GEKKO - Die Komfort-Offensive

In dieser Stadtvilla (Entwurf von OKAL) tritt der neue elektronische Butler GEKKO in Kürze seinen Dienst bei Familie Andreas an.

Stellen Sie Sich vor, Sie hätten einen Freund, der Ihnen fast alle Wünsche in Ihrem Haus von den Lippen abliest und Ihnen nicht nur die Arbeit abnimmt, sondern gleichzeitig bares Geld einspart. Der schlaue Freund heißt GEKKO. Er setzt bei der Haustechniksteuerung in Privathäusern neue Standards.

Die Idee


Was ist uns alles selbstverständlich geworden: Die Urlaubsroute online in Sekunden berechnet, das Geburtstagsgeschenk bequem vom Sessel aus eingekauft, die Cocktail-Rezepte für die Party in letzter Minute ausgedruckt. Wie gut aber kennen wir unseren Umgang mit Strom, Wasser und Wärme? Das verrät erst die kommende Betriebskostenabrechnung. Und an der können wir im Nachhinein nichts mehr ändern.


„Warum setzen wir die elektronische Intelligenz nicht dort ein, wo sie uns spürbar helfen kann – in den eigenen vier Wänden?“, fragt Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Fertighaus Holding AG (DFH). „myGEKKO“ heißt die intelligente Hausautomation, die er erstmalig und exklusiv in den europäischen Einfamilienhausbau einführt. „Damit kontrolliert der Bauherr nicht nur den Energieverbrauch einzelner Räume, sondern lässt sich auf ein aktives Hausmanagement ein – die logische Weiterentwicklung unserer Energieeffizienzhäuser.“


Der erste Eindruck


Familie Andreas hat das Glück, sich ihren Traum vom Haus mit der modernen Stadtvilla von OKAL (ein DFH-Tochterunternehmen) zu verwirklichen – und dies auch noch, erstmals in einem deutschen Fertighaus, mit „myGEKKO“-Komfort. Die Bauherrin stellt uns mit leuchtenden Augen das Menü auf dem Touchscreen vor: Im Startbildschirm ist neben dem aktuellen Wetter zu sehen, dass die momentane Stromproduktion ihrer Fotovoltaikanlage höher ist als der Stromverbrauch im Haus.



Auf Fingertouch erscheinen die Bilder der vier Außenkameras. Damit sieht sie, wer an der Tür steht, aber auch, wo ihr Kind gerade im Garten spielt. Mit einer nächsten Berührung schließt Anja Andreas die Fensterrollos. Bei aufkommendem Sturm geschieht das dank Windmesser auf dem Dach automatisch.


„myGEKKO“ ist kinder- und auch opaleicht zu bedienen. Frau Andreas‘ Vater, fürwahr kein Computerfan, konnte mit seinen über 77 Jahren ohne jede betriebsanleitung oder Einweisung sofort damit umgehen – und einen versehentlich ausgelösten „Alarm“ entschärfen.


Das Konzept


Was unterscheidet diese automatische Haussteuerung von anderen Systemen?

Thomas Sapper: „myGEKKO“ ist eine neuartige, frei konfigurierbare Kommunikationszentrale. Er kann nicht nur Heizung, Rollläden, Licht, Rasenbewässerung oder die Lieblingsmusik steuern, sondern zeigt alle relevanten Daten an – vom Gas-, Wasser- und Stromverbrauch bis zur Leistung der Solaranlagen. Es ist natürlich sinnvoll, bei der Planung darüber nachzudenken, welche Dienste wichtig sind – oder werden. Ein Babyfon zum Beispiel. Sollten Sie trotzdem nach Jahren etwas ansteuern wollen, was in der Planung nicht vorgesehen war, können Sie dieses Gerät auch über ein Funkmodul mit „myGEKKO“ verbinden. Der große Vorteil: Es lassen sich alle anderen Systeme am Markt integrieren. „myGEKKO“ wird immer die Zentrale bleiben. So ist es auch in 20 Jahren noch up to date.


Fürchten Sie nicht, den Hausbesitzer damit in eine zu aktive Rolle zu nötigen?

Thomas Sapper: Ganz im Gegenteil. Er gewinnt neue Freiheiten. Das System kann auch ohne Eingriff bis zu 40 Prozent der Verbrauchskosten sparen, da es die gesamte Haustechnik ständig analysiert und steuert. Viele Autofahrer versuchen mithilfe des Bordcomputers einen halben Liter Sprit weniger zu verbrauchen. Hausbesitzer lernen mit „myGEKKO“ ihre eigenen Gewohnheiten besser kennen und bewerten.



Zum Beispiel?

Thomas Sapper: Wenn sie sich beim blick auf das Display beispielsweise wundern, warum gerade so viel Strom verbraucht wird, obwohl sie gar keine zusätzlichen Geräte eingeschaltet haben, können sie den Stromfresser im Haus gezielt suchen. Das System kann auch ein Warnsignal ab einem vorher definierten Stromverbrauch geben. Sie müssen deshalb nicht stundenlang alle Werte beobachten – alles wird aufgezeichnet. Ein weiterer großer Vorzug: Das Gerät steuert die Heizung nicht nach der Außentemperatur, wie sie jetzt ist, sondern nach der zu erwartenden. Es weiß aus dem Internet, wenn es morgen einen Kälteeinbruch geben wird und dass die träge Fußbodenheizung zwölf Stunden braucht, um hoch- oder runterzufahren. Das nenne ich intelligenten Komfort. Ebenfalls ein Vorteil: nicht das System, sondern die Hausbewohner bestimmen, welche Geräte sie über dieses System jetzt oder später zusätzlich ansteuern möchten.


Wie ist der technische Support organisiert?

Thomas Sapper: Der Service-Mitarbeiter kann sich auf ausdrücklichen Wunsch online mit Ihrem GEKKO verbinden. Dabei können Sie festlegen, welche Daten er zu sehen bekommt. Auch neue Updates oder eine andere grafische Oberfläche werden online übermittelt. Bei einem Heizungsausfall erkennt der Service-Mann vorab, ob ein Bedienfehler oder ein Defekt in der Anlage vorliegt. Das spart dem Kunden Warte-, Anfahrts- und Arbeitszeit.


Was sind denn Kernleistungen dieser Innovation?

Thomas Sapper: Die Einzelraumregelung der Temperatur, der beschriebene Energiemonitor, eine intelligente Licht- und Rollladensteuerung inklusive Anwesenheitssimulation, wenn Sie zum Beispiel in den Urlaub fahren. Die Zeitsteuerung der Zirkulationspumpe, die Steuerung der Lüftungsanlage, der Alarmmelder, der Wasserrohrbruchsensor, die zentrale Musiksteuerung für das Haus und die Internetanbindung gehören ebenfalls dazu. Zusammen mit der elektrischen Verkabelung, allen Modulen, Ventilen, Sensoren, Fühlern und der zentralen Bedieneinheit mit Touchscreen soll das Starterpaket von „myGEKKO“ schon ab etwa 5.000 Euro zu haben sein.


Ein Bauherr, der den Komfortgewinn dieser vielen neuen hilfreichen automatischen Funktionen mit all seinen kleinen wie großer Annehmlichkeiten im Alltag einmal erlebt hat, wird seinen GEKKO nie wieder hergeben.


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