Familie zwischen Abstand und Nähe von OKAL

Das Generationenkonzept von OKAL schafft die dafür nötigen Freiräume.

Drei Generationen unter einem Dach. Keiner stört den anderen, keiner fühlt sich ausgesperrt. Das Generationenkonzept von OKAL schafft die dafür nötigen Freiräume.

Einen alten Baum soll man nicht verpflanzen? „Aber unbedingt – wir wollten bei unseren Kindern sein, egal, wo sie hinziehen“, widerlegt Karen Bohm, 72, eine gern zitierte Lebensweisheit. Also wenn Neuanfang, dann für alle. Dieser gemeinsame Neustart sieht sehr gelungen aus: ein modernes Haus für zwei Familien im beschaulichen Berchtesgadener Land.


Der Umzug entstand nicht aus einer Laune heraus, er hatte einen handfesten Grund: Rigo Freitag, 40, pendelte seit drei Jahren vom Tölzer Land nach Salzburg, wo er als Projektmanager für einen TV-Sender arbeitet. „Moritz, 5, und Lukas, 12, freuten sich auf die Wochenenden mit mir. Aber der Alltag und die Erziehung blieben an Uschi hängen. Wir merkten schnell, dass dies nicht unserer Vorstellung von Familienleben entsprach. So beschlossen wir gemeinsam mit den Schwiegereltern, in die Nähe meiner Arbeitsstelle zu ziehen.“


Eine passende Immobilie zu finden, erwies sich jedoch als schwieriger, als gedacht. Rigo Freitag: „Irgendwann haben wir aufgegeben und beschlossen: Dann bauen wir halt selbst. Ein klassisches Doppelhaus hätte erheblich umprojektiert werden müssen – die Schwiegereltern haben längst nicht unseren Platzbedarf. Und ebenerdig sollte ihre Wohnung liegen, damit sie möglichst lange selbstständig agieren können.“


Im OKAL-Generationenhaus fanden die Freitags schließlich alle ihre Überlegungen vorgedacht: Es bot passgerechten Raum für zwei Familien – eine 209-Quadratmeter-Wohnung und eine 45-Quadratmeter-Einliegerwohnung mit weiteren 45 Quadratmeter Kellerfläche –, verfügte über die gewünschte offene Wohnküche, ausreichend Zimmer, Bäder und separate Eingänge. Vom Bauantrag bis zum Einzug in das schlüsselfertige Generationenhaus vergingen nicht einmal sechs Monate.


Uschi Freitag erfreut sich nicht nur an dem neuen Domizil, mindestens genauso gut tut ihr das Gefühl: „Wir wollen mehr Familie leben, unseren Eltern etwas zurückgeben. Aber trotzdem für uns sein können.“ Während sich die Auswahl aller Wand- und Bodenbeläge sowie Armaturen im OKAL-Bemusterungszentrum Büchenbeuren nach zwei Tagen erledigt hatte, war die Optimierung des Grundrisses für die Bauherrenfamilie wesentlich komplexer.



Die Außenmaße des auf dem Entwurf „FG 104-134 B V3“ basierenden Hauses wurden auf die Grundstücksgröße zugeschnitten. Damit das nicht zulasten des Wohnraums ging, wurde der Hauswirtschaftsraum des Modellentwurfs dem Wohn-Küchen-Bereich zugeschlagen. Der Hauswirtschaftsraum fehlt nicht – das Haus ist schließlich komplett unterkellert. Der Keller bietet der gesamten Haustechnik Platz. Selbst der Luft-Wärmepumpe, die nicht in den Garten musste. Die umsichtige Feinplanung verhalf auch dem Obergeschoss zu mehr Luft und Weite: Der Kniestock wurde um 30 Zentimeter auf 1,80 Meter erhöht. Diese wenigen Zentimeter sind spürbarer Mehrgewinn in den Kinderzimmern und im Bad.


Neuanfang ist schön, Neuanfang mit Lieblingsstücken aus dem Leben davor ist schöner. Ein paar Möbel und auch die Küche der jungen Familie mussten unbedingt mit ins Haus. Der OKAL-Architekt plante also millimetergenau mehrere Fenster und Wände. Und veränderte die gesamte Treppenkonstruktion, damit der Keller über eine geschlossene Tür erreichbar ist. In dem wird es übrigens bald die „Kartenstube“ geben – ein kleiner Partyraum, wie Oma Karen und Opa Hans ihn aus vergangenen Zeiten schätzen und in den sie künftig ihre Freunde zu Spieleabenden laden werden.


Dass sich in diesem Haus jeder ohne Leisetreterei bewegen kann, ist dem extra Schallschutzpaket in Decken und Wänden zu verdanken. Einziger Nachteil für Uschi Freitag: Ihr Ruf „Essen kommen!“ dringt selten bis in die Jungszimmer durch...



Warum wir mit den Eltern zusammen wohnen


  • ... weil wir ihnen gern etwas zurückgeben wollen. Wir sind in der Nähe und können uns nützlich machen: bei Arztbesuchen, mit Einkäufen et cetera..
  • ... damit sie in Zukunft sicher auf unsere Unterstützung zählen können, falls diese benötigt wird.
  • ... nicht, um sie ständig als Aufpasser für unsere Kinder einzuspannen. Die bleiben bei uns im Haus, wenn wir mal unterwegs sind – aber es beruhigt uns, Oma und Opa nebenan zu wissen.
  • ... mit der Vereinbarung, dass jeder seinen eigenen Bereich hat und sich keiner den Alltagsaufgaben des anderen verpflichtet fühlt.

Warum wir mit den Kindern zusammen wohnen


  • ... weil wir gern in Reichweite unserer Kinder und Enkel sind.
  • ... weil es für uns ein gutes Gefühl ist zu wissen: Da ist jemand, der im Notfall schnell reagieren kann.
  • ... weil uns der kleinere Wohnbereich völlig ausreicht und überschaubaren Aufwand beim Sauberhalten macht.

Die Goldenen Hausbauregeln, Baufinanzierung, die Top-100-Häuser und Hausanbieter: Jetzt im aktuellen Hausbuch 2015 auf 324 Seiten!

Zahlen und Fakten

AnbieterOKAL Haus GmbH
EntwurfEntwurf „FG 104-134 B V3"
Fläche254.00m²
DachSatteldach
HeizungLuft-Wärmepumpe
AngebotPreis auf Anfrage

Informationen Anfordern

Mehr zum Thema Mehrgenerationenhäuser

Es ist eine echte Mehrgenerationenadresse, das Fullwood-„Haus an der Pferdeweide“.

Mehrgenerationenhaus "An der Pferdeweide" von Fullwood

Es ist eine echte Mehrgenerationenadresse, das Fullwood-„Haus an der Pferdeweide“. Die Eigentümer, selbst schon...

Plusenergiehaus von FISCHER HAUS - Das Generationenhaus

Plusenergiehaus "Generation X" von FischerHaus

FischerHaus setzt auf die Kräfte der Natur: Sonne, Wind und Erdwärme. Auf Basis eines wissenschaftlich fundierten...

Mehr zum Thema Häuser von Okal

Fotos: OKAL

Musterhaus Poing - von OKAL

Modern, effizient, nachhaltig und großzügig: das OKAL-Musterhaus in Poing bietet 170  Quadratmeter Wohnfläche – und...

Fotos: OKAL

Kundenhaus Just von OKAL

Selbst produziert und batteriegespeichert bietet Strom dieser Baufamilie jeden erdenklichen Komfort in Ihrem...

das dicke deutsche hausbuch 2016

Unverzichtbar – der umfassende Ratgeber für jede Baufamilie. Alles über Fertig- und Systemhäuser auf 260 Seiten: die...