lehner / homestory 965
Als der Familienzuwachs da war, wurde es eng im alten Domizil. Den Traum vom eigenen heim gab es schon länger. Wann,...

Ein weit vorgezogenes Pultdach, das auf hölzernen Streben ruht, prägt den avantgardistischen Charakter des Hauses. Es spannt sich schützend über die Terrasse und den Balkon, der über die gesamte Hausbreite reicht. Die weiße Putzfassade und die üppigen Fensterelemente stehen in schönem Kontrast zu dem naturbelassenen Holz auf der Unterseite des Daches und im Giebel.
Das Linzer „Pult nature“ gilt zudem als erneuter Beweis dafür, dass Fertighäuser individuellen Bedürfnissen und Designwünschen gerecht werden. Es basiert nämlich auf einem Zwei-Gebäude-Prinzip, das es ermöglicht, den Kubus an die jeweilige Grundstückssituation anzupassen. Je nachdem, ob die beiden Hausteile mono, symmetric oder asymmetric angeordnet werden, ergeben sich verschiedene Typologien.
Das Spiel der Varianten lässt sich im Innern fortsetzen. Beinahe jede Wand kann beliebig gesetzt werden. In Linz zum Beispiel dominiert ein großer Wohn-Ess-Bereich das Erdgeschoss. Daran grenzt, etwas versteckt hinter einer halben Wandscheibe, die Küche an. Eine Diele, ein WC und der Hauswirtschaftsraum komplettieren das Raumangebot.
Die Holztreppe ins Obergeschoss führt auf eine Galerie, die als Ruhezone zum Beispiel zur Lektüre eines Buches einlädt oder zur schönen Aussicht auf den Garten. Von hier aus werden auch alle anderen Räume erschlossen: die beiden Kinderzimmer, das Elternschlafzimmer und das Bad.
Der hohe ökologische Anspruch, den die Planer mit diesem Entwurf verfolgen, zeigt sich neben der Verwendung ausgewählter Baumaterialien auch in der großen Auswahl an ressourcensparender Alternativheiztechnik, mit der sich dieses Haus ausstatten lässt. Die neue „Energy-Plus“-Wand garantiert ein behagliches Raum- und Wohnklima. Werte von 50 bis 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr werden leicht erreicht und sogar unterboten.
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