Die Einbruchsicherheit von Fenster und Türen verbessern

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Die Zahl der Einbrüche in Deutschland steigt seit Jahren kontinuierlich an.

Laut aktueller Kriminalstatistik des Innenministeriums hat sich die Zahl der Wohnungseinbrüche von 2011 bis 2012 allein um 78,7 Prozent erhöht. Das entspricht einem Plus von gut 11.000 Delikten in nur zwölf Monaten. Neben dem materiellen Schaden fühlen sich Betroffene später häufig unwohl in den eigenen vier Wänden, weil jemand Fremdes Zugang zum eigenen privaten Raum hatte. Deshalb sollte man zum einen die größten Risikofaktoren am Haus kennen und zum anderen selbst einige Verhaltensweisen ändern.


Welche Fenster und Türen sind sicher?


Insgesamt teilt man die Sicherheit von Fenstern und Türen in sechs verschiedene Klassen ein. Haustüren sollten im privaten Gebrauch mindestens die Widerstandsklasse zwei haben. Die Klasse drei hingegen bietet beispielsweise mit einer durchgehenden Schließleiste und zwei Schwenkriegeln noch mehr Schutz. Bei den Fenstern ist unter anderem die Anzahl der Pilzkopfriegel entscheidend. Experten raten zu sieben Schutzpunkten. Dabei sollte man sich unbedingt beraten lassen, weil nicht jedes Fenster für jede Art von Nachrüstung geeignet ist. Ein abschließbarer Griff allein bietet noch nicht genügend Sicherheit, denn das Fenster kann trotzdem leicht ausgehebelt werden. Wer noch neue Fenster und Türen braucht oder seine alten aufrüsten will, der ist beim Anbieter Rekord an einer guten Adressen.


Die größten Gefahrenquellen am und ums Haus


  • Kellerfenster: Das Anbringen von Gittern und Rollenrostsicherungen erschwert den Dieben das Eindringen.
  • Balkon- und Terrassentüren: Isolierverglasungen wirken dem Einbruch entgegen. Außerdem sollte man bei einem Balkon darauf achten, dass keine Einstieghilfen den Dieben den Zugang erleichtern. Lassen Sie also keine Leiter oder andere alttägliche Gegenstände im Garten liegen, mit denen Langfinger den höher gelegenen Balkon erreichen könnten.
  • Das Küchenfenster: Es liegt meist im Erdgeschoss und wird besonders gerne vergessen, da es oft offen steht. Einbruchhemmende Beschläge schaffen hier Abhilfe.

Sicher zu Hause: Schlüssel rumdrehen und Lichter anlassen


Es lohnt sich erst dann, Türen und Fenstern aufzurüsten, ganz auszutauschen bzw. sie beim Neubau nach Sicherheitskriterien auszuwählen, wenn man selbst für die Sicherheit im Hause aktiv wird. Dafür sollte man einige Grundregeln beachten.


  • Nach dem Verlassen des Hauses zieht man nicht nur die Türe hinter sich ins Schloss, sondern dreht den Schlüssel am besten auch zweimal herum.
  • Alle Fenster beim Verlassen fest verschließen und nicht etwa auf Kipp stehen lassen.
  • Rollläden sollten nur am Abend und nicht etwa nach dem Verlassen des Hauses am Morgen geschlossen werden. Dann sieht das Haus unbewohnt aus und Diebe fühlen sich eingeladen.
  • Den Hausschlüssel versteckt man nur im Notfall draußen, verwahrt ihn aber keineswegs ständig in einem Versteck. Erfahrene Einbrecher werden es mit Sicherheit finden.
  • Kommt der Schlüssel einmal abhanden, gehört das Türschloss auf jeden Fall ausgetauscht.
  • Licht an den Türen schreckt viele Langfinger bei Dunkelheit davor ab, ihr Glück zu versuchen.
  • Wenn man in den Urlaub fährt, sollte man mithilfe einer Zeitschaltuhr für Licht in den Zimmern sorgen und den Briefkasten vom Nachbarn leeren lassen, damit das Haus bewohnt aussieht.

Falls trotz all dieser Maßnahmen doch einmal ein Dieb ins Haus gelangt ist, kann man in diesem Ratgeber nachlesen, wie man sich nach einem Einbruch richtig verhält.


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