Stilsicheres Landhaus von Haacke Haus

Modernes Landhaus von Haacke Haus

Ein Haus ist immer auch Gestalt gewordenes Leben. Auf der Suche nach ihrem wohnlichen Ich fühlten sich Christine und Joachim Doberan bei dem Fertighausanbieter Haacke bestens aufgehoben. Zudem engagierten sie für ihr neues Domizil den Designer Thomas Bardéle als persönlichen Berater. Aus der Baupartnerschaft entwickelte sich Freundschaft.

Das Haus, was sie immer bauen wollten - es stand einfach plötzlich in der Zeitung


Ich schlug wie jeden Morgen die Tages­­zei­­tung auf, und da sah ich das Muster­haus von Haacke, erzählt Christine Doberan (54). „Mein Traum vom anspruchsvollen Wohnen.“ Der hatte feste Konturen: ein stilvolles Land­haus mit französischem Esprit. Ge­meinsam mit ihrem Mann Joachim Do­­beran (68), Un­ternehmer im Ruhestand, plant die ehemalige Hotelfach­frau, den Hauch des französischen Südens im Südwesten Berlins zu

be­heimaten.


Ein Grund­stück aus Fami­lien­­­­be­sitz wartet bereits auf seine neue Be­stim­mung. Das alte Haus von Joachim Doberans El­tern auf dem 1.700 Quadrat­me­ter großen Areal in Kladow wird abgerissen, Bü­sche müs­­sen rücken, der alte Ap­fel­­baum kann bleiben. „Wir haben uns bewusst für die gemütliche Ecke entschieden“, erklärt die Hausherrin, „die vorbild­­liche Infra­struk­tur und die herrliche Land­­schaft am West­ufer der Havel begeis­tern mich, auch heu­­­te noch. Schnell bin ich im Stadtzentrum von Berlin, Spandau oder Pots­­­dam.“ Sie liebt die Ab­wechs­­lung, die groß­­städ­tische Hektik, das reichhaltige kulturelle Le­ben in der City einer­­seits und den dörflichen Charme Kla­dows andererseits.


Bislang wohnte das Ehepaar in einer Ju­gend­stilvilla am Wannsee, doch immer öfter stieß man dort an die Grenzen der räumlichen Mög­lichkeiten. Zeit für Veränderungen. „Weit, bequem, die Freiheit spüren“, schwärmt Chris­tine Doberan, „endlich sollte diese Wunsch­liste um­­ge­setzt werden, denn unsere Wohn­be­dürfnisse hatten sich verändert.“


Vom ersten Tag der Planungsphase an ha­ben Joachim Doberan und seine Frau ein gu­tes Gefühl. Das Planungsteam von Haacke-Haus und an dessen Seite Dipl.-Designer Thomas Bardéle er­weisen sich als einfühlsame „Traum­­deuter“. Sie ermuntern die beiden zur Kom­promiss­lo­sig­keit, denken sich in den All­tag des Paares hinein, diskutieren und erarbeiten mit ihm die optimale Lösung: Ein Landhaus, das bereits von Außen besticht und im In­te­rieur die Er­wartungen noch übertrifft, edel gestaltet, stilsicher umgesetzt. Die Planung beginnt im Spätsommer 2006, im Februar 2007 wird Richtfest gefeiert, im Sommer 2007 zieht Familie Doberan ein.



Der Innenausbau wird das ganz persönliche Anliegen des Designers. „Die Zusammen­ar­beit mit Thomas Bardéle, seine Ideen und Rat­­schläge, seine Vision einer stattlich groß­­zü­gigen Architektur überzeugten mich in der Sekunde“, erinnert sich die Bauherrin. Der Designer beschreibt das Haacke-Projekt als eine Symbiose aus elegant französischem Landhausstil mit Bungalow-Flair.


Flankiert von imposanten Abstellflächen: dem Dach­boden mit 160 und dem Kel­­ler mit 120 Quadratmetern. Das sich in apricotfarbenem Putz präsentierende Eigenheim mit seiner 300-Quadratmeter-Wohn-Well­ness­flä­che in U-Form-Grund­riss wirkt dennoch nicht protzig. Ganz im Gegenteil: Die Räume besitzen gemütliche Wohlfühl­maße von drei Meter Hö­he – mit Ausnah­men. Die Ein­gangs­­­halle, der Pool und die Küche mit ihrem Break­­fast-Bereich schwingen sich bis zu einer luftigen Höhe von fünf bis sechs Metern auf.


„Die Vorgaben der Doberans lauteten, alles mit Blick auf das Alter zu konzipieren: ebenerdig, ohne Stufen, barrierefrei. Und dies mit repräsentativer Geste, ohne dabei großspurig zu wirken“, erläutert Thomas Bardéle. Die Eingangshalle führt in den offenen Wohn­­bereich mit Kamin, der zentrale Ort, von dem die beiden Flügel des Hauses abgehen. „Alles muss fließen, nichts soll die Überleitung in den nächsten Bereich stören, wie etwa ein Flur“, so der Designer. „Die Türen sind mit geschliffenem Glas bestückt, um nicht die inszenierten Sichtachsen zu blo­ckie­ren.


Neue spannende Perspektiven zu kreieren, Bewegungsfreiheit zu schaffen, das wa­­ren für mich die Herausforderungen.“ Während der eine Flügel des Hauses den Pool mit Sauna birgt, sind im anderen der Essbereich, das aus Kirschholz angefertigte Ankleidezimmer mit Schlaf- und Bad-Well­­nessbereich, der Hauswirtschafts­raum und die Küche mit der gemütlichen Break­fast-Ecke untergebracht.


Thomas Bardéle setzt auf immer wiederkehrende Farben- und Materialspiele: „We­nige er­lesene, klassisch wertbeständige Mate­ria­­lien verhindern einen Stil, der womöglich schnell­lebiger Mode unterworfen ist.“ Wie ein roter Faden zeigt sich in jedem Raum, mal dezenter, mal dominanter, die Farbe Rot. Für den Bo­den fiel die Wahl auf den Na­turstein Shivakashi und das warme dunkle Braun des Walnussholzes, das teilweise aufwendig mit Intarsien in Birne veredelt worden ist.



Die 120 Quadratmeter große Holz-Terrasse mit einer asiatisch inspirierten Bepflanzung lässt sich mehrfach erschlie­ßen: vom Pool, vom Wohnzimmer und von der Küche aus. Der Garten mit automatischer Bewässe­rungs­­­anlage ist das Refugium des Ehepaars oder wie Christine Doberan es beschreibt: „unser Wohlfühl- und Wohn­garten.“


Momentan ist die Hausherrin allerdings Stroh­witwe, ihr Ehemann frönt einer schottischen Leidenschaft. „Er befindet sich gerade mit Freunden in China, um zu golfen und sein Handicap zu verbessern. Durch diesen Sport haben wir die Liebe zur Natur und den Wunsch, im Grünen zu leben, entdeckt.“


Aus der anfänglichen Nur-Zusammenarbeit zwischen Bauherrin und Designer wächst eine Freundschaft, die bis heute gepflegt wird. „Die Planung und Realisierung unseres Hauses war für mich ein ungeahntes Aben­teuer und Vergnügen. Die Sicht­weise von Thomas, seine kreativen Inspira­tionen hatten mich überzeugt. Wir bildeten ein gutes Team, auch wenn mal gestritten oder heftig diskutiert wurde, aber immer auf der Grundlage: Sympathie, Vertrauen und gegen­­seitige Wertschätzung“, erinnert sich Christine Do­­beran an die Zeit, als Träume in Wände, Sicht­­achsen, Türklinken auf den Punkt ge­bracht werden mussten. „Das zeigt, wie wich­­­tig der Zufall für das Entstehen von Freund­­schaften ist. Aus der Zufallsbe­­kannt­­schaft wurde eine Freundschaft, die nun un­sere be­rufliche Zukunft bestimmen wird.“


Christine Doberan und Thomas Bardéle ar­bei­­ten mittlerweile an einem gemeinsamen Pro­­jekt mit Haacke: ein elegantes Archi­tekten­haus, bis ins Detail komplett mit Innenein­­richtung, zu entwerfen und 1 : 1, oh­­ne Optio­nen der Veränderung, zum Kauf an­zubieten.


„In unserem Haacke-Landhaus spüre ich die Geborgen­heit, die ich mir immer ersehnt ha­­be“, schließt Christine Doberan. „Wir sind an­­gekommen, fühlen uns wohl und haben zu all dem Glück mit dem Haus außerdem noch einen gu­ten Freund gewonnen.


Text: Jennifer Hieber; Fotos: Stephan Pramme, Peter Himsel

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Zahlen und Fakten

AnbieterHaacke Haus GmbH & Co. KG
EntwurfDoberan
Fläche327.00m²
DachWalm/Satteldach, Neigung 35°
WandHolztafelbauweise, 200 mm Holzfachwerk, 200 mm Mineralwolle
Ausstattung/
Vorzüge
 
3-Scheiben-Energiesparglas (Fenster)
ExtrasEffizienzhaus 70 (EnEV 2009), Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung, Solaranlage für Warmwasser
Maße16,62 m x 24,12 m
Wohn-/Essbereich60,50 m²
Küche22,08 m²
Bad16,04 m²
HeizungGas-Brennwerttechnik
Angebotauf Anfrage

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