Energiewende zum Selbermachen: Hausgemacht!
„Plusenergie“-Häuser sind die gebaute Energiewende. Endlich! Hausgemacht im besten Sinn des Wortes: Moderne...

Der 100-prozentige Einsatz regenerativ erzeugter Energie, ein emissionsfreier Betrieb und die Einspeisung von Solarstrom in das öffentliche Netz gehören ebenso zum Konzept wie die Verwendung natürlicher Baustoffe. Ein typisches „Plusenergie“-Wohnhaus hat auf dem Dach eine möglichst großflächige Photovoltaikanlage. Die solarthermischen Kollektoren einer zusätzlichen Solaranlage erwärmen das Brauchwasser.
Der Dachüberstand dient in altbewährter Weise zur Abschirmung des Gebäudes vor der hohen Sommersonne, während die Strahlen der Wintersonne tief ins Gebäudeinnere eindringen. Eine hochgradig lichtdurchlässige, infrarotreflektierende Dreifach-Verglasung an der Südseite hält die Wärme zugleich im Haus. Dabei ist die gesamte Gebäudehülle wärmebrückenfrei gedämmt und dicht abgeschlossen. Ein Lüftungssystem ermöglicht eine permanente Frischluftzufuhr bei nur geringem Wärmeverlust. Es besteht die Möglichkeit, mit Phase-Changing-Material in den Innenwänden die Gebäudemasse als thermischen Speicher zu aktivieren.
Unterm Strich lässt sich feststellen: Das „Plusenergiehaus“ kombiniert die passive Nutzung von Sonnenenergie mit aktiven Systemen zur Erzeugung solarer Energie für Strom und Wärme.
Vorteile „Plusenergiehaus“:
Nachteile „Plusenergiehaus“:
Dr. Tobias Bube, Büro Rolf Disch Solararchitektur