Im Namen der Rose

Rosen von Kordes

Äußere Schönheit trifft innere Werte. Nur diese Symbiose macht für das erfolgreiche Familien­unter­nehmen W. Kordes‘ Söhne eine Rose zu einer außerordentlichen Rose.

Geh die Rosen wieder anschauen. Du wirst begreifen, dass die deine einzig ist in der Welt“, riet der Fuchs dem kleinen Prinzen in Saint-Exupérys Klassiker. Der kleine Prinz kannte den Rosengarten der deutschen Züchter­fa­milie W. Kordes‘ Söhne nicht – er wäre trunken geworden angesichts der unendlichen blühenden und duftenden Pracht. Unter den „Königin­nen“ der Blumen beweisen einzelne Exem­plare regelmäßig be­sondere Strahlkraft. Bei­spielsweise die 1983 als Weltrose gekürte ‘Schneewittchen‘.


Das Familien­unter­neh­men W. Kordes‘ Söhne im Kreis Pinneberg in Schles­wig-Hol­stein kann auf stolze 120 Jah­re zu­rück­blicken. Be­reits vier Ge­nera­tio­nen le­ben und ar­beiten im Na­men der Rose.


Wil­helm Kor­des I. war gerade mal 22 Jahre jung, als er seine Kunst- und Han­dels­­gärt­ne­rei grün­­dete. Bei allem Ehrgeiz und Können – dass sich sein be­schei­denes Un­­ter­neh­men einmal zu einer Weltfirma entwickeln sollte, kam selbst in den kühns­ten Jungmänner­träu­men nicht vor. Das Ka­pital von Wilhelm I.: Er war vernarrt in die „Kö­ni­gin der Blumen“. Diese Leidenschaft machte ihn, der Rosen von Beginn an eine Vorzugsstellung im Sor­ti­ment gab, bald zum führenden Ro­sen­­fachmann Deutsch­lands.



Seine Söhne Wilhelm II. und Hermann I. schrieben die Erfolgsstory fort. Unter ihrer Leitung entwickelte sich W. Kordes‘ Söhne zu einem weltweit aktiven Un­ter­nehmen. Be­sonders Wilhelm II. verschaffte sich als Züch­ter international einen Namen. Er hatte sich ins rosenliebende Eng­­land begeben, um dann nach seiner Rück­­kehr im elterlichen Betrieb seine frischen Ideen in die Tat umzusetzen. Bereits im Jahr 1918 siedelte Familie Kordes in das Dörfchen Spar­rieshoop um. In ein ma­lerisches Bau­ern­haus, in dem noch immer das Herz der Weltfirma beheimatet ist. Heute beschäftigt W. Kordes‘ Söhne im Mutter­be­trieb 150 Mitarbeiter, die sich passioniert der Kultur und Vermark­tung der rund 2,5 Millio­nen Gartenrosen widmen.


Besonderer Schwer­­punkt der Arbeit ist nach wie vor die Neuzüchtung von Garten-, Schnitt- und Topfrosen. Testbetriebe für Schnitt­rosen in Holland und Kenia, wo seit einigen Jahren auch eine Produktionsgärt­ne­rei betrieben wird, ergänzen das Unter­nehmen.


An die Seite der vierten Generation der Fa­milie Kordes wird in Kürze das erste Mit­glied der fünften nachrücken. Dann, wenn John Kor­des in die Geschäfts­leitung eintritt. Lieb­ha­ber von Kordes-Rosen können also gelassen in die Zukunft schauen. Wie sprach uns der kleine Prinz aus dem Herzen? „Es gibt eine Blume ... ich glaube, sie hat mich gezähmt ..."


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