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Sonne voraus!”, lautet der Leitspruch für das „Haus Bozen” der ProMassivhaus-Gruppe. Das variabel nutzbare,...
Die Sonne ist eine Wohltäterin: Sie liefert Energie im Überfluss, ohne die Atmosphäre mit Schadstoffen zu belasten, und das kostenlos. Das „Original Sonnenhaus Straubing“ von ProMassivhaus nutzt diese saubere Energie mit einer üppig dimensionierten Solaranlage auf dem Süddach des Hauses. Sie wandelt das Sonnenlicht in Wärme um, die dann über mehrere Wochen gespeichert werden kann.
Die massiven Ziegelwände aus Planziegel-Poroton T8 haben zudem gute Wärmedämm-Eigenschaften. Der Jahresenergieverbrauch des Hauses liegt bei 10,92 kWh pro Quadratmeter und damit deutlich unter den Werten von Passivhäusern. Das „Sonnenhaus Straubing“ bietet dem Bauherren folglich Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Ein moralischer und angesichts der ständig steigenden Energiepreise auch finanzieller Vorteil.
Doch nicht nur die Technik überzeugt bei diesem Entwurf. Innen ist das Haus schick und geräumig angelegt. Architektonischer Blickfang ist der Wintergarten, der effektvoll schräg gestellt vom Boden bis unter das mit Kollektoren bestückte Dach reicht. Das gläserne Schmuckstück sorgt dafür, dass die Solarenergie auch passiv genutzt wird: Denn im Winter helfen die einfallenden Sonnenstrahlen dabei, die Raumluft zu erwärmen. Werden ein paar Temperaturen mehr gewünscht, kann mit einem Kachelofen nachgeheizt werden, der in jedem „Sonnenhaus“ vorhanden ist. Mehr als zwei bis vier Festmeter Holz pro Jahr werden jedoch nicht benötigt. Das auf sparsamen Verbrauch ausgerichtete Energie-Konzept lässt sich auch an der Lage der Räume ablesen. So sind das über die ganze Hausbreite einnehmende Wohnzimmer im Erdgeschoss und die Kinderzimmer im Obergeschoss südwärts gerichtet, die Bäder, die Abstellkammern und das Schlafzimmer liegen auf der Nordseite.
Zur Finanzierung eines derart sparsamen und ökologischen Hauses stehen verschiedene Förderprogramme zur Verfügung. Zinsgünstige Darlehen bietet unter anderem die Kreditanstalt für Wiederaufbau an. Welche Programme sich eignen und welche Fördertöpfe es gibt, dazu berät ProMassiv seine Bauherren umfassend.
Fotos: promassivhaus
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