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wolfhaus / architektenhaus 2
»Immer Trubel in der Stube«

Harald Lory und seine Frau Jaqueline wollten eigentlich kein neues Haus bauen, sondern ein gebrauchtes kaufen. Doch für sich, drei Kinder und die Großmutter erwies sich ein Wolf-Fertighaus für zwei Familien als die beste Lösung: Sie konnten es frei nach ihren Bedürfnissen gestalten.

Außenansicht wolfhaus / architektenhaus 2

Außenansicht wolfhaus / architektenhaus 2

Mitunter passieren Dinge, die eigentlich nicht vorgesehen sind im Lebensplan. Die jemandem geschehen, obwohl er sie nicht wollte. Oder sich zumindest nicht vorstellen konnte. Und plötzlich ändert sich alles. Aus Vernunft oder aus Liebe. Oder beidem. So jedenfalls erging es Jaqueline Biserni-Lory und Harald Lory und ihren Kindern – einer Patchwork-Familie aus Mettmann, einer kleinen Stadt in der Nähe von Düsseldorf – mit ihrer Ehe und dem gemeinsamen neuen Haus.

Die beiden sitzen am Tisch im Glaserker direkt neben der Küche. Jaqueline hat Kaffee gekocht und Kuchen aufgetischt. Der sanfte Klang eines Klaviers dringt aus einem Zimmer herüber. „Das ist Laura, meine älteste Tochter“, sagt die Hausherrin stolz. Im Treppenhaus sind Schritte zu hören, dann steckt Jaquelines Mutter die Kopf zur Tür herein. „Ich geh mal kurz einkaufen“, sagt sie. Die achtjährige Giulia nutzt die Gelegenheit und huscht rüber zu ihrer Freundin – zum Spielen. Aus dem Grund ist gerade das Nachbarskind zu Besuch gekommen und Lauras Freundin steht auch vor der Tür. „Bei uns herrscht immer Trubel“, sagt Harald Lory. Dann tritt doch ein wenig Ruhe ein, Zeit für die beiden, ihre Geschichte zu erzählen. Vor 21 Jahren haben sie sich kennen gelernt. „Ich war schon damals in Harald verliebt“, bekennt Jaqueline. „Ich leider nicht in sie“, sagt Harald. Die beiden verloren sich aus den Augen, viele Jahre lang. Sie heiratete einen Italiener, zog für kurze Zeit nach Italien und brachte ihre drei Mädchen – Laura, Sophie und Giulia – zur Welt. Er gründete eine Familie, in der ein Alexander und eine Franziska geboren wurden. Jaqueline trennte sich 1999 von ihrem Mann. Harald verließ 2001 seine Familie. Durch gemeinsame Bekannte trafen sie sich im März 2002 wieder. „Wir haben einen ziemlich großen Umweg gemacht, bis wir uns wiedergefunden haben“, sagt Jaqueline. Mit Happy End: Diesmal funkte es bei beiden. Gemeinsam mit Jaquelines drei Mädchen – Harald Lorys Kinder blieben bei dessen Exfrau – zogen sie in ein Mehrfamilienhaus in Mettmann, in dem auch Jaquelines Mutter eine Wohnung gemietet hatte.

Außenansicht wolfhaus / architektenhaus 2

Außenansicht wolfhaus / architektenhaus 2

Ein nettes Haus mit netten Nachbarn, die ebenfalls Kinder hatten. Und wenn ihre Wohnung nicht vier, sondern fünf Zimmer groß gewesen und nicht so teuer gewesen wäre, dann würden sie heute noch dort leben. Etwa 1.000 Euro kostete die Miete. Die Mutter zahlte für ihre Wohnung etwa 800 Euro. Irgendwann beginnen die beiden zu rechnen: Die Zinsen sind so günstig wie nie. Statt Miete würden sie lieber den Kredit für ein eigenes Haus bezahlen. Da Harald „wegen dem Stress“ kein neues Haus bauen will, sehen sie sich nach einer gebrauchten Immobilie um. Am liebsten wäre ihnen ein Bauernhof mit einem kleinen Stück Land drum herum. Aber es findet sich nichts Passendes. Endlich entdecken sie doch ein Haus, das beiden gefällt. 320.000 Euro soll es kosten. „Die Bank hat die Finanzierung abgelehnt“, erzählt Harald Lory. Was nun? Der Berater einer Bausparkasse gibt dem Paar schließlich den entscheidenden Tipp: „Wer sich ein Einfamilienhaus nicht leisten kann, kauft ein Zweifamilienhaus.“ Weil die Miete einen Teil des Kredits für das Haus trägt.

Warum eigentlich nicht? In Jaquelines Mutter finden die beiden eine Verbündete. Sie wünscht sich allerdings, dass ihre Wohnung größer sein soll als eine übliche Einliegerwohnung im Souterrain. Verständlich. Die Mutter will sich von ihren lieb gewonnenen Möbeln nicht trennen, sie möchte sich mit einem Umzug auf keinen Fall in ihrer Lebensqualität verschlechtern. Es ist die Vernunft, die Jaqueline Biserni-Lory und Harald Lory schließlich gebietet, ein neues Haus zu bauen. Ein Haus, das allen Bedürfnissen der großen Familie gerecht wird. Bei ihrer Suche nach einer geeigneten Firma stoßen sie auf den Fertighausanbieter Wolf-Haus.

Terrasse wolfhaus / architektenhaus 2

Terrasse wolfhaus / architektenhaus 2

Anfangs liebäugeln die beiden mit einem Modell, das Dachschrägen hat. Doch der Berater von Wolf-Haus rät ihnen zu zwei Vollgeschossen, die auf gleicher Grundfläche mehr Wohnfläche bieten. Auf dem Grundstück im Neubaugebiet mit seinen 361 Quadratmetern lässt sich der Hauskörper nicht beliebig ausdehnen. „Für diesen weisen Rat sind wir sehr dankbar“, sagt Harald Lory. Und dafür, „dass wir den Grundriss des Hauses frei planen konnten, so wie wir wollten“. Keller, Erdgeschoss und Obergeschoss ergeben zusammen mehr als 200 Quadratmeter Wohnfläche, die geschickt aufgeteilt werden müssen. Das Obergeschoss nimmt komplett die Wohnung von Jaquelines Mutter ein. Drei Zimmer, Küche, Bad. Das Treppenhaus wird von den Wohnräumen getrennt – so hat jeder einen eigenen Zugang. Im Souterrain bekommen zwei Biserni-Töchter ihr eigenes Reich und ein Bad. Zwei weitere Räume ließen sich dort unten für Haralds Kinder einrichten. „Falls sie mal zu uns ziehen wollen“, sagt er. Im Erdgeschoss liegen das Elternschlafzimmer, Giulias Kinderzimmer, das Elternbad, Küche und Wohnzimmer.

Damit die Kreditkosten nicht teurer ausfallen als die frühere Miete, entscheidet sich das Paar, die Ärmel hochzukrempeln und selbst mit anzufassen. Wände verputzen zum Beispiel oder den Dielenboden verlegen. „Die Leute von Wolf-Haus haben uns dabei immer Tipps gegeben.“ Für Arbeiten, die ihr Können überfordern, empfiehlt ihnen die Firma gute Handwerksbetriebe, mit denen sie selbst zusammenarbeitet. Jaqueline und Harald fühlen sich in jeder Phase des Baus in guten Händen. Da ihnen das Wohnzimmer in der alten Wohnung mit seinen 40 Quadratmetern immer zu kühl und ungemütlich wirkte, planen sie es diesmal kleiner. Eine Wand streichen sie in einem warmen Gelbton. Den Raum schmücken Bilder italienischer Landschaften. Ein bisschen mediterranes Lebensgefühl haben sie sich auch im Bad geleistet – terrakottafarbene Mosaikfliesen. Auf den Schränken, Tischchen, ja selbst auf den Heizkörpern sitzen oder hängen Engel und Elfen. Jaqueline Biserni-Lory liebt diese geflügelten Wesen. „Ich stehe zu meiner Kitsch-Schwäche“, lacht sie. Dass die Entscheidung für den Neubau richtig war, spürt die Familie auch an den begeisternden Reaktionen von Freunden, Nachbarn, sogar von wildfremden Menschen. Erst kürzlich stand ein Pärchen vor der Tür. Es war an dem Haus mit seinem Zeltdach, den Sprossenfenstern und grünen Fensterläden vorbeispaziert und fand es so schön, dass die beiden einfach klingeln mussten. „Genau so ein Haus wünschen wir uns auch“, haben sie gesagt.

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