„Der Weg heißt Qualität“

Mit dem „Energie­WertHaus“ hat Xella mit Baupartnern zusammen ein Rund­um-Paket für umweltschonendes Bauen entwickelt.

Ein cleveres Energiekonzept, Ökologie, Gesundheit und Sicher­heit: Mit dem „Energie­WertHaus“ hat Xella mit Baupartnern zusammen ein Rund­um-Paket für umweltschonendes Bauen entwickelt. Einer der Väter des Konzeptes ist Xella-Gebietsleiter Ralf Korten.

Herr Korten, ist umweltbe­wusstes Bau­en nur etwas für Besserverdienende?

Ralf Korten: Keineswegs: Man muss zwar mehr investieren, wenn man den Um­welt-As­pekt berücksichtigt. Den Mehrkosten stehen aber von An­fang an beträchtliche Ein­spar­ungen wegen des niedrigeren Energie­ver­brauchs und der staatlichen För­dermittel gegenüber. Entscheidend ist aber vor allem die nachhaltige Wertigkeit, und da steht außer Frage, dass ein solches Haus nach 20 Jahren einen deutlich höheren Wert hat als ein normales. Das ist Kapital­si­cherung mit moralischem Anspruch.


Welches Konzept steht hinter dem „Energie-WertHaus“?

Ralf Korten: Festgelegt sind vier Bausteine: ein cleveres Energiekonzept, Ökologie, Wohn­gesundheit und Sicherheit. Dazu kommt die Option auf Klimaneutralität. Alle Baustoffe, wie auch Ytong, Silka und Multipor, sind res­sour­censchonend hergestellt, ge­sundheitlich un­bedenklich und recycelbar. Es werden vorwie­gend einheimische Materi­alien verwendet, um nicht durch weite Trans­port­wege Kosten und CO2-Emissionen zu produzieren. Ge­bäu­dehülle und Haus­technik sind optimiert und aufeinander abgestimmt. Eine Be­sonderheit ist die strenge Qualitäts­kontrolle. Sowohl in der Bauphase als auch nach der Fertig­stel­lung nehmen Sachver­stän­dige den Bau ab. Was in den Bauunterlagen zum Haus vereinbart ist, findet sich mess- und sichtbar auch wieder. Und die Hausakte mit Ener­gie­ausweis versteht selbst der Laie.


Was war der Antrieb für dieses ambitionierte Projekt?

Ralf Korten: Die Bedürfnisse unserer Kun­den, der Bauträger und der Bauherren. Die Bau­herren schätzen ein gesamtoptimiertes Kon­­zept und die Vorteile, nur einen Ansprech­­partner zu haben, dem sie vertrauen können. Deshalb haben wir für das Konzept des „Ener­gieWertHauses“ das Quali­tätssiegel kreiert.


Welchen Nutzen bringt dieses Siegel dem Bauherren?

Ralf Korten: Da alle Einzelheiten bis ins letz­­te Detail festgelegt sind und anschlie­ßend fach­­­kundig abgenommen werden, sind Män­gel nahezu ausgeschlossen. Mit den Ein­zel­heiten des Projekts muss sich der Kun­de nicht be­fassen, denn er kann sich darauf verlassen, dass bei der Auswahl und Ver­arbei­­tung der Ma­­terialien das Beste für sein Haus und die Um­welt ge­tan wird.


Wie ist die Nachfrage nach umweltschonendem Bauen?

Ralf Korten: Viele Bauträger sind bereit, den Weg in Richtung höhere Qualität mitzugehen. Sie können sich über so ein Angebot ein schärferes Profil geben. Wer seine Markt­po­sition sichern will, dem gelingt das nur über Qua­lität. Was in heutiger Zeit bedeutet: maß­gebliche Energieeinsparung und CO2-Re­duzierung.



Zusammenspiel vom Feinsten


Umweltschutz und Wohngesundheit sind wesentliche Kriterien bei der Wahl des Baustoffes. Doch neben natürlichen Roh­­stoffen, die umweltschonend weiterverarbeitet werden, verlangt ökologisches Bau­en eben auch, Problemzonen durch eine op­timale Bauausführung von vornherein zu vermeiden.


Dabei haben sich massive Baustoffe wie Silka und Ytong bewährt. Ihre Einzelkomponenten sind genau aufeinander abgestimmt und kön­­nen absolut luft- und winddicht zusammengefügt werden – Grundvoraus­setzung für ein Raumklima, das Wohl­befin­den fördert und Krankheiten vorbeugt. Am besten gewährleistet wird das mit einheitlichen Bau­­stoffen im ganzen Haus. Sprich: ökologischen Massiv­baustoffen. Mit ihren Wärme­­­dämm­eigenschaften und ihrer Fähig­keit, Wärme zu speichern, schützen sie im Winter Wohn­räume vor Auskühlung und im Som­mer vor zu starker Aufwärmung. Resultat: Das Raum­klima bleibt während des ganzen Jahres stabil und bekömmlich. Zudem vermeiden einheitliche Baustoffe Wär­mebrücken – jene so unliebsamen Zonen mit herabgesetzter Dämm­wirkung. Schim­mel­pilz ist hier also kein Thema. Gut zu wissen auch für Allergiker: Die vollständig luftdicht geschlossene Kon­strukt­ion hält Schad­stoffe fern, die bei undichten Gebäudehüllen gern ins Hausinnere gelangen.


Übrigens erfüllen die massiven Baustoffe ganz nebenbei noch eine andere wichtige Funk­tion: Ihr guter Schallschutz sorgt auch an befahrenen Straßen für ein ruhiges und un­ge­trübtes Wohnen – für das zwischen­mensch­liche Klima ein nicht zu unterschätzender Faktor.


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