Urlaub, Liebe...Haus!
Mit ihrem Schwörer-haus haben sich Diana, Michael und Emily Larisch ihren Mittelpunkt der Welt geschaffen. Von dem...

Das Haus in Netphen ist eigentlich ein Doppelhaus. Ohne seinen kleinen Nachbarn ist das Wohnhaus nicht ganz zu begreifen. Das „Beistellhaus“ mit den
Sonnenkollektoren auf dem Dach und in einem Stil, der mit dem Hauptgebäude harmoniert, dient als Pferdestall. Hier stehen ein Shetland-Pony, ein Brauner und Charmeur, der Fuchs-Wallach, auf dem Maike Büdenbender (30) erfolgreich Dressurwettkämpfe bestreitet.
Büdenbender ist ein anerkannter mittelständischer Fertighausanbieter im südwestfälischen Netphen. Er baut jedes Jahr rund 100 Häuser ansehnlicher Architektur und bester Handwerksqualität. Matthias Büdenbender (stolze 1,98 Meter groß), auf den wohl bald die Geschäftsführung zukommt, sagt in einer Offenheit, die seinen Erfolg als Verkäufer begründet: „Wir errichten so gute Häuser, dass ich sie nicht nur gern verkaufe, sondern auch selbst in einem wohne.“
Die jungen Büdenbenders zogen vor nunmehr zwei Jahren in ein Einfamilienhaus ein, das nach den Worten von Ehefrau und Mutter Maike (Verwaltungsfachangestellte) „über alle Zutaten für ein familienfreundliches und geselliges Leben, mit Platz und Willkommen für Freunde, mit Raum zur Entfaltung für uns und die Kinder verfügt“. Wohn- und Essbereich sind generös bemessen und nach dem Willen der Hausherren auch in diesem Teil so kinderfreundlich, „dass lieber mal ein Spielzeug rumsteht, als eine sterile Atmosphäre zu ertragen.“
Spendable Sonne
Die Küche besitzt Wohncharakter – und eine Vorratskammer – und sie ist über eine gläserne Schiebetür deutlich vom Wohnbereich separiert, was die Eigentümer wegen Küchengeräuschen und -gerüchen so wollten. Der Boden ist gefliest, wie im ganzen Haus mit Fußbodenheizung versehen und über die Fotovoltaikplatten auf dem Dach des Stalles sowie über die Erdwärmepumpe mit einer Heizquelle gespeist, die das Haus energiekostenneutral macht.
Das Unternehmen
Büdenbender junior – Vater Claus (61) hat sich als Geschäftsführer und Gesellschafter Verdienste erworben, will aber den Generationenwechsel nicht aussitzen – sieht im Hinblick auf solche Erwartungen die Chancen für ein Familienunternehmen wie das ihre: „Bauherren haben bei uns tatsächlich einen Namen und keine Nummer. Wir wollen ihre Wünsche so genau wie möglich kennenlernen, um sie optimal erfüllen zu können. Und wir täuschen nicht vor, ein schlüsselfertiges Haus in Topqualität sei für 99.000 Euro zu haben. Das ist Unfug. Das machen wir nicht. Wir sind kein Billigheimer, der sich das dicke Ende für zuletzt aufhebt. Wir nehmen die Erwartung an Zuverlässigkeit und Sicherheit ernst und sagen: Wenn ein Anbieter vorgibt, er habe ein schlüsselfertiges Haus in erster Güte für 99.000 Euro, bei dem bleibt irgend etwas auf der Strecke. Meist ist es die Qualität.“
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