Stadtvilla von Haacke Haus bei Berlin

Auch die Nordseite zur Straße ist eine Schokoladenseite. Sie steht der Ter­ras­sen­front nicht nach. Stadtvilla von Haacke.

Ihr Haus sollte von unaufdringlicher Eleganz, trendfreier Moderne und wahrhaft groß­zügig sein. Die Sorgfalt, mit der Haacke die Stadtvilla für Ina und Jörg Dunkel bei Berlin baute, ließ nicht einmal den Klapperstorch im Richtkranz außer Acht..

Erfolg ist planbar. Die überlegte Gründ­lichkeit, mit der das junge Berliner Ehe­paar – sie aus dem einstigen Ost-, er aus dem früheren Westteil – ihr Abenteuer Haus­bau an­gingen, möchte man allen Bau­herren wün­­­schen. Jörg Dunkel (47), Beamter, und Frau Ina (29), Justiz­sekretärin, haben sich mehr als ein Jahr Zeit für Vordenken und Vorarbeit gegönnt und dabei Vater Zu­fall kaum eine Lücke gelassen.


Ein Haus zu bauen erfordert einige Mühen. Doch die lohnen sich am Ende.


Der drahtige Haus­herr: „Wir haben Fachli­teratur ge­wälzt und uns fast jedes Wo­chenende eine Mus­ter­haussiedlung angeschaut. Nachdem un­sere Vorentscheidung für die Firma Haa­cke gefallen war, sind wir zweimal im Werk in Plötzin bei Potsdam ge­wesen, einmal sogar am Stamm­sitz des Fer­tighaus­unter­nehmens in Celle sowie im Muster­park Hannover-Lan­genhagen.


Wir haben Haacke-Kunden­häu­ser aufgesucht, die kurz vor dem Bezug standen, uns mit Bauherren ausgetauscht und eine Fachan­wäl­­tin für Baurecht eingeschaltet. Die hat die Bau- und Leis­tungs­­be­schreibung und andere vertragsrelevante Seiten geprüft. Zu diesem Zeit­punkt hatten wir zwar schon Ver­­trauen ge­genüber dem bewährten Fertig­­bauer, trotz­dem wollten wir wissen, was passieren wür­de, wennetwas schiefgeht.“ Kann man das einem gewissenhaften Beamten ver­­übeln?


Ina Dunkel sieht die Ausgaben für die An­wältin bis heute gut angelegt und erklärt auch, warum: „Sie hat die Zahlungsmo­da­li­täten für das vorgesehene Haus dahingehend geändert, dass wir für die Archi­tektur­planung 5 Prozent des vereinbarten Prei­ses entrichteten, der große Brocken von 95 Pro­zent hingegen erst nach der Bauabnahme fällig wurde. So etwas ist nicht nur bei entsprechenden Sicher­heiten des Bauherren möglich, sondern auch nur mit seriösen Haus­­an­bietern wie Haacke.“


Die Stadtvilla der jungen Familie hat Außen­maße von 11,60 mal 11,60 Meter. Der Haus­herr: „Zunächst erwogen wir eine Abmes­sung von gut 1 Meter weniger. Das hätte uns Einsparungen zwischen 50.000 und 60.000 Euro eröffnet. Kein Pappen­stiel also. Doch wir kamen aus einer Woh­nung und verbanden mit dem Haus vor al­lem den Traum von Raum. Raum­gewinn sollte unser Luxus sein. Daher haben wir ge­sagt: Wenn schon, denn schon – wir investieren in Groß­­zü­gig­keit. Die 260 Quadratmeter Wohn­flä­che empfinden wir jedenfalls nicht als un­an­gemessen.“



Das Paar hat den Entschluss nicht bereut, seit es vor knapp zwei Jahren einzog. Ebenso wenig alle andere Vorarbeit im Planen. Sie führte dazu, dass das Haus in Dahlewitz, wenige Kilo­meter südlich der Stadtgrenze zu Berlin, durchdacht und ausgereift wurde. Beispiele: Jörg Dunkel, der sich keineswegs bloß aufs Aktenstudium schwieriger Fälle ver­steht, hat mit Ehefrau Ina von vornherein die Garten­konzeption zum Bestand­teil der Pla­nung ge­macht. Dadurch endet der propere Gesamteindruck des Hauses nicht an seiner Außenhaut, sondern betrifft das gan­ze An­wesen von über 800 Qua­drat­me­tern – Zaun, Vorgarten, Ra­sen, Ter­ras­se, Blu­men-Hügel und die Mar­kise auf der Süd­­seite.


Der Bauherr: „Ne­ben den Haacke-Leistungen von knapp 300.000 Euro für die Ferti­gungs­­stufe ,fast komplett‘, das hieß in unserem Fall: oh­ne Küche, Fliesen und Parkett, ohne Ka­min, In­nentüren, Treppe und Bad­einrich­tung, die wir für rund 100.000 Euro an andere Partner vergaben, neben diesen Posten kamen für den Garten weitere 35.000 Euro hinzu. Für die 145 Qua­dratmeter Belag ums Haus betrugen allein die Materia­lkosten für die Pflastersteine und Platten etwa 16.000, die Arbeitsleistung nochmals 7.000 Euro. Wer solche Summen nicht von vornherein einkalkuliert, endet schnell an dem Punkt, wo das Haus zwar fertig, das Um­feld aber weiter Baus­­telle ist.“


Noch andere Details zeugen von dieser geis­tigen Vor­arbeit:

  • Ehepaar Dunkel hatte sich in das Muster­haus der Stadtvilla in Kleinmachnow verliebt und dort endgültig den Entschluss gefasst, mit Haacke zu bauen. Die Vordenker fragten sich trotzdem: So schön die beiden Ga­lerien im Musterhaus sind, wozu brauchen wir zwei? Eine im Eingangsbereich genügt, um den auch hier gewünschten Luxus der Groß­zü­gig­­­keit zu bekommen. Den Luftraum über dem Ess­platz indes, der einen Blick bis unters Dach des vollen Zweigeschos­sers ermöglicht hätte, haben sie geschlossen und damit den Arbeits­raum gewonnen, den Jörg Dunkel in seinem Beruf braucht.
  • In den Räumen im Obergeschoss hat das Paar dafür gesorgt, dass alle Laibungen 60 Zen­timeter tief sind – so tief, wie üblicherweise Schränke. Bei Umstellungen gibt es deswegen keine Kopfschmerzen.
  • Die Familie schläft aus Prinzip in ungeheiz­­ten Räumen. Deshalb hat sie im Ober­ge­schoss nur im Bad – eine Augenweide – eine Fuß­bo­denheizung, sonst nirgends.
  • Um die großzügigen Proportionen auch oben zu sichern, wurden zu den höheren De­cken gleichfalls höhere Türen gewählt.
  • Im quasi kabelfreien Haus plante Jörg Dun­­­kel frühzeitig Steckdosen auch an solchen Stellen, wo ein Verzicht später größeren Ka­belsalat oder lästige Nachrüstung nach sich gezogen hätte. Etwa unterm Dach in der of­fe­nen Diele – für den Weih­nachtsstern.


„In Haacke“, sagen die zwei, „hatten wir durch­weg einen einfühlsamen und kompetenten Partner. Insbesondere unser Verkaufs­berater Jörg Zielke lebte vor, was Firmenphilosophie zu sein scheint: ein zugleich seriöser und unaufdringlich familiärer Umgang mit den Kunden. Das haben wir in der Sondie­rungs­phase so bei keinem anderen Anbieter erlebt. Als wir bei der Konkurrenz erste Erkundi­gungen einzogen, wurden wir freundlich, aber auch schnell wie von einer Drücker­ko­lon­ne bedrängt...“


Das Fingerspitzengefühl ihres Partners setzte sich bis in Bereiche fort, wo Dunkels dies überhaupt nicht erwartet hätten. Die Haus­herrin: „Zum Richtfest wurden wir von Jörg Zielke mit ei­nem Richt­kranz von Haacke be­schenkt. In der Mitte des Kranzes befand sich ein Klap­perstorch. Das Richtfest fand am 8. Mai 2007 statt. Auf den Tag ein Jahr später, am 8. Mai 2008 ist Tochter Anna geboren.“ Die Paral­le­lität des Datums war natürlich Zufall. Das Kranzge­schenk nicht.


Reiner Oschmann, Fotos: Stephan Pramme

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Zahlen und Fakten

AnbieterHaacke Haus GmbH & Co. KG
Fläche210.49m²
DachZeltdach, Neigung 25°
Maße11,615 m x 11,615 m
Wohn-/Essbereich55,02 m²
Küche22,45 m²
Bad13,54 m²
AngebotPreis auf Anfrage

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