Berlin? Gerne.

Architektur und Wohnkonzept von Haacke

Kopenhagen und Berlin mögen viel gemeinsam haben: den Glanz der Metropole, ihre mit Händen zu greifende Historie, ihre Kultur-Ereignisse. Einen gravierenden Unterschied gibt es: die Immobilienpreise. Im Umland der deutschen Hauptstadt ist Bauland (noch) so günstig, dass man sich und seiner Familie auch ein Haus für gehobene Ansprüche gönnen kann. Wie Professor Klaus Becker, seine Frau Beate und die Kinder Leyla und Markus.

Die Einwohner Kopenhagens bezeichnen sich als die glücklichsten Men­schen Euro­pas. Dabei hätten sie allen Grund zur Klage: Das Leben dort ist richtig teuer. Wenn nicht beide Eltern arbeiten, kommen viele Fa­milien kaum über die Run­den. Geschweige denn, dass sie sich ein Eigenheim leisten können. „Das war auch ein Grund, sich von Dä­nemark zu verabschieden“, ge­steht Beate Becker. Dort wäre es undenkbar ge­wesen, sich für eine angemes­se­ne Summe ein eigenes Haus bau­en. Der Ruf an die Ber­liner Uni­ver­sität kam für Pro­fessor Klaus Becker also gerade zur rechten Zeit: Leyla war auf dem Weg, Brü­derchen Markus reif für den Kin­dergarten.


Operation 'Hausbau in der Hauptstadt'


Gute 30 Minuten vom Brandenburger Tor entfernt, im schon ländlichen Grün des Ha­vellandes, hat sich die vierköpfige Familie vor einem Jahr ihren Traum erfüllt: ein zugleich stilvolles und schlichtes Zuhause, mit allem Platz für die Kinder. „Wir haben uns während der Jahre im Ausland sehr in das dänische Design verliebt. Folglich hielten wir nach ei­nem symmetrischen, sachlichen, schnörkellosen Ent­wurf Aus­schau“, erzählt die 35-jährige Beate Becker. Klares, unverspieltes Design – das Stadt­haus des renommierten Fertig­haus­un­ter­nehmens Haacke aus Celle und Potsdam kam gleich auf den ersten Blick in die engere Wahl.


Obgleich das Ehepaar zu­nächst ein Bauhaus-inspiriertes Flach­dach im Hin­ter­kopf hatte. Aber das wäre am eh am Be­bau­ungs­plan gescheitert, so die Wirt­­schafts­­pä­da­go­gin. Im Nachhinein erwies sich die Ent­scheidung für ein Satteldach so­gar als Segen, denn direkt unter dem Dach verbirgt sich wertvoller Stau­raum, den die Familie heute nicht mehr missen möchte. Das Haacke-Stadthausentwurf überzeugte das Ehepaar in seiner konzeptionellen Klar­heit, in seiner Beharrlichkeit, sich auf den Kern des Ganzen zu reduzieren: gerade For­men, symmetrische Linienführung, Optimie­rung von Flächen.


Der Farbwechsel zwischen den beiden Ge­schos­sen gliedert und akzentuiert das Haus. Die Fen­s­ter stehen im ausgewogenen Ver­hältnis zueinander: Harmonie als Resultat von Proportion und Symmetrie. Apro­pos Fenster: Familie Becker ­verwei­ger­te sich dem Trend, sämtliche Fenster im Erd­ge­schoss bodentief zu positionieren. „Wir emp­fanden das als nicht sonderlich praktikabel: Uns hät­te vor allem Stell­flä­che gefehlt“, argumentiert die zweifache Mut­ter.


Dass Beate und Klaus Becker ihre Vorstellungen ohne Abstriche durchsetzen konnten, verdanken sie dem fürsorglichen, ambitionierten Agieren des Haacke-Haus-Teams. „Wir sind auf absolute Zu­verlässig­keit, Schnelligkeit und Kompe­ten­z getroffen.“ Es sind oft die kleinen Erlebnisse am Rande, die den Sympathiewert einer Part­ner­schaft bestimmen. „Am Tag, an dem das Haus errichtet wurde, kam ein letzter Laster – voll beladen mit Mülltonnen. Da­rin wurden alle Ver­packungen sortiert und entsprechend ih­rer Deklaration entsorgt.“



Für die Eheleute ein Indiz für die auch im Bau­­alltag konsequent umweltschonende Achtsamkeit dieses Unternehmens. „Gebaut nach deutschem Reinheitsgebot“ ist für Haacke kei­ne zungenflinke Werbung, sondern der Anspruch, Architekur konsequent zu Ende zu denken: als materialbewusste, originelle, ökologische Architektur. Was Fa­milie Becker bestätigen kann. Das Raum­kli­ma beispielsweise ist spürbar angenehmer als in allen Stein­­häusern, in denen die Viel­ge­reis­­ten bislang gewohnt haben.


„Obwohl heute die Auffassung weit verbreitet ist, das Leben einer modernen Familie spiele sich um Küche und Essplatz ab, haben wir das Erdgeschoss um den Kamin herum geplant“, so Klaus Becker. Trotz aller Ent­schlossenheit, sich keinen Moden zu un­­terwerfen, hat das Paar natürlich auch in die neue Küche investiert. Die Dunstabzugs­hau­­be etwa ist eine Sonderanfertigung – und ein Hingucker!


Ein Extra­­-Block mit einem extra starken Motor hoch unter der Decke (bloß nicht störend auf Au­gen­höhe). Eine gute Ent­scheidung – der Thekenplatz am Herd hat sich letztendlich doch als Favorit etabliert. „Wenn Gäste kommen, tummeln sich alle genau hier und klönen mit einem Glas Wein in der Hand“, erzählt Beate Becker. Man kann sich vorher noch so viel ausdenken, der Alltag entscheidet, ob und wie‘s funktioniert. Das erste Jahr als Haus-Familie hat den Beckers bestätigt, dass sie alles richtig gemacht haben: „Mit Haacke zu bauen war ein Segen. Die Beratung, die Aus­führung, die Festpreis­ga­rantie, die Beratung – nichts hat uns Anlass zur Klage gegeben.“


Hört sich gut an: glücklich.


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