LEBEN - und mähen lassen

Das Bild ist gemischt, aber die meisten Teil­nehmer des „Rasen­mä­her-Tests“ sind offenbar zufrieden mit ihren schicken Errungen­schaften.

Das Bild ist gemischt, aber die meisten Teil­nehmer des „Rasen­mä­her-Tests“ sind offenbar zufrieden mit ihren schicken Errungen­schaften. Manch einer hat mit dem neuen Mäher auch ungeahnte Freiheiten gewonnen. Ein Streckenbericht aus dem heimischen Grün.

Dr. Oliver Moormann, 40474 Düsseldorf – Husqvarna „Automower“: Der Roboter ist fleißig, selbstständig und zuverlässig. Pünkt­lich auf die Minute be­ginnt „Rob“ seine Schicht und rollt gemächlich über das Grün. Meter für Meter grast er die 350 Quadratmeter große Wiese ab, fast un­merklich. Hinder­nisse umfährt er mit elegantem Schlenker. Sogar die Kinder ordnen sich dieser Akri­bie unter und räumen freiwillig ihre Spielsachen vom Rasen, wenn „Rob“ an der Reihe ist. Einmal pro Stunde unterbricht er seinen Ein­satz für eine „Essenspause“. Dann verweilt Rob kurz an seiner Station, nimmt einen Schluck frischen Strom und weiter geht‘s.


Das Ergebnis: ein perfekt gemähter Rasen. Das integrierte Mulchsystem lässt nur kleinstes Schnittgut entstehen. Das wirkt sofort als natürlicher Dünger. Okay, die Einarbeitung war aufwendig: Bevor Rob richtig loslegen konnte, musste ich mit einem Begrenzungsdraht sein Ter­rain abstecken. Aber nun erkennt er dank seiner Sensoren seine Spielwiese.


Monika Karau, 13469 Berlin – Husqvarna „Auto­mower“: Die Timer-Funktion des „Auto­mowers“ hält den Rasen regelmäßig kurz und beschert uns - im Vergleich zum alten Gerät – eine Zeitersparnis von jeweils etwa einer Stunde! Auch die Rasenqualität selbst hat sich durch das regelmäßige Mähen mit dem Roboter be­reits sichtbar verbessert. Diese Vorzüge bleiben auch unseren Nachbarn nicht verborgen. Sie staunen, dass der kleine Kerl wirklich ganz auto­matisch sei­ne Bahnen zieht. Nur beim Anschaf­fungs­preis von etwa 2.000 Euro ist Zurückhaltung zu spüren.

Zusammengefasst: Der Mäher funktioniert prima, die Rasenqualität steigt. Problema­tisch finde ich allerdings, dass das Gerät bei Gewitter von der La­destation genommen und die Station stromlos sein soll. Was tun bei Abwesenheit oder im Urlaub?


Thomas König, 75233 Tiefenbronn – Wolf: Wärme und ergiebiger Regen hatten das Gras hoch und dicht wachsen lassen. Doch für den „WOLF GARTEN - POWER EDITION 40 E-1“ war das kein Problem. Der Mäher ließ sich sehr gut manövrieren und kam nie „ins Schwitzen“. Schon beim ersten Überfahren eine erstklassige Schnitt­kante ohne verrupfte Grashalme, wie bei unserem alten No- Name-Produkt. Das Häxeln in sehr kleine Halme sorgt für hohe Reichweite beim Mähen mit Fangsack. Ich habe ihn nur drei Mal geleert. Beim alten Mäher muss­te ich sechs bis sieben Mal leeren – trotz nahezu gleichen Fangsack­vo­lumens.



Steffen Ilte, 15569 Woltersdorf – Viking: Meine bisherigen Erfahrungen mit Mä­hern sa­hen so aus, dass ich mal einen ge­schenk­ten Ben­ziner besaß. Nach­dem ich mich ein halbes Jahr mit dem Gerät abge­müht hatte, flog es auf den Schrott. Mit ihm begrub ich den Wunsch, je wieder einen Benzinrasen­mäher zu haben. Bis ich – Ihrer Zeit­schrift „schön + grün" sei Dank – Tes­ter eines Vi­king „MB 545V“ wur­de. Stärken: Springt sofort an, ich benötige nie einen zweiten Versuch. Sehr leicht und komfortabel die Schnitt­höhen­ver­stel­lung, die trotz des Mäher­gewichts von über 30 Ki­lo­gramm stufenlos funktioniert. Insge­samt: qua­litativ sehr hochwertig! „Mit diesem Mäher schafft es sogar meine Schwiegermutter Anneliese – und das gleich beim ersten Mal!“ Sicht­lich angetan vom neuen „Viking“ ist Schwie­gersohn Steffen Ilte aus dem brandenburgischen Woltersdorf bei Berlin.


Rainer Hüllbrock, 33378 Rheda-Wieden­brück – AL-KO: Habe mit dem Gerät jetzt viele Male ge­mäht und noch keine Nachteile entdeckt. Es mäht immer noch supergleichmäßig. Wenn der Mäher ein paar Minuten gelaufen ist, wird er leiser. Sehr sparsam im Benzin­ver­brauch und außerdem ein wirklich super Design. Ich bin sehr zufrieden mit dem Neuen. Unser alter Mäher war zwar auch sehr komfortabel, aber nicht so beständig gut. Vielmehr traten alle paar Stunden kleinere oder größere Probleme auf. Der AL-KO hingegen läuft einwandfrei. Er macht wirklich Spaß – deswegen bisher eine glatte 1!


Manfred W. J. Schüler, 34369 Hof­geis­mar-Hümme – Honda: Heute hat es wieder mal geregnet. Trotzdem wollte ich sehen, wie das Schnittergebnis bei suboptimalen Bedingungen ausfällt. Über­rascht von der Leichtigkeit des Mähens – bei meinem alten musste ständig verklebtes Schnittgut manuell entfernt werden –, wurde auch das schwerere Gras sauber in den Fangsack transportiert. Ner­vende Pausen für die Gerätereinigung werden undadurch genauso erspart wie verdreck­te Hände und Kleidung. Kollegen zeigten sich teils überrascht über den hohen Listenpreis des Honda „HRX 537 CVYE“. Ich bin jedoch überzeugt, dass gerade ein Arbeitsgerät, das man in der Frei­zeit benutzt, von überdurchschnittlicher Qualität sein muss. Was sich selbstverständlich auch im Preis widerspiegelt. Bisher bin ich außerordentlich zufrieden, deshalb kriegt mein „Honda“ die Schulnote 1.


Silke Menschik, 71691 Freiberg – GARDENA „Easymove“: Nach dem ersten Mähen haben wir den Akku geladen, ohne ihn jedoch ­– entgegen der Em­pfeh­lung des Herstellers – ständig an der Steckdose zu lassen. Drei Wo­chen später haben wir erneut gemäht und wieder festgestellt: Akkumähen ist klasse!!! Da der Rasen schon sehr lang und etwas feucht war, hatte der Mäher allerhand zu beißen. Der GARDENA „Easymove 34A“ hat seine Sache aber toll gemacht. Wir kurvten um Büsche und Bäume, Rosen und Hya­zinthen. Ohne Kabel macht das Mä­hen rich­tig Spaß und der Akku hielt auch bei diesen schweren Bedingungen durch. Verglichen mit früheren Erfahrungen ist der „Gardena“ auf jeden Fall zeit­sparender, da das lästige Kabelziehen und Umstecken wegfällt. Au­ßer­dem kommt der Lenk­mäher besser in die Ecken, er ist wesentlich wendiger als herkömmliche Geräte.



„Automower“ von Husqvarna

Husqvarna bietet für jeden Gartentyp etwas: den intelligenten „Automower“, der den Rasen von ganz allein kürzt, oder den Powermäher „R 152 SVH“.


Wolf-„Compact Plus“

Mähen, mulchen und fangen – einer für alles. Mit einem Dreh wird bei den Wolf-„Compact Plus“-Mähern jede Funktion wunschgerecht eingestellt.


„Silver 520 BR“ von AL-KO

Ästhetisch und leistungsstark – der neue Verkaufs­schlager „Silver 520 BR“ von AL-KO. Mit extragroßen Hinterrädern gleicht er Bodenuneben­heiten ohne Probleme aus.


Honda „HRX 537 CVYE“

Mit dem neuen Benzinrasenmäher „HRX 537C VYE“ hat Honda ein kraftvolles Gerät auf den Markt gebracht. Möglich, dass es künftig Streit gibt, wer den Rasen mähen darf …


Der Akku-Lenk­mäher

Das erfrischend andere Sty­ling der Elektro-Lenk­mäher von GARDENA fördert die Lust aufs Rasen­pflegen. Der Akku-Lenk­mäher „34 A easyMove“ verspricht alle (Bewegungs-)Freiheit.


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