Bodenplatte oder Keller?

Die im April 2010 bezogene 170 Quadratmeter große Stadtvilla von LUXHAUS der Familie Kustos mit Walmdach und angebauter Garage.

Bei der Entscheidung für LUXHAUS herrschte bei den Familien Kustos und Ludwig Einigkeit. In der Frage Keller oder Bodenplatte gingen die Meinungen jedoch weit auseinander. In einem Gespräch erklärten sie uns, aus welcher Motivation heraus sie unterschiedlich handelten.

Hausbau ist Vertrauenssache, sollte man meinen. Gleich zwei Familien, die Ehepaare Kustos sowie Ludwig, heute glückliche LUXHAUS-Bauherren, erlebten anfänglich das Gegenteil.


Alles begann so, wie es für Bauinteressenten Alltag ist: Kataloge wälzen, Musterhausausstellungen besuchen, Angebote vergleichen. Bereits an dieser Stelle stutzten die Eheleute Ludwig: Der Berater einer anderen Firma nötigte sie beim ersten Gespräch fast zur Unterschrift. Das schreckte die beiden so sehr ab, dass sie im Internet die Meinungen anderer Bauherren lasen, sich ihr eigenes, unabhängiges Bild von Firmen und deren Ruf machten.


Dr. Lothar Ludwig, 43, IT-Berater: „Wir wollten ein Haus, das wenig Energie verbraucht – vor allem keine fossile – und eine geringe Bauzeit benötigt. Mit diesen Wünschen zogen wir drei Firmen in die engere Wahl. Es kristallisierte sich jedoch schnell heraus, dass LUXHAUS in den Punkten Zuverlässigkeit, Qualität, Ablauf und Seriosität in der Gunst der Bauherren mit Abstand vorn lag.“


Auch Familie Kustos war von Anfang an LUXHAUS-Fan: „Wir stellten uns bei Bauberater Norbert Rawas vor und ließen uns alle Kosten zusammenrechnen. Die Summe für Medienanschlüsse und diverse Ämtergenehmigungen war viel größer, als wir im Vorfeld annahmen. Skeptisch schauten wir uns weiter um“, erinnert sich Cornelia Kustos, Versicherungskauffrau, 33: „Was wir erhielten, waren jedoch teilweise völlig undurchschaubare Angebote, in denen trotz Festpreis viele Posten gar nicht fixiert waren. Ein Berater erklärte uns, er könne während der Bauzeit unmöglich vor Ort sein, aber das wäre 'auch nicht notwendig'. Nach mehreren ernüchternden Wochen und Angeboten standen wir zum zweiten Mal vor der Tür von Bauberater Norbert Rawas. Ohne Skepsis.“


Die Ludwigs: 100.000 Euro gespart


„Als wir den Kaufvertrag unterschreiben wollten, zögerte Hausberater Norbert Rawas. Ihm ging das alles zu schnell“, erklärt Ilka Ludwig. Die 33-jährige Richterin und ihr Mann schätzen sich selbst als sehr entscheidungsfreudig ein, was nicht mit Unüberlegtheit zu verwechseln sei. Im Gegenteil: Sie hatten ein festes Budget, den Wunsch nach schneller Umsetzung und signalisierten, kein Interesse an Eigenleistungen zu haben.



Etwas weiter draußen vor Stadt lässt sich beim Hausbau viel Geld sparen


Dr. Lothar Ludwig: „Ich habe zwei linke Hände. Was die Finanzierung betrifft, klärte uns Bauberater Rawas darüber auf, dass unsere Gesamtsumme zu eng gestrickt sei, da die Quadratmeterpreise für Bauland im S-Bahn-Bereich um Stuttgart zwischen 500 und 700 Euro liegen.“ Doch Kompromisse bei Größe und Ausstattung des Hauses wollte das Paar nicht eingehen. Ilka Ludwig recherchierte und fand im 40 Kilometer entfernten Walheim ein Grundstück, das trotz schneller Regionalbahnanbindung nach Stuttgart nur die Hälfte kostete.


„Das war ein Riesenglück“. Die Einsparung zum ursprünglichen Baugebiet: 100.000 Euro. Für ihr frei geplantes Haus fanden die Ludwigs eine schöne Hanglage, die für einen Keller prädestiniert schien. Von der Vertragsunterzeichnung bis zum Einzug vergingen gerade einmal 9 Monate. „Der Ablauf war eine logistische Meisterleistung. Die gesamten Erdarbeiten, Außenanlagen sowie der Keller wurden zum Festpreis von Stauch Kellerbau Renningen durchgeführt. Wir müssen uns auch keine Sorgen wegen der Garantie machen, denn alles wurde unter der Gesamtgewährleistung von LUXHAUS ausgeführt. Das ist nicht Alltag in der Branche, lässt uns aber wesentlich ruhiger schlafen“, meint Dr. Lothar Ludwig.


Heute lebt das Ehepaar auf 148 Quadratmeter Wohnfläche und zusätzlichen 86 Quadratmeter Keller inklusive der im Haus befindlichen Garage. Eine Erdwärmepume mit zwei Bohrungen à 60 Meter Tiefe arbeitet so effektiv mit der Fußbodenheizung zusammen, dass im ersten Jahr mit seinem strengen Winter nur 380 Euro Stromkosten für Heizung und Warmwasser anfielen. „Das ist für ein ,Effizienzhaus 55‘ eine Superleistung“, schwärmt Lothar Ludwig. „Ich bin Hausstaub-Allergiker, deswegen liegen Korkböden und Fliesen im ganzen Haus. Die separate Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist selbst bei voller Leistung nicht zu hören.“


Erstaunlich und erfreulich: Als Ludwigs einen dicken Strich unter ihre Ausgaben zogen, inklusive wirklich aller externen Kosten, wie Anschlüsse, Bauanträge, Außenanlagen, waren noch 2.000 Euro übrig. „Das spricht für die Qualitäten sowohl von Herrn Rawas als auch LUXHAUS“, anerkennt Ilka Ludwig.


Aus Erfahrung entspannt


Auch die Bauherren Kustos aus Remshalden hatten am Ende noch 2.000 Euro übrig. Das klingt nicht viel, ein Plus am Ende der Bauzeit können jedoch die wenigsten vermelden. Da das junge Ehepaar schon einmal ein Doppelhaus gebaut hatte, begleitete es dieses zweite Projekt mit innerer Entspanntheit. „Wir hatten beim ersten Mal nicht viel nachgedacht. Erst nach dem Einzug wurde uns die zu starke räumliche Nähe zum Nachbarn bewusst. Zum Glück konnten wir das Haus nach ein paar Jahren ohne Verluste wieder verkaufen“, so Cornelia Kustos.


„Ich wollte unbedingt ein Walmdach haben. Damit waren zwei Vollgeschosse realisierbar, mehr Platz, den man spürt.“ Für die Wärme im neuen Heim sorgt ein Kombigerät, bestehend aus Luft/Wasser-Wärmepumpe mit einer integrierten Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung. LUXHAUS- Berater Norbert Rawas: „Dieses Gerät stammt aus dem Passivhaus-Bereich und kann wegen der hervorragenden Dämmwerte jetzt sogar im ,Effizienzhaus 55‘ eingesetzt werden.“ Auch ohne Keller ist genug Platz für zwei Kinder, der bald benötigt wird: In sechs Monaten wird die Familie zu viert sein.



Keller versus Bodenplatte


In der Gesprächsrunde wurde schnell klar, wie bewusst beide Seiten ihre Entscheidung pro oder kontra Unterkellerung trafen. Familie Kustos hatte in ihrem ersten Haus einen Keller. Doch ein gebrochener Fuß von Cornelia Kustos machte das Treppensteigen fast unmöglich. „Ich kam ohne die Hilfe meines Mannes nicht mehr hinunter. Da stellte sich für uns auch die Frage nach der Bewegungsfreiheit im Alter. Dazu kamen noch praktische Überlegungen – etwa Getränkekisten nach unten tragen – und so erledigte sich das Thema Keller für uns“, erzählt Cornelia Kustos.


Für Ilka Ludwig ist er unverzichtbar: „Fahrräder, das Auto, die Haustechnik gehören für mich in den Keller. Bei uns liegt durch die Hanglage die Hälfte des Kellers oberhalb der Erdschichten. Er ist also schön hell. Wir haben bewusst 2,40 Meter Raumhöhe gewählt und die Fußböden gefliest. Dadurch wirken die Räume nicht wie ein typischer Keller. Das Auffüllen mit Erde für eine Bodenplatte wäre wegen der Hanglage eine sehr teure Angelegenheit geworden, Platz für eine Garage neben dem Haus gibt es auch nicht.“


Die verbreitete Annahme, ein Keller sei grundsätzlich teurer als eine Bodenplatte, kann LUXHAUS-Bauberater Norbert Rawas widerlegen: „Sie brauchen in jedem Haus Fläche zum Abstellen der Technik, Waschmaschinen und einfach Stauraum. Ob Sie den in einem 170-Quadratmeter-Haus oder einem 120 Quadratmeter großen Haus mit 50 Quadratmeter Kellerfläche schaffen, ändert nichts an den Gesamtkosten. Maßgeblich für die Entscheidung sind vielmehr Faktoren wie Grundstücksgröße, die Beschaffenheit des Erdreiches oder, wie hier, die Hanglage.“


Familie Kustos fühlt sich auch ohne Keller nicht beengt: „Mit hilfreichen Tipps von LUXHAUS schufen wir genügend zusätzliche Abstellflächen“, erzählt Alexander Kustos. „Die Treppe erhielt eine Verschalung, darunter befindet sich jetzt ein geschlossener Stauraum. Die Küchenwand setzten wir einen Meter weiter vor, dahinter befindet sich jetzt eine Speisekammer. Die Dachstützen des Walmdachs wurden so verändert, dass ich mich auf dem Dachboden besser bewegen kann. Fliesen, Dachziegel und andere Materialien, die als Ersatz vom Bau übrig geblieben sind, liegen dort griffbereit. Und für alles andere ist Platz in der Garage, die an das Haus grenzt.“


Individuallösung statt Schema F


Beide Familien, die sich übrigens zum ersten Mal begegneten, konnten die Argumente der jeweils anderen nachvollziehen. Dass gerade für die Planung von Stauraum ausreichend Zeit im Vorfeld eingeplant werden sollte, darüber herrschte Einigkeit. Ebenso wichtig empfanden die Hausherren die ehrliche Aufschlüsselung aller Kosten sowie eine gut orgganisierte Ausführung der Arbeiten. Das funktionierte mit LUXHAUS und Norbert Rawas zur vollsten Zufriedenheit. Beide Familien sind mit ihrem ehemaligen Bauberater übrigens auch noch ein Jahr nach dem Einzug per Du.


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