Glasarchitektur - Dem Himmel ein Stück näher

Raumgewinn einer neuen Dimension mit Glasarchitektur vom Feinsten von Solarlux.

Raumgewinn einer neuen Dimension mit Glasarchitektur vom Feinsten von Solarlux. Wir sprachen mit dem Inhaber des sauerländischen Unternehmens Herbert Holtgreife. Der heute 58-Jährige machte die Gründer-Garagenwerkstatt Solarlux zu einem der international führenden Anbieter erstklassiger Verglasungs-Lösungen für besondere Architekturansprüche.

Herr Holtgreife, stimmt es, dass Sie die So­larlux-Story wie der legendäre Bill und der große Steve in einer Garagenwerkstatt starteten?


Herbert Holtgreife: Ja. Aber nicht in Kalifor­­nien, sondern im Sauerland. Und mein Part­ner hieß Heinz-Theo. 1983 waren wir Anfang 30 und felsenfest davon überzeugt, dass un­sere Idee von Fenstern und Glas­türen, die sich nicht nur drehen und kippen, sondern auch elegant zusammenfalten lassen, am Markt Erfolg haben wird.


Sie waren mit Ihren Glaselementen von An­f­ang an auf der Überholspur. Kaum ein anderes Segment hat derartige Zuwachsraten. Offenbar gilt das für die gro­­ßen Superobjekte ebenso wie für Ein­fami­lien­häuser.


Herbert Holtgreife: Das wachsende Bedürfnis nach erlebbaren Freiräumen im besten Sinn des Wortes, nach Transparenz, die sich schöne Blickachsen erobert, indem sie die frü­here Kleinteiligkeit enger Wände überwindet, die Lust an einem großzügigeren und intensiveren Miterleben von Natur, Licht und Sonne – das sind nach unserer Erfahrung tief greifende und unumkehrbare Trends der Lebenskultur. Mal abgesehen von neu geplanten Objekten: Wenn man überlegt, wie viele alte Archi­tek­turlösungen auf diese neuen Bedürfnisse noch umgestellt werden müssen. Das sind Heraus­forderungen, für die wir schon heute Lösun­gen anbieten können.


Früher hat die Befürchtung enormer Heiz­kosten den Wünschen nach mehr und grö­ßeren Glas­flä­chen enge Grenzen gesetzt. Was hat sich geändert?


Herbert Holtgreife: Das Problem steigender Energiekosten trifft uns alle härter denn je. Aber mit dem Bewusstwerden der strategischen Dimension dieser Aufgabe ist auch die Qualität der Lösungen gestiegen. Wär­me­durchgangswerte von 1,3 oder gar 1,0 bei groß­­formatigen Fensterflächen waren vor wenigen Jahren noch utopisch. Heute be­­stimmen sie den Qualitätsstandard. Noch wichtiger finde ich, dass sich mit dem Einzug moderner Glaskonstruktionen in die Archi­tektur, keineswegs nur bei den neuen Win­tergärten im XXL-Format, eine realistischere, ganzheitliche Betrachtung durchsetzt.



Sie sprechen von Wärmeenergiegewinnen und -verlus­ten?


Herbert Holtgreife: Das beschreibt nur einen Teil der Anforderungen. Genau ge­nom­men wird von uns erwartet, das Un­mögliche zu ermöglichen: in freier Natur zu leben ­– aber verlässlich geschützt vor Wind und Wetter. Stets offen für Sonne, von ganz früh morgens bis ganz spät abends, Leib und See­le wärmend in der kalten Jahreszeit, in den Som­mer­monaten aber mit allen Frei­heiten und Annehmlichkeiten, die unsere weggefalteten Glas­wän­de an ungestörtem Ausblick in die Natur und an kühlendem Lüft­­chen bieten …


Ist Aluminium Ihr Lieblingsmaterial?


Herbert Holtgreife: Für die Profile von So­lar­lux ist es ideal – von geringem Eigen­gewicht, verlässlich und wertbeständig, stabil und vari­abel zu­gleich. Unsere Kunden schätzen vor al­lem das extrem Pflegeleichte, fast War­tungs­­freie unserer Konstruk­tionen.


Unter den Naturliebhabern bevorzugen aber nicht wenige Holz für Fenster und Türen. Was machen Sie mit denen?

Herbert Holtgreife: Ich zeige Ihnen die Holz­profile für unsere Glaselemente. Das ist ge­wiss­ermaßen unser zweites Standbein: Schon Ende der 80er-Jahre war die Nachfrage nach unseren Holz-Faltwänden so stark, dass wir dafür eine eigene Produktionsstätte aufbauen mussten. Ein Naturstoff wie Holz braucht allerdings auch entsprechende Pflege und Wartung. Vie­le Kunden entscheiden sich daher für mo­derne High-Tech-Profile: innen warmes Na­tur­­holz, außen wetterfestes Aluminium.



Made in Germany?


Herbert Holtgreife: Das ist für uns der Kern von allem. Das Herz des Unternehmens schlägt in Bissendorf bei Osnabrück. Dort entwickeln und produzieren wir mit 380 Mit­arbeitern hochwertige Alu­minium-Sys­teme. Wie stark deutsche Wert­arbeit auch im Aus­land gefragt ist, lässt sich daran ablesen, dass unsere internationalen Aktivitäten in mehr als 50 Ländern inzwischen zu 50 Prozent zum Ergebnis beitragen. Solarlux hat Lizenz­neh­mer, Verkaufs­büros und Tochtergesell­schaf­ten in den USA, den Niederlanden, in Groß­britannien, Polen, der Schweiz – neuerdings sogar in Dubai.


Ist denn neben den Großen dieser Welt der private deutsche Hausbesitzer und Bauherr für Solarlux noch interessant?


Herbert Holtgreife: Ich halte es für eine un­se­rer Stärken, dass wir bei aller Freude über Aufträge für renommeeträchtige Groß­pro­jekte in aller Welt nie vergessen, wo unsere Wurzeln sind und wer das Gros unserer Kun­den stellt. Es gibt allein in Deutschland mehr als 15 Millionen Ein- und Zwei­fa­mi­lien­häu­ser. Wir haben auch hierzulande auf­se­hen­erregende Zuwachsraten. Dabei ahnen viele Hausbesitzer noch gar nicht, welcher Zuge­winn an Wohn- und Lebensqualität ihnen auch in einem Objekt älteren Baujahrs mit einem modernen Solarlux-Anbau möglich ist.


Um- und Anbauten gelten aus Erfahrung als stressverdächtig.


Herbert Holtgreife: An dieser Stelle haben wir besonderen Ehrgeiz. Wer die Markt­­füh­rer­schaft beansprucht, muss auch in Bera­tung, Abwicklung und Service von den Kun­den als erstklassig erlebt werden.


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