Kostengünstig & umweltschonend – Regenwasser nutzen

Foto: DJD / Otto Graf

Alles Gute kommt von oben: Regenwasser kann an den meisten Verbrauchsstellen im Haushalt problemlos Trinkwasser ersetzen. Damit lassen sich bis zu 50 Prozent der bisherigen Kosten einsparen.

Trinkwasser ist teuer und muss in den meisten Kommunen doppelt bezahlt werden. Zum Frischwasserpreis kommen stets noch die Abwassergebühren hinzu. Die größten Wasserverbraucher im Haushalt sind jedoch nicht auf Trinkwasserqualität angewiesen – ganz normales Regenwasser ist für ihren Betrieb ausreichend: WC-Spülung, Waschmaschine und natürlich die Gartenbewässerung lassen sich ohne Komfortverlust vom Netz nehmen.


So lassen sich mit einer Regenwassernutzung bis zu 50 Prozent des Trinkwasserverbrauchs einsparen. Ein weiterer Vorteil: Ein Regenwassertank liefert besonders weiches Nass, das die Pflanzen im Garten lieben. Gerade für ein gesundes Pflanzenwachstum im Garten gibt es nichts Besseres als frisches, sauberes und kalkfreies Regenwasser.


Gartenliebhaber, die darum wissen, stellen einen Wassersammelbehälter im Garten auf und sorgen so dafür, dass sie jederzeit genügend Regenwasser auf Vorrat haben. Nicht nur die Pfl anzen, auch der Geldbeutel profi tiert davon, da kein teures Trinkwasser mehr in Rasen und Beeten versickert. Der Anschluss eines Regenwasserbehälters an das Fallrohr vom Dach gelingt jedem, der sich kleinere Heimwerkerarbeiten rund um Haus und Garten zutraut. Für den Anschluss empfiehlt es sich, auf sogenannte Regensammler zurückzugreifen.


Mit dem Fallrohrfilter „Speedy“ beispielsweise ist der Einbau in ein Fallrohr besonders einfach. Denn er kann eingesetzt werden, ohne dass das vorhandene Rohr komplett durchtrennt werden muss. Stattdessen wird mit einem im Lieferumfang enthaltenen Kronenbohrer einfach ein genau passendes Loch in das Rohr sowie in die Tonne eingebracht. Der Regensammler wird nur noch ins Fallrohr eingeschoben und mit einem flexiblen Anschlussschlauch mit der Tonne verbunden.


Die Montage kann ein geübter Handwerker in nur fünf Minuten bewerkstelligen, so der Hersteller. Der integrierte Filter hält Laub und groben Schmutz zuverlässig zurück. So bleibt das gesammelte Wasser klar und frisch. Ein Filter im Zulauf des Regenwasserbehälters ist entnehmbar und kann somit leicht gereinigt werden – wichtig für saubere hygienische Zustände. Bei vollem Tank stoppt der Zulauf, und das überschüssige Regenwasser wird über dass Fallrohr abgeleitet. Über einen Absperrhahn kann die Wasserzufuhr auch von Hand getrennt werden. So kann der Regenwasserbehälter im Winter geleert werden, damit er nicht einfriert.


Oliver Schönfeld

Mehr zum Thema Wissenswertes

Foto: Shutterstock

Sind Sie perfekt verkabelt? Teil 3

Gut geplant ist halb gewonnen – im dritten Teil unserer Serie über eine vorausschauende Stromplanung beleuchten wir...

Fotos: Roto Frank AG

Hoch hinaus – mit der Roto-Bodentreppe

Sie steckt heute in Millionen Häusern und ist doch erst 78 Jahre alt