Energieeffizient und massiv: Das Einfamilienhaus 2.0

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In Zeiten der Finanzkrise investieren immer mehr Familien in eine eigene Immobilie, um ihre Zukunft abgesichert zu wissen. Inzwischen leben schon über 50 % der Deutschen in ihren eigenen vier Wänden, Tendenz steigend. Allerdings hat sich ihr Wohnverhalten in den letzten Jahren damit deutlich geändert.

Haben Hausherren früher noch der Bauform und der Lage der Immobilie die größte Aufmerksamkeit geschenkt, so spielt heute das Thema Energieeffizienz für sie eine wesentlich größere Rolle. Doch woher rührt das steigende Interesse der Deutschen, ein Haus so zu bauen, dass es weniger Energie für Heizung und Warmwasser verbraucht? Dafür gibt es gleich zwei gute Gründe: Zum einen sind die Energiepreise in der letzten Zeit massiv gestiegen und belasten die Haushaltskasse, zum anderen belasten die fossilen Brennstoffe - welche zur Energiegewinnung benötigt werden - wiederum unsere Umwelt. Der voranschreitende Klimawandel und die damit einhergehende Energiewende sind der Auslöser dafür, dass Energiesparhäuser im Trend liegen. Vor allem Einfamilienhäuser, wie die Häuser vom Massivhaushersteller Viebrockhaus, finden derzeit regen Anklang.


Energiesparhäuser entlasten die Umwelt


Lange Zeit war es in Deutschland Usus, Energie aus Braun- und Steinkohle, Torf und Erdgas oder auch Erdöl zu gewinnen. Das Problem daran ist, dass die fossilen Brennstoffe nur begrenzt zur Verfügung stehen und irgendwann aufgebraucht sein werden. Hinzu kommt, dass bei der Energiegewinnung gefährlich hohe Mengen an CO² in die Atmosphäre abgegeben werden, die den natürlichen Treibhausgaseffekt verstärken und den Klimawandel vorantreiben. Energiesparhäuser hingegen verbrauchen durch ihre verbesserte Wärmedämmung weniger Energie für Heizung und Warmwasser. Obendrein werden sie oftmals mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, um die Kraft der Natur zu nutzen: über eine Solaranlage auf dem Dach wird zum Beispiel der eigene Strom erzeugt und dem Haushalt zugeführt. Diese Energie ist nicht nur umweltfreundlich, sondern unbegrenzt verfügbar.


Möglichkeiten der Finanzierung


Natürlich stellt man sich die Frage, wie teuer der Bau von Energiesparhäusern ist. Tatsächlich sind sie in der Anschaffung etwa 10 % teurer als gewöhnliche Einfamilienhäuser, das lässt sich nicht von der Hand weisen. ABER: Die hohen Kosten amortisieren sich im Laufe der Jahre, in denen man das Gebäude bewohnt. Denn der Energieverbrauch ist bis zu 70 % niedriger und wird sich schon nach kurzer Zeit wirtschaftlich bemerkbar machen: Die Ausgaben gleichen sich somit nicht nur aus, sondern fallen deutlich geringer aus. Zudem besteht auch die Möglichkeit, den Bau eines Energiesparhauses über ein Förderprogramm finanziell unterstützen zu lassen. Dadurch sinken die Kosten für das massive Eigenheim.


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