswerte Öffnungsfläche ist der Stapeltechnik für die Fensterflügel zu verdanken.
Eine Neuerung mit Köpfchen: Ein Elektromotor bewegt das Fenster. Per Knopfdruck werden die Elemente aus dem Blickfeld gefahren und verschwinden dann gestapelt in einer im Dach integrierten Box neben dem Fenster. Diese ungewöhnliche Stapeltechnik erlaubt, dass die drei Elemente platzsparend übereinander gelagert werden können.
Ermöglicht wird das durch eine schwenkbare Auflagevorrichtung, die mit Federkraft immer auf der richtigen Höhe gehalten wird und dafür sorgt, dass die einzelnen Fensterelemente sanft aufeinanderliegen. Wird das Fenster irgendwann wieder geschlossen, drücken die Federn die Auflagevorrichtung zurück nach oben, sodass sich die Fensterelemente dank der speziellen Mitnahmevorrichtung wieder miteinander verbinden.
Und noch ein weiteres praktisches Detail liefert die neue Technik: Während sich ganzflächige Großfenster oft nur mit Mühe reinigen lassen, ist bei den „Azuro“-Elementen jede Stelle bequem zu erreichen. Auch gegen Stromausfall ist man gewappnet: Durch einfaches Entkoppeln des Antriebes kann das Panorama-Fenster ebenso gut von Hand geöffnet und geschlossen werden. Zusätzliche Sicherheit bieten zudem Infrarot-Lichtschranke und Regensensor.
Da immer mehr Hausbesitzer die Räume unterm Dachgeschoss gerade wegen der besonders schönen Lichtverhältnisse schätzen, die Qualität der Dachfenster aber Komfort und Klasse des Lebens auf der Sonnenseite erheblich mitbestimmt, setzt das Unternehmen aus Bad Mergentheim konsequent auf das Konzept: von Profis gebaut, von Profis eingebaut. Für alle seit dem 1. August 2007 von Fachbetrieben eingebauten Wohndachfenster hebt der Hersteller die Garantie auf 15 Jahre an. Qualität überzeugt auch den Fachmann: Mittlerweile zählen mehr als 1.500 Meisterbetriebe zur zertifizierten „Profiliga“ von Roto.
Energetische Qualität steht ganz oben auf dem Masterplan des Unternehmens. Ehrgeizige Entwicklungsarbeit findet Niederschlag in Niedrigenergie-Wohndachfenstern, die sich sogar für Passivhäuser eignen. Das große Panoramafenster „Azuro“ bringt es auf beachtliche 1,3 W/m2K.
Glas mit Multitalenten
Ein nicht zu vernachlässigender Faktor, will man die Heizkostenrechnung im Griff behalten: die Verglasung. Hoch dämmende dreifache Isolierverglasung kommt mit jeder Wetterlage klar. Im Sommer schützt sie vor Überhitzung, im Winter hält sie die Wärme im Raum. Schnee und Kälte sind für Wohndachfenster übrigens ein spezielles Problem. Es ist auch Autofahrern vertraut, die nach einer kalten Nacht ihre Fenster erst freikratzen müssen. Bei einer gut isolierten Verglasung werden die Außenseiten der Dachfenster durch Überfrieren und Beschlagen schnell undurchsichtig. Mit einer Pyrolysebeschichtung auf der Außenscheibe wendet Roto solches Ungemach ab. Die spezielle Außenbeschichtung hat einen weiteren bekömmlichen Zusatznutzen: Sie verhindert Elektrosmog.
Maßlosigkeit erlaubt
Viel Licht im Raum ist häufig nur durch hohen Aufwand zu haben. Um große Glasflächen zu schaffen, sind Fensterkombinationen nicht die einzige Lösung. Eine sinnvolle Alternative zeigt die Größenerweiterung für das Premium-Klapp-Schwingfenster von Roto. Das Modell kann mittlerweile in einer Rahmenhöhe von bis zu 1,80 Metern eingebaut werden. Auch Maßanfertigungen für den Dachbereich garantiert das Unternehmen. Wer sich beispielsweise für ein Fensterband über die volle Raumlänge entscheidet, fängt so viel Licht ein, wie es breiten Fenstern nie gelingen würde.
Die Klapp-Schwing-Technik mit einem Öffnungswinkel von bis zu 45 Grad sorgt für maximale Kopffreiheit – Ausblicke in aufrechter Haltung sind nun mal schöner als mit gebeugtem Rücken. Intelligenterweise hat Roto die Drehachse ganz oben am Fenster angelegt. So gibt es keinen störenden Flügel, der in den Raum ragt, die Sicht versperrt oder den Weg ans offene Fenster zum Hindernisparcours macht. Ein unten angebrachter Handgriff erlaubt es, das Fenster mit nur einer Hand zu bedienen. Wer ein Kind auf dem Arm trägt, weiß diese Bequemlichkeit besonders zu schätzen. Außerdem sorgt die mehrfache Zentralverriegelung für einen gleichmäßig dichten Verschluss und verstärkt den Einbruchschutz.
Werden die XXL-Dachfenster miteinander kombiniert, wirken sie wie eine zusammenhängende Glasfläche von bis zu 2,80 Meter Breite. Die sogenannte „Stoß-an-Stoß“-Konstruktion lässt nur einen geringfügigen Abstand zwischen den Fenstern. Der Optik zuträglich ist auch die geringe Tiefe des Hilfssparrens zwischen den Fenstern.
Das schönste Himmelsauge kann nicht überzeugen, wenn das Design langweilig ist: Bei den Roto-Wohndachfenstern gefällt das Rahmendesign mit kühler Eleganz, die sich jedem Ambiente unterordnet. Bestes Beispiel auch hier: das Panorama-Fenster „Azuro“. Die Flügelverwahrung besteht aus Edelstahl, der Eindeckrahmen aus Aluminium.
Sicherer Zugriff
Auch die Griff-Serie „DecoLine“ hat sich modernen Linien verschrieben. Ihre Form schmiegt sich beim Öffnen des Fensters gut in die Hand. Die Selbsthemmung hat sich Roto ebenfalls patentieren lassen. Sie macht den Griff verdrehsicher gegen Eingriffe von außen. Neben der Standardversion gibt es noch einen Fenstergriff zum Abschließen.