Fischer Dübel – an diesem Dübel hängt Erfolg

Arthur Fischer in den 60er Jahren mit seiner Erfindung

Es ist ein kleines Stück grauen Nylons, fast unscheinbar. Aber es hat die Welt der Handwerker und Heimwerker verändert und längst jeden Raum im Haus erobert. Und das in über 100 Ländern der Erde. Eine Erfolgsstory MADE IN GERMANY

Artur Fischer ist ein Tüftler, ein echter Schwabe mit Sinn fürs Praktische und voller Umsicht. Das hat ihn weit gebracht. 56 Jahre ist es her, als er Schluss machte mit dem elendigen Eingipsen von Haken und Ösen. Er fand einen Weg, die Sache zu vereinfachen – es war der Kunststoff-Dübel, den bis heute alle Fischer-Dübel nennen.

Das Prinzip ist einfach - eben das ist das Geniale an der Sache. Der kreisrunde Dübel mit den auffälligen zwei kleinen Flügeln passt genau in das entsprechende Bohrloch. Die Flügel halten den Dübel in seiner Lage, während die passende Schraube eingedreht wird. Dann presst das Gewinde den hinteren Teil des Dübels auseinander und damit an die Wand des Bohrlochs. Fertig ist die sichere Verbindung.

Heute ist der Dübel aus der Welt der Hand- und Heimwerker nicht mehr wegzudenken. Er verankert zuverlässig Schauben und Schraubhaken, hält Leuchten an der Decke und Oberschränke an der Wand.

Mit diesen universellen Fähigkeiten musste er einfach ein Star von weltweiter Bedeutung werden. Allein seine Produktionszahlen rechtfertigen die Bezeichnung. Immerhin werden täglich mehr als zehn Millionen Dübel hergestellt.

Aber nicht nur das kennzeichnet die Erfolgsgeschichte „Made in Germany“. Das kleine graue Ding ist gewissermaßen Grundstein für ein weltweites Imperium. Die Fischerwerke, die ihren Hauptsitz nach wie vor in Artur Fischers Geburtsort Tumlingen im Schwarzwald haben, sind nicht nur weltweit bedeutendster Hersteller von Befestigungssystemen. Sie produzieren hochwertige Zubehörteile für die Autoindustrie, stellen unter dem Namen Fischertechnik Kinderspielzeug her und beraten schließlich andere Unternehmen, wenn es um die Vermeidung von Verschwendung geht.


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Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab der Seite 112 im Magazin "Mein schönes zuhause September/Oktober 2014"


Michael Schweer

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