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schwörer / plan490
»Türen auf!«

Mediterrane Wohnwelten sind ein Dauerbrenner. Es müssen ja nicht immer die üblichen Stilmittel der Toskana sein. Hier kommt der Frühling mit frischen Farben.

Außenansicht schwoerer / plan490

Außenansicht schwoerer / plan490

Vier Wände und ein Dach drauf sind noch längst kein fertiges Haus. Das aber möchten Bauherren bereits im Detail kennen, noch ehe das Fundament gelegt ist. Deshalb präsentiert SchwörerHaus das Gesamtsystem Eigenheim in einem modernen, großzügigen Kundenberatungszentrum auf der Schwäbischen Alb. Vom Dachziegel bis zur Treppe, vom Lichtschalter bis zur Heiztechnik, vom Parkett bis zur kompletten Küche kann man dort die Ausstattung seines künftigen Hauses individuell zusammenstellen. Einen Vertrag unterschreibt man erst, wenn man hundertprozentig überzeugt und zufrieden ist – von den vier Wänden, dem Dach, dem Grundriss und, um nur zwei von tausend Einzelheiten zu nennen, der Badewanne und der Haustürbeleuchtung.

Schwörer zeigt aber nicht einfach Sortimente von Waschtischarmaturen, Türklinken oder Fliesen – Markenartikel von hoher Qualität (und in wohlbedachter Vorauswahl, damit man sich nicht von einem Überangebot erdrückt fühlt) –, sondern inspirierende Wohnwelten, die die eigenen Ideen ergänzen und beflügeln sollen.

Spiritus rector in kreativen Angelegenheiten ist Christina Grohmann-Jaksic, die Leiterin des Interior Design bei SchwörerHaus. Mit sicherem Stilgefühl und weiser Voraussicht, was in den nächsten Jahren aktuell sein wird, stattet sie alle Musterhäuser aus. Und eben die Ausstellungen des Kundenberatungszentrums. Sie kennt die Trends, ohne den falschen Ehrgeiz zu haben, Trendsetterin sein zu wollen. Denn Schwörer-Kunden wollen sich ein behagliches Umfeld nach ihren Bedürfnissen schaffen, keine diktierte Designwelt. „Ich ‘ bin eine Frau mit gesundem Menschenverstand, die es zu Hause selbst gern wohnlich hat“, sagt Christina Grohmann-Jaksic. Ihre speziellen Kenntnisse, erworben durch den regelmäßigen Besuch von internationalen Messen, Trendseminaren und Lieferanten, wendet sie gut dosiert an. Deshalb wirken ihre Arrangements so wohltuend.

Grundriss 2 schwoerer / plan490

Grundriss 2 schwoerer / plan490

Der nach wie vor beliebte südlich angehauchte Landhausstil, weiß sie, tritt neuerdings in verschiedenen Light-Versionen auf: „Man baut ja nicht alle zehn Jahre ein neues Haus, und die meisten Leute richten auch Küche und Bad nicht alle naselang nach dem letzten Schrei ein. Trotzdem: Der Mensch liebt die Abwechslung.“ Kluge Bauherren entscheiden sich deshalb für eine möglichst neutrale Grundausstattung in hoher Qualität und halten sich damit alle Optionen offen, durch relativ einfache Veränderungen im Detail immer wieder andere Wohnwelten zu schaffen. Das können draußen neue Balkonbrüstungen sein, drinnen neue Fliesen im Bad, neues Geschirr in der Küche oder neue Farben im Wohnbereich.

„Mediterran“, sagt die Expertin, „wirken ja nicht nur die sanften, warmen Terrakottatöne der Toskana, an die wir uns inzwischen gewöhnt haben. Ans Mittelmeer grenzt auch Nordafrika.“ Wenn wir nach Marokko gehen, kommen Schwarz, leuchtendes Rot und Orange ins Spiel. Die traditionellen Farben Griechenlands sind Blau und Weiß, Türkis zaubert Meeresstimmung. Solche kühlen Kombinationen sollten wir in unseren Breiten allerdings vorsichtig einsetzen, damit die gefühlte Temperatur auch im erwünschten südlichen Bereich bleibt. Übrigens wecken Blau und Weiß nicht nur griechische Erinnerungen, sondern locken unser Gefühl auch in skandinavische Gefilde. „Gerade beim Landhausstil“, sagt Christina Grohmann-Jaksic, „wird heute immer mutiger gemischt. Wenn man sich auf eine Farbwelt konzentriert, kann der schwedische Lehnstuhl mit den blau-weiß karierten Polstern ausgezeichnet zum kretischen Mosaiktisch passen.“

Constanze Treuber, Fotos: Herbert Schulze