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»Wenn Träume Form annehmen«

Die Luft werde dünner, klagen diverse Firmen. Bei Keitel Haus da­gegen haben sich die Auftrag­s­zahlen deutlich erhöht. Die Ursache für so viel Erfolg? Die bes­ten aller Gründe: ehrliche, solide Arbeit. Architektur als Leiden­schaft, Kundenwünschen Form und Raum zu geben. Und dies von beständigem Wert

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Der Hauseingang bekennt sich zum Architekturan­spruch dieses Ent­wurfs: repräsentative Sachlichkeit.
Fotos: Keitel

keitel/mannheim Der Hauseingang bekennt sich zum Architekturan­spruch dieses Ent­wurfs: repräsentative Sachlichkeit. Fotos: Keitel

Die neue Keitel-Stadtvilla im Mannheimer Fertighaus-Center: unaufdringlich und stilvoll zugleich, schlicht, aber einprägsam. Architektin Katharina Wüst nennt diese Balance zwischen Feinheit und Pragmatismus denn auch „repräsentative Sachlichkeit”. Es ist in Form und Ausstattung der bisher modernste Entwurf des in Rot am See ansässigen Holzfertigbau-Spezialisten.

Die hervorstechenden Merkmale der Villa: klare Linien und Strukturen, sparsame und sorgfältige Wahl der Farben und Materialien: Das Weiß der Fassade trifft auf das Anthrazit des Anbaus, Naturstein auf helles Holz. Ein kantiger Anbau ragt in den Garten hinein, auf der Straßenseite wird der Hauseingang, in den Baukörper eingeschnitten, gleichfalls von anthrazitfarbenen Glaselementen eingerahmt. So setzt die Architektur Akzente und lebt die Wertvorstellungen des Familienunternehmens.

Das Raumkonzept für die gut 195 Quadratmeter Wohnfläche bietet originelle und vor allem flexible Lösungen für die Erwartungen einer anspruchsvollen Familie. Gemeinsamkeit darf sich hier kompromisslos mit dem Bedürfnis nach Rückzug verbinden. So lässt sich beispielsweise der Durchgang zwischen Koch-Ess-Bereich und Wohnen bei Bedarf durch das große Holzschiebeelement schließen, das ansonsten dem direkt am Essplatz eingebauten raumhohen Geschirrregal als Tür dient. Große Fensterfronten ziehen den Blick immer wieder hinaus ins Freie.

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…das sonst als Tür des großen Geschirrregals am Essplatz dient.
Fotos: Keitel

keitel/mannheim …das sonst als Tür des großen Geschirrregals am Essplatz dient. Fotos: Keitel

Die jahrzehntelange Erfahrung von Keitel Haus mit alltagstauglichen, also lebensklug konfliktvorbeugenden Grundrissideen zeigt sich in vielerlei Details. Im Erdgeschoss wurde das „ruhebedürftige” Arbeitszimmer auf die dem Trubel abgewandte Seite platziert – man kann sich entziehen, ist aber nicht aus der Welt. Im Obergeschoss, mit seiner Raumhöhe gleichfalls ein Vollgeschoss mit großen, hellen Räumen und bodentiefen Fenstern, wurden beiden Kinderzimmern gerechterweise fast exakt 16 Quadratmeter zugebilligt.

Der separate Elternbereich ist mit 25 Quadratmetern so dimensioniert, dass noch Platz für eine geräumige Ankleide bleibt. Die verschwindet übrigens nicht hinter einer Tür, sondern nur hinter einem Wandelement. Das 15-Quadratmeter-Bad ist mit edlem Jura-Kalkstein-Boden und allen modernen Wellness-Annehmlichkeiten ausgestattet.

Der Keller dieser Stadtvilla heißt zu Recht „Untergeschoss“, das beschreibt den Raumgewinn und die Nutzungsvielfalt dieser 97 Quadratmeter angemessen: Hobby-, Werkstatt-, Fitness-, Studio-, Partyraum – alles ist möglich. Für die Haus- und Heiztechnik inklusive Waschmaschine und Trockner gibt es 18 Quadratmeter.

Apropos Technik: Die meisten der jährlich über 100 Keitel Haus-Bauherren entscheiden sich für das derzeit beste Preis-Leistungs-Verhältnis: das Effizienzhaus 55 (bisher KfW-40-Niveau). Mit einem Primärenergieverbrauch von 40 kWh/m²a ist man von Anfang an am sicheren Ufer.

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Bodentiefe Fenster in XXL-Formaten geben den Räumen eine unbes­chwer­te Leichtigkeit. Die offene Verbin­dung zwischen Wohn- und Koch-Ess-Bereich lässt sich je nach Bedarf mit eibnem raumhohen Schiebe­element schließen…
Fotos: Keitel

keitel/mannheim Bodentiefe Fenster in XXL-Formaten geben den Räumen eine unbes­chwer­te Leichtigkeit. Die offene Verbin­dung zwischen Wohn- und Koch-Ess-Bereich lässt sich je nach Bedarf mit eibnem raumhohen Schiebe­element schließen… Fotos: Keitel

Was die energetischen Potenzen betrifft, habe die Holzbauarchitektur natürlich von Hause aus die besten Karten, sagt Geschäftsführerin Regina Graf. Die 30 Zentimeter starken Außenwände und die auf 24 Zentimeter verstärkten Dachsparren liefern im Bunde mit exzellenten Holzfaserdämmplatten (in der Ökoversion mit Thermo-Hanf-Dämmung) die Basis. Die Außenwände kommen so auf U-Werte von 0,179 W/m2K, das Dach mit den neuen Dämmpaketen auf 0,159. Ein weiteres wichtiges Element sind dreifach verglaste Fenster, die für die Glasflächen einen Ug-Wert von 0,6 bieten. Bei solchen Vorarbeiten ist die Effizienzhaus 55- oder 70-Klasse nicht nur ein Versprechen auf dem Papier.

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