Villa in Tirol von Dan-Wood

Dan-Wood - "Villa Sonnenbad"

Heike und Hayo - sie Tirolerin, er Niederländer - kennen Trubel aus dem Beruf. Sie führt ein Zeitungsgeschäft, er ist Pilot und meisterlich in Ski alpin. Ihr Wunsch nach dem gemeinsamen Haus war alles andere als vage: Am Hang sollte es sein und in Südlage. Schnell sollte es gehen, alle Planungsfreiheit haben, etwas taugen und erschwinglich bleiben. DAN-WOOD House schaffte den Spagat.

Die Außenanlagen ihres Grundstücks in Angerberg waren bei unserem Besuch Ende Mai noch von den Nachwehen des langen Tiroler Winters gezeichnet. Die Baufortschritte für die Bangkirai-Terrasse und den Swimming Pool, am Fischbecken, der Gartenhecke und den Blumenrabatten gingen - witterungsbedingt - einfach nicht so rasch, wie sich Heike Schmid und Hayo Wareman das gedacht und gewollt hatten. Dafür zeigte sich das Haus schon umso schöner: 190 Quadratmeter Wohnfläche, dazu ein Kellergeschoss mit weiteren gut 100 Quadratmetern. Eine einladende Diele mit modernem Filigran-Kronleuchter, loftiger Treppe in Mooreiche-Anmutung. Eine Galerie - vor allem jedoch der Wohn- und Essbereich in genussfreundlicher Großzügigkeit, bei gleichzeitig Gemütlichkeit sichernder Separierung in Sitz- und Kuschelecke, einen Freiraum mit erhabenem Ausblick und Austritt zur Südterrasse.


Dazu der Essbereich und die offen gehaltene, aber so platzierte Küche, dass sie auch nicht von jeder Stelle des Wohnraums einzusehen ist. Sie erfüllt damit die Voraussetzung jener Behaglichkeit, die Hayo Wareman (32) auf seine persönliche Formel bringt: "Ich schaue mir gern durchgestyltes Wohndesign an, doch zum Wohnen ziehe ich Wärme und Gemütlichkeit vor." Bei Regenwetter, setzt der sympathische Holländer mit Tiroler Idiom hinzu, "liegen wir manchmal stundenlang auf der Couch, genießen die Entspannung und die neue Freiheit, die wir hier gewonnen haben."


Vor zwei Jahren waren Heike und Hayo so weit. Sie erinnert sich: "Wir wollten ein Grundstück in südlicher Hanglage und in den Bergen. Das ist inzwischen auch in Tirol schwierig geworden. Dann stand die Hauswahl an. Für uns kam von Anfang an nur ein Fertighaus in Frage, denn wir konnten aus beruflichen Gründen nicht allzu viel selbst machen. Wir wollten so weit wie möglich eine schlüsselfertige Lösung. Außerdem wussten wir, dass ein ordentliches Fertighaus in punkto Wärmedämmung unschlagbar und besser als jedes Stein auf Stein gebaute Massivhaus ist. Und wir würden das Problem des Trockenwohnens nicht haben." Das Paar begann seine Suche im Internet und stieß bald auf die Firma DAN-WOOD. Deren Web-Auftritt sagte den beiden besonders zu.


Selbstverständlich haben sie in dieser Phase auch Angebote von Mitbewerbern und Musterhausparks angeschaut. Sie stellten jedoch fest, dass DAN-WOOD House mindestens zwei Trümpfe ausspielen konnte, die nach ihrem persönlichen Urteil alle anderen ausstachen. Hayo Wareman: "Individuelle Planung und Ausgestaltung waren uns besonders wichtig. Zum Beispiel brauchten wir in unserer Berglage mit praktisch sieben Monaten Winter - mit Schneedecken von zeitweise zweieinhalb Metern letzthin - einen doppel so starken Dachaufbau, wie er üblicherweise in Deutschland vorgeschrieben ist. Solche Extras hätten uns natürlich mehrere Anbieter erfüllen können, bloß: Bei DAN-WOOD bekamen wir sie zu einem fairen Preis."


Sowohl in der Beratungs- als auch in der eigentlichen Bauphase sei die Zusammenarbeit mit den DAN-WOOD-Teams "sehr professionell und außerordentlich angenehm" gewesen, erklärt der Holländer: "Sogar noch zwei Wochen vor dem Aufstelltermin haben uns die DAN-WOOD-Leute gefragt, ob wir Änderungswünsche zum ursprünglichen Plan hätten. Und ich hatte das Gefühl, das war nicht nur Redensart. Das Unternehmen verhielt sich höchst flexibel und entgegenkommend."


Ende September vorigen Jahres wurde das Haus gestellt und binnen drei Tagen abgeschlossen. Die einheimische Heike Schmid vergisst nicht, wie erstaunt allein darüber mancher der älteren Tiroler Bergbauern war. Nachdem diese anfangs mehr als skeptisch gegenüber der Fertighaus-Idee ihrer neuen Nachbarn gewesen seien, "waren sie als Nächstes perplex übers Bautempo, und inzwischen sind auch sie im Angesicht des Resultats beeindruckt, welch gute Wahl wir getroffen haben".



Einen Tag vor Weihnachten sind die drei eingezogen. Der reibungslose Bauablauf in den Wochen davor trug dazu bei, dass die Jungfamilie trotz vieler Vorbereitungen an Heiligabend nicht erschöpft unterm Weihnachtsbaum lag, unfähig, sich der neuen Errungenschaft angemessen zu erfreuen. Nein, sagt Heike, "wir haben dieses schönste aller Weihnachtsgeschenke genossen und waren glücklich, dass unsere Vorstellungen bis ins Detail umgesetzt worden waren: ob das Jatoba-Parkett, diese südamerikanische Kirsche in ihren warmen Braun-, Rot- und Goldtönen, ob die Fußbodenheizung im Erd- sowie in den beiden Bädern im Obergeschoss, die Solaranlage auf dem Dach, die Bauvorbereitung für den Kamin oder die Malerarbeiten. Hayo und ich haben Letztere selbst erledigt. Auf der untergründigen, prima zu bearbeitenden Strukturtapete konnten wir unsere ganz persönliche Geschmacksnote verwirklichen: angenehmes, tief dunkles Rot im Wohnbereich, abgesetzt mit einem dezenten, zeitlosen Lichtgrau als Deckenfries bzw. als Farbeinrahmung der Fenster. Auf Apricot oder Terrakotta haben wir absichtlich verzichtet, weil wir das schon zu oft gesehen hatten und baldigen Überdruss befürchteten."


In einem Wunsch sind sich die österreichisch-niederländischen Lebensgefährten stets einig und bis heute auch sicher geblieben: Sie hatten eine Art toskanisches Landhaus gewollt - und gekriegt. Sie hatten ein sonniges Haus gewünscht, und haben eine veritable "Villa Sonnenbad" bekommen. Dass der toskanische Stil einem spanischen Vorbild nachempfunden ist, das sie im Urlaub gesehen hatten und das sie begeisterte, unterstreicht nur die mediterrane Fixiertheit der beiden. Die säulenbestandene Freitreppe zur Terrasse, der aus dem Erdreich herausragende und somit Tageslicht gewinnende Keller, der Swimming Pool, der Balkon und die teilüberdachte Terrasse - all diese Elemente, die ihnen im spanischen Original so gefallen hatten, finden sich im DAN-WOOD-Haus wieder.


Die Küche widerspiegelt die schöne Wiederauferstehung, die dieser ehemals eher blasse Mittel-zum-Zweck-Raum im mitteleuropäischen Einfamilienhaus heute als Lebens- und Genussraum erfährt. Die Technik und Accessoires sind vom Feinsten - die großen, nussbaum-vollendeten Arbeitsflächen, der schwarze Naturschiefer-Boden, der Backofen, die beiden Magic Corners, die in der Arbeitsfläche versenkte Fritteuse oder der gesonderte Wok-Arbeitsplatz: Die Hausherren mögen zwar, wie sie beteuern, "keine Schweinsbraten-Freunde sein", aber Küchennutzer und -genießer sind sie alle drei allemal. "Am liebsten asiatisch und scharf."


Reiner Oschmann, Fotos: Gerd Engelsmann

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Zahlen und Fakten

AnbieterDAN-WOOD House/Niederlassung Berlin
EntwurfBV Hayo/Waremann/Tirol
Fläche188.00m²
DachWalmdach, 26°
Ausstattung/
Vorzüge
 
schlüsselfertig inkl. Maler, Parkett, Fliesen, Teppich und Garage
Maße14,43 m * 8,81 m
Wohn-/Essbereich63,6 m²
Küche14 m²
Bad14,9 m²
AngebotPreis auf Anfrage

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