Variation des Entwurfs "Evans" von BostonHaus

Der Komfort der Neuen Welt und die strengen europäischen Qualitätsnormen gehen hier eine äußerst interessante Liaison ein

Ein ganz besonderes Willkommensgefühl, das ist es, was der Gast empfindet, wenn er ein klassisches Südstaatenhaus mit seiner typischen Veranda betritt. Und es werden Erinnerungen an Filme wach, in denen so eine Veranda eine Hauptrolle spielt – ob bei „Vom Winde verweht“ oder bei „Jenseits von Afrika“. Immer war die Veranda mit ihrem Holzdeck ein reizvoller Platz. Und genau das Gefühl vermittelt sie auch, wenn man sich einem Boston-Haus nähert.

Das Berliner Hausbau-Unternehmen hat sich voll und ganz dem Stil der amerikanischen Südstaaten verschrieben. Nicht nur die Veranda zeichnet diese Holzrahmen-Häuser aus. Vieles findet man dort ganz selbstverständlich, was in europäisch geprägten Bauten nicht vorhanden ist. Einbauschränke statt Innenwände, bis zu acht Meter hohe Räume, Galerien, kurz: Großzügigkeit, wohin man schaut. Und dazu kommen so praktische Ergänzungen wie Fliegengitter oder auch der typische runde Knauf, mit dem sich auch eine Tür ganz ohne Schlüssel verschließen lässt. Und all das wird ganz nach den Wünschen der Bauherren installiert. Denn sie haben das Sagen, wenn es um ganze Entwürfe oder auch um Lösungen im Detail geht. So ist das Haus, das wir hier vorstellen, auch nur eine von unendlichen vielen Möglichkeiten.

Weil Amerika dank seiner Bautradition die größten Erfahrungen im Konstruieren und Errichten von Holzhäusern hat, werden Baustil und Bautechnik importiert.



Die Holzwände werden im deutschen Werk nach amerikanischem Vorbild vorgefertigt. Türen, Fenster, Säulen, Fußleisten und alle anderen wichtigen Bauelemente, die das Originalgefühl entstehen lassen, werden per Container über den Atlantik gebracht.

Das gilt übrigens auch für die Handwerker, die zu Anfang im Jet angereist sind und inzwischen auch Deutschland zu ihrem Zuhause gemacht haben. Sie bauen die Häuser in Holztafelbauweise, einer modernen Version des europäischen Fachwerkbaus. Nach zwei Wochen wird Richtfest gefeiert, nach vier Wochen steht der Rohbau. Und weil sie dabei nicht nur den Lifestyle der Neuen Welt im Sinn haben, sondern sich auch nach den strengen europäischen Normen richten müssen, liefern sie einen besonders hohen Qualitätsstandard. Das hat dazu geführt, dass die Berliner Firma BostonHaus schon Anfragen von Bauherren aus den USA bekommen hat. Geschäftsführerin Dr. Andrea Lissner freut sich: „Eine bessere Bestätigung für die Qualität unserer Arbeit ist ja wohl kaum vorstellbar.“

Auch wenn jedes Boston-Haus anders aussieht, eines haben sie doch alle gemeinsam. Mit ihren überdachten Außendecks verlagern sie einen Teil des täglichen Lebens an die frische Luft und beziehen damit das Draußen auf überzeugende Weise in den Wohnraum mit ein. Dazu tragen auch die großzügigen, typisch amerikanischen Sprossenfenster bei, die viel Licht ins Haus leiten, und wenn sie an drei Wänden platziert sind, erlauben sie einen Rundblick in die Welt, den man in deutschen Häusern kaum findet. Sie lassen sich übrigens zum Öffnen nach oben schieben ..., ganz so wie im Film.


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Mehr Informationen finden Sie ab Seite 112 im Magazin holz-& ökohäuser 2014/2015


Michael Schweer de Bailly

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Zahlen und Fakten

AnbieterBostonHaus Baumanagement GmbH
EntwurfVariation Entwurf Evans
Fläche172.00m²
DachSatteldach 49°
WandHolzrahmenhaus
Ausstattung/
Vorzüge
 
Holzsprossenfenster, überdachte Veranda
ExtrasVeranda: 11,75 m²
Wohn-/EssbereichKaminzimmer: 17,2 m²
Küche22,55 m²
Bad7,83 m²
HeizungBrennwerttherme plus, Warmwasser solar
AngebotPreis auf Anfrage

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