Liebster Erholungsort: der Garten

Der ehemalige Gartenteich am anderen Ende ist weg, jetzt bildet ein an die Terrasse grenzendes Becken seinen Nachfolger mit großem Erlebnispotenzial für Mensch und Tier.

Statt in die Ferne zu reisen, hat ein viel beschäftigtes Ehepaar seinen Garten noch einmal grundlegend neu gestaltet.

Wer Garten denkt, sieht meist wogende Blumenbeete vor sich, schwer am Obst tragende Bäume, Buchse von formvollendeter Figur, prachtvolle Rosenspaliere … Und wer einen Garten hat, fragt sich ebenso häufig mit Blick auf die Uhr: Wie soll das alles gepflegt, unkrautbereinigt, geschnitten, gedüngt werden?


Irgendwo muss man mal zur Ruhe kommen dürfen, ohne sich deshalb mit einer armseligen Einöde am Haus begnügen zu müssen, sagte sich auch das Ehepaar im Badischen. Sie 50, er die 60 im Blick, beide beruflich eingespannt, weshalb Entspannungszeiten sehr willkommen sind. Aufs Verreisen hat das Paar keine Lust mehr – weshalb die knappe Freizeit im Auto oder Flieger verbringen, wenn das Zuhause ein Lieblingsort ist? Also investierte das Paar die Reisekosten lieber in eine Verjüngungskur seines Gartens und holte sich dafür mit Wildigarten und k3 LandschaftsArchitektur Profis an die Seite.


Um die Terrasse mit allen Bequemlichkeiten und ungestört von Wetterlagen nutzen zu können, wurde sie vergrößert, mit wärmenden Holzdielen beplankt und mit Beschattungs- sowie Windschutzelementen ausgestattet. Noch mehr Anziehungskraft gewinnt sie durch das sich direkt anschließende, formal strenge, sich ums Eck ziehende Wasserbecken, dessen Strenge durch den großen Findling und die umlaufende Begrenzung aus kleinen Steinen aufgelockert wird.


Das Wasserbecken bietet ein reichhaltiges Erlebnisprogramm. Man kann sich aufs Holzdeck setzen und mit den Füßen im Wasser baumeln, die Wassertierchen beobachten oder sich von der Skluptur der Freischwimmerin zu einem Bad animieren lassen. Um ans gegenüberliegende Ufer, sprich: den Sitzplatz vis à vis zu gelangen, kann man übers Wasser laufen.


Das hört sich biblischer an, als es ist: Die Gartenarchitekten haben im Flachwasserbereich einen Weg aus viereckigen Steinplatten angelegt. Was sehr beeindruckend aussieht, weil sich Stein in diesem Garten mehrfach von seiner schönsten Seite zeigen darf: So schützen Steinplatten den zweiten Sitzplatz, sind die Beete von Steinen eingefasst und führt ein Weg aus Quadern quer über den Rasen.


Um die Tiefe des Gartens noch besser wahrnehmen zu können, wurden vor der frei wachsenden Wildgehölzecke rechteckige Segmente aus Chinaschilf parallel zum Wasserbecken gepflanzt. Sie bilden im Frühling und Sommer einen frischen Kontrast und im Winter einen herrlichen Schmuck. Neue Perspektiven auf Garten und Haus bietet auch der kleine zweite Sitzplatz zwischen den Gräsern.



Verwendete Pflanzen


Gehölze


  • Daphne mezereum
  • Acer rubrum ‚October Glory‘
  • Malus-Hybride ‚Evereste‘
  • Taxus baccata ‚Westerstede‘
  • Taxus baccata ‚Fastigiata‘
  • Perovskia abrotanoides
  • Rosa-Hybride ‚Lichtkönigin Lucia‘
  • Rosa-Hybride ‚Sonnenröschen‘
  • Rosa-Hybride ‚Westerland‘
  • Amelanchier lamarckii
  • Prunus laurocerasus ‚Etna‘
  • Rosa rugosa
  • Spiraea japonica ‚Anthony Waterer‘

Stauden


  • Mentha piperita
  • Lavandula angustifolia ‚Dwarf Blue‘
  • Paeonia officinalis ‚Rosea Plena‘
  • Papaver orientale ‚Helen Elizabeth‘
  • Phlox paniculata ‚Pax‘
  • Rudbeckia fulgida sullivantii ‚Goldsturm‘
  • Salvia sylvestris ‚Viola Klose‘
  • Acaena microphylla ‚Kupferteppich‘
  • Achillea-Hybride ‚Feuerland‘
  • Aster-Dumosus-Hybride ‚Mittelmeer‘
  • Delphinium-Elatum-Hybride ‚Elmhimmel‘
  • Nepeta faassenii
  • Digitalis lutea
  • Hemerocallis-Hybride ‚Corky‘
  • Iris germanica ‚On Fire‘
  • Iris barbata media ‚Avanelle‘
  • Miscanthus sinensis ‚Kleine Fontäne‘
  • Aster-Dumosus-Hybride ‚Kristina‘
  • Campanula portenschlagiana
  • Lavandula angustifolia ‚Hidcote‘
  • Butomus umbellatus
  • Ceratophyllum demersum
  • Rosmarinus officinalis
  • Nymphaea-Hybride ‚Laydekeri Lilacea‘
  • Nymphaea-Hybride ‚Escarboucle‘
  • Ranunculus lingua
  • Sagittaria latifolia
  • Typha laxmannii
  • Miscanthus sinensis ‚Malepartus‘
  • Thymus vulgaris ‚Compactus‘
  • Anemone hupehensis ‚September Charme‘
  • Geranium endressii
  • Anemone sylvestris
  • Helenium-Hybride ‚Baudirektor Linné‘


Planung


k3 LandschaftsArchitektur, Martin B. Kuberczyk, Freier Garten- und Landschaftsarchitekt

Rietgasse 16

78050 Villingen-Schwenningen

buero@k3-landschaftsarchitektur.de

www.k3-landschaftsarchitektur.de


Ausführung


Wildigarten

Garten- und Landschaftsbau

Bertholdshöfe 3

78052 VS-Villingen

info@wildigarten.de

www.wildigarten.de


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