Ein Meister des Raums – Plusenergiehaus von OKAL

Mit Außenmaßen von 13,50 mal 16 Metern hat das neue Plusenergiehaus von OKAL viel Raum für einen großzügigen Auftritt.

Mit geschosshohen Glastüren und einem völlig neuen Konzept, in dem Innen und Außen miteinander verschmelzen, definiert dieser Entwurf den Begriff Wohnen neu.

Schlicht, puristisch und doch erhaben, das sind die ersten Eindrücke, die dieser kubistische Entwurf eines Terrassenhauses auslöst. Die Verwandtschaft zum Stil des Bauhauses ist unübersehbar. Bemerkenswert: Die klare Grenze zwischen Drinnen und Draußen lässt sich nicht ziehen. Die klar umrissene Definition – hier Terrasse , da Wohnzimmer – ist nicht möglich. Und genau das ist Konzept.


Die Verschmelzung mit der Außenwelt realisierte der Architekt Ludwig Mies van der Rohe bereits in den 1920er Jahren mit dem Barcelona Pavillion oder der Villa Tugendhat: Mit großen Glasfronten und ebenerdigen, nahtlosen Übergängen ins Freie wurden schon hier die starren Grenzen zwischen drinnen und draußen aufgehoben. Diese Grundidee wurde von OKAL Architekt Sven Propfen aufgenommen und in die heutige Zeit transformiert.


Absolute Flexibilität des Raums lautete seine Devise. Der Clou: Wenn es gewünscht wird, gehört die Terrasse innerhalb von Sekunden zum Wohnzimmer und ist nach außen abgeschottet.



So einfach wie genial


Die Idee, einen absolut flexibel nutzbaren Außenbereich zu schaffen, der das Wohnzimmer erweitert, bei Regen trocken bleibt, vor starker Sonneneinstrahlung schützt, kühlt, ein schattiges Ambiente bietet und auch vor starkem

Wind schützt, wurde mit einem 58 Quadratmeter großen überdachten Terrassenbereich realisiert. Er erstreckt sich über die gesamte Fläche des Hauses und ist sowohl vom Wohn- als auch Küchenbereich erreichbar.


Die Außenwände mit riesigen Öffnungen zur Seite und nach vorne vermittelt das Gefühl, man befände sich in einem Raum ohne Fenster mitten in der Natur. Unsichtbar integrierte Jalousien schotten bei Bedarf den kompletten Außenbereich ab. So ist man per Knopfdruck vor neugierigen Blicken, Wind, Regen oder lästigen Mücken an Sommerabenden geschützt.


Technische Finessen


Der nahtlose Übergang nach draußen stellte für OKAL eine bauphysikalische und technisch ausgeklügelte Herausforderung dar: Für die raumhohen Glasfronten wurde erstmals eine neue, patentierte Technologie eingesetzt – minimal windows: Die Scheiben haben einen kaum sichtbaren Rahmen und verlaufen ebenerdig. Die Bewohner profitieren so von einem schwellenlosen Zugang zur Terrasse. Die Fenster verlaufen über die gesamte Deckenhöhe von ca. 2,80 Meter - einer Raumhöhe, die dreißig Zentimeter über der üblichen Geschosshöhe liegt und als „DIMENSION 2,80“ von OKAL zum wesentlichen Merkmal der modernen Architektur erklärt wurde.


Verkaufsleiter Marc Häusgen schwärmt: „Der besonders großzügige Raumeindruck wird durch die nahezu unsichtbare Glasfront verstärkt. Die Besucher sind beeindruckt von der fl exiblen Verbundenheit mit dem Außenbereich, ohne das Gefühl zu haben, auf dem Präsentierteller zu sitzen ...“ Übrigens: Obwohl die Glasscheiben äußerst schwer sind, können sie doch durch eine spezielle Rollenkonstruktion kinderleicht geöffnet oder geschlossen werden.



Detailverliebt


Architekt Sven Propfen achtete während der Planung auf viele Kleinigkeiten: So ließ er die Holzkonstruktion des Baukörpers mit Stahlträgern verstärken. Damit kommt das untere, durchgängig offene Erdgeschoss ohne zusätzliche Stützpfeiler mitten im Raum aus und bietet freie Sicht vom Eingangsbereich bis auf die Terrasse.


Eine Klimaanlage auf natürlicher Basis schafft ein in die Decke der Terrasse integrierter Lichtschacht. Er sorgt

an heißen Sommerabenden dafür, dass neben zusätzlichem Tageslicht auch die angestaute, warme Luft im überdachten Bereich nach oben abziehen

kann. Die überdachte Außenfläche des Erdgeschosses bildet das Podest für den 70 Quadratmeter umlaufenden Balkon des Obergeschosses. Im Kinderzimmer verschwinden die raumhohen Glasfronten mit nahtloser Anbindung zum Balkon geöffnet sogar unsichtbar in der Außenwand.


Das Plus


Energetisch ist das OKAL-Musterhaus in Wuppertal wegweisend: Das Flachdach versteckt die 10-Kilowatt-Photovoltaikanlage. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, kombiniert mit einer Belüftungsanlage, sowie der bei OKAL garantierte Effizienzhaus-55-Standardmachen aus dem inklusive Terrasse und Balkon rund 300 Quadratmeter großen Anwesen ein Plusenergiehaus. Das geizt auch nicht bei der Beleuchtung: Die vielen LED-Strahler in den Decken verbrauchen nur etwa 10 Prozent der Energie herkömmlicher Halogenspots.


Und mit der Hausautomation „myGEKKO“ schließen sich nicht nur die Jalousien selbständig, sie sorgt auch für ein effizientes Energiemanagment.


Frank Siebold

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Zahlen und Fakten

AnbieterOKAL Haus GmbH
EntwurfMH Wuppertal
Fläche343.00m²
DachFlachdach
Wand34,6 cm starke ThermOKAL-Passivwand, U-Wert 0,125 W/m²K
Ausstattung/
Vorzüge
 
Energiesparmanager myGEKKO, natürliche Belüftung, minimal windows, etwa 70 m² Balkon
Maße16,0 m x 13,5 m
Wohn-/Essbereich41,61 m²
Küche16,53 m²
Bad11,0 m²
HeizungLuft-Wasser-Wärmepumpe, kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung
AngebotPreis auf Anfrage

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