Das Leben ist bunt

Das Satteldachhaus von LUXHAUS öffnet sich zum Garten hin.

Dass Häuser einzigartig werden, liegt ausschließlich in der Hand ihrer Bewohner. Familie Meyer-Jankowsky bewies ein gutes Händchen und schuf sich aus ihrem stilsicheren LUXHAUS eine wahrhaft individuelle Wohnwelt. Eine fröhlich bunte, wie sie es mag.

Farbe ist für uns Leben“, sagt Daniela Meyer-Jankowsky. Vor allem Grüntöne finden sich an den Wänden in dem 150 Qua­­dratmeter großen Einfamilienhaus der vierköpfigen Familie. „Grün ist eine frische, fröh­liche Farbe. Das passt zu uns“, freut sich die Hausherrin über das Ergebnis ihrer kün­st­lerischen Schaffens­phase in den eigenen vier Wänden.


Eine große Herausforderung für jedes Pärchen - Der Bau des eigenen Hauses


Dass die Steuerfachgehilfin sich in ihrem Haus verwirklichen konnte, ist mit Sicherheit nicht nur dem Vertrauen ihres Mannes Mat­thias in das gestalterische Können seiner Frau zu verdanken. „Wir haben bei unserer Re­cherche nach dem passenden Hausan­bie­ter jemanden gesucht, der uns einen Rah­­men für unsere individuellen Vorstel­lungen bietet“, so die 42-Jährige. In LUXHAUS ha­­ben die Schwabhausener einen Part­ner ge­funden, der sich optisch zurücknahm und der die Bauherrenwünsche über eigene ar­chi­tektonischen Eitelkeiten stellte.


Wohl dieser Beweglichkeit und Fürsorg­lich­keit ist es zu danken, dass das Familien­un­ternehmen LUXHAUS in dritter Gene­ra­tion trotz Wirt­schaftskrise nicht klagen kann. Zum anderen sichern sich die Franken zu­frie­dene Kunden durch ihre erstklassige hand­­werkliche Aus­führung und durch innovative Technologien wie die „Climatic-Wand“, die in den Häusern standardmäßig für gesundes Klima und Energieeffizienz sorgt.


Das oft beschworene andersartige Haus – auch damit hat sich LUXHAUS schon oft hervorgetan in der hiesigen Architektur­land­schaft – suchten Daniela Meyer-Jankowsky und Mat­thias Meyer nicht. Baufach­be­rater Martin Bau­­mann verstand. Das Ergeb­nis: ein zu­rück­haltender, eleganter, leiser und doch edler zweigeschossiger Bau mit Sattel­dach. Das Innenleben des Hauses offenbart sich weder durch viel Glas nach außen (Daniela Meyer-Jankowsky: „Wir wollten einen Rück­zugsort und haben bewusst auf opulente Fens­terflächen verzichtet.“), noch springen irgendwelche op­tischen Spielereien ins Auge.


Lediglich ein schmaler roter Farb­strei­fen in Höhe der Fen­ster der zweiten Etage hebt sich von der weiß getünchten Fassade ab. Übrigens so ziemlich die einzige Fläche, die die Haus­her­rin in Weiß akzeptiert. „Weiß sagt mir einfach nichts“, meint sie. Und so scheint es nur logisch, dass dem Heim im In­neren mit Pin­sel und Farbeimer ausdrucksvoll Charakter verpasst wurde.



Durch gezielten Farbeinsatz hat die Steuer­fachgehilfin mit der goldenen Hand fürs ­Kre­ative einzelne Möbel oder Ecken im Raum durch farbliche Akzente optisch herausgestellt. Dabei hat Daniela Meyer-Jankowsky ­ge­rade deshalb auf kräftige Farbtöne ge­­setzt, weil sie den Raum oder die Ein­rich­tung be­sonders machen. So darf sich die teure Kü­che, die die Familie aus der Ei­gen­tumswoh­­nung mitgebracht hat und um die herum das Haus im Prinzip gebaut wur­de, in einer Ku­lisse von knallroten Wänden präsentieren, wirkt so um einiges interessanter und ge­winnt an räum­licher Be­deu­tung. So viel Mit­telpunkt steht ihr auch zu, schließlich treffen sich hier die Kinder Matti (5), Fynn (7) und Joyce (12) nicht nur zum Essen: Quat­schen, spielen und mit Mama zusammen sein – all das und noch viel mehr findet im offenen Wohn- und Essbereich im Unter­geschoss statt. Das Obergeschoss darf sich als Rück­zug­sgebiet für jeden beweisen.


Ganz instinktiv griff die Bauherrin bei der Ge­staltung des 17 Quadratmeter großen Ba­des (das die Eheleute übrigens auch selbst geplant haben) zu Lila. Kein Wunder, dass sich alle fünf Bewohner gerne in die Wanne legen und sich dort „einen Tag am Meer“ gönnen. Denn Lila wie auch blaue, grüne, violette Farben und deren Zwischentöne gelten als kalte Farben, weil sie mit idyllischen Landschaften und Aussichten am Meer in Verbindung gebracht werden. Der Anblick dieser Farben ruft Gefühle von Frieden, Ruhe und Entspannung hervor.


Das Highlight ist aber mit Sicherheit die karierte Wand im Flur. „Ganz ehrlich: Als ich im Tapetenbuch die grün-braun-karierte ­Ta­­­­pete gefunden habe, dachte ich noch: ,Die ist so hässlich, dass es schon wieder gut ist.‘“, gesteht die 42-Jährige. Obgleich Ehemann Mat­thias anfänglich schluckte, muss er seiner Frau im Nachhinein zu dieser Entschei­dung gratulieren: Der Ein­­gangs­­bereich be­grüßt die Besucher mit einem großen, freund­lichen Hallo.


Dass Farbe Atmosphäre schafft und die Le­bensqualität verbessert, können die Meyer-Jankowskys nur bestätigen. „Unser Haus mag auf den ersten Blick keine besonderen architektonischen Finessen aufweisen. Aber wer einmal gesehen hat, wie wir mit Farbe und Gestaltung dem Schlichten unsere individuelle Note gegeben haben, ist überzeugt, dass es einzigartig ist“, so die Haus­herrin – fröhlich, natürlich.


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