Die Hausbauer – Chiemgauer Hausbau

Blockhaus Chieming (aussen)

Gesundes und umweltfreundliches Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz – dafür steht Chiemgauer Holzhaus. Dabei ist jedes Blockbohlen- oder Massivholzhaus individuell geplant und von modern-verputzt bis typisch-traditionell erhältlich

Unweit des schönen Chiemsees befinden sich die Produktion und der Firmensitz von Chiemgauer Holzhaus, einem Unternehmen, das seit Jahrzehnten auf chemiefreies Bauen setzt – schon bevor ökologischer Wohnraum aufgrund steigender Energiepreise zum Trendthema avancierte. Erklärtes Ziel der Firma ist es, damals wie heute, durch die Verwendung von umweltverträglich gewonnenen und biologisch abbaubaren Materialien, klimafreundliche und energieeffiziente Häuser zu realisieren, um den nachfolgenden Generationen gesunde Immobilien und eine intakte Umwelt zu hinterlassen. Dabei geht es neben dem Rohstoff Holz, auch um andere natürliche Baustoffe wie Naturfarben und -putze,

natürliche Dämmstoffe, Bodenbeläge und um den Verzicht von Folien oder anderen belastenden Materialien.

Bei der Gestaltung und Fassadenstruktur ist nahezu alles möglich. Jedes Haus entsteht nach den Wünschen und Vorgaben der Bauherren, eben ganz individuell. So lassen sich zum Beispiel auch moderne Putz- oder Teilputzfassen umsetzen, ohne auf die positiven Eigenschaften von Holz verzichten zu müssen. Denn alle Chiemgauer Holzhäuser haben – unabhängig von der Optik – eines gemein: die Massivholzbauweise und das daraus resultierende wohngesunde Raumklima.

Den Grundstein für das Unternehmen legte Franz Xaver Steber 1936. Sein Schwiegersohn, Hans Siemer, übernahm in den 70er Jahren den Familienbetrieb, modernisierte und automatisierte ihn. Nun konnte Bauholz in großen Längen und Volumen produziert werden. Anfang der 80er Jahre begann er mit der Produktion von Holzgartenhäusern – natürlich in massiver Bauweise. Die Gartenhäuschen erfreuten sich großer Beliebtheit und können als Fingerübung für die bald folgenden Einfamilienhäuser gesehen werden. Mit perfektionierten Techniken gründete Hans Siemer schließlich aus dem bestehenden Unternehmen heraus die heutige Firma Chiemgauer Holzhaus.

Für alle Bauvorhaben werden leim- und metallfreie Wandkonstruktionen ohne Folien, Dampfbremsen oder Dampfsperren hergestellt. Die Dichtigkeit der Gebäudehüllen lässt den Bau aller KfW-Energieeffizienzklassen zu. Da für das Unternehmen Nachhaltigkeit schon vor der Produktion der Häuser im Werk beginnt, stammt das Holz aus Höhenlagen der bayerischen und österreichischen Alpen.

Neben Ein- und Zweifamilienhäusern plant und baut die Firma auch Freizeithäuser, Holzsaunen oder sogar alpenländische Almhütten. Mit der Gründung des Tochterunternehmens HausBauHaus GmbH bietet man mittlerweile einen zusätzlichen Service für Bauherren an: die professio­nelle Unterstützung bei Grundstückstransaktionen, Baufinanzierungen und Planungsleistungen.

Neben dem einzigartigen Holzbohlen-Look hat der Hausbauer für alle, die es farbenfroher, kreativer und weniger rustikal mögen und dennoch nicht auf Massivholz verzichten möchten, an einem neuen Balkenprofil gearbeitet: dem Wandprofil Trapezblock. So präsentiert sich die Wand als eine horizontale Verschalung mit farbigen Eckverkleidungen aus Metall. Das sind vorgefertigte Schutzleisten aus Edelstahl, die in Blockbreite über die Hausecke gestülpt werden. Die Trapezleisten sind standardmäßig in rot und blau erhältlich, können aber auch in jeglicher Wunschfarbe gewählt werden und so auf die Fenster- und Türrahmen abgestimmt werden. Das Wandsystem Wandprofil Trapezblock eignet sich für farbige Fassadenanstriche und moderne Architektur und erweitert so das Spektrum von Block- und Massivholzhäusern bei Chiemgauer.

Chiemgauer Holzhaus engagiert sich politisch und sieht sich in der Pflicht, auf die Gesetzgebung einzuwirken, um weitere Grundlagen für energetisch sinnvolle und nachhaltige Baustandards zu erarbeiten. Bislang konzentriert sich der Gesetzgeber lediglich darauf, den Energieverbrauch in Gebäuden zu minimieren – Chiemgauer Holzhaus setzt sich jedoch dafür ein, dass künftig auch die Herstellungs-Energie der Baumaterialien und Dämmstoffe für die Bewertung der Energieeffizienz herangezogen werden sollte. Ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt.


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Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab Seite 62 in der Ausgabe Mai/Juni 2016 mein schönes zuhause°°°


Melina Rost

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