Ein Garten wird erwachsen
Als es die Kinder auf die Sonnenliege statt in den Sandkasten zog, hat die Familie ihrer grünen Oase noch einmal...

Wie schön künstliches Licht im privaten Garten sein kann, darüber streiten auch Lichtplaner und -designer. Die einen meinen, dass es schon im Interesse sparsamen und umweltschützenden Verhaltens, aber auch im Hinblick auf die flächendeckende Beschallung und Lichtberieselung in öffentlichen Gebäuden, Bars und Konsumtempeln angebracht ist, wenn der Mensch wenigstens im heimischen Grün mal abschaltet. Andere mit ähnlich bedenkenswerten Gründen finden, geschmackvolle und prächtige Gärten würden noch immer unverdient versteckt, sobald die Sonne untergeht.
Doch wie immer beide Parteien sich positionieren, fest steht: Lichtplanung für den Garten fristet weithin ein Schattendasein. Lichtdesigner vergießen den Schweiß der Edlen, solange es um Wohn- und Essbereiche im Haus, um Badezimmer, Wellnessoasen oder Küchen geht, doch für die Außenanlagen, das grüne Wohnzimmer, das vielen Hausbesitzern immer wichtiger wird, fallen die Gestaltungstipps merklich karger aus. Meist beschränken sie sich auf Ratschläge wie: „Am Hauseingang ein offenes Licht!“ und „Niedrige Lichtpunkte, die die Pflanzen anstrahlen!“ Der Rest bleibt im Dunkeln ...
Den Landschaftsgärtner im Manne auch zum eigenen Lichtplaner zu machen, ist zum Beispiel ein Anliegen der Artilite Leuchten GmbH in Ganderkesee. Die Firma ist eine aufstrebende Marke für neue, ungewöhnliche Gartenbeleuchtungskonzepte und in der Branche inzwischen gut bekannt. Sie gehört zu den ersten, die Systeme speziell für die Gartenillumination entwickelt hat. Der Fachmann wird genauso unterstützt wie der interessierte Gartenlaie: von der Schulung, über Beratung und Planung bis zur Lieferung.
Ausgangspunkt ist die Idee, dass es ästhetisch wie sinnlich, aber auch aus Sicherheitsüberlegungen gute Gründe für dosiertes Kunstlicht im Garten gibt. Die Erleuchter von Artilite sehen sich dabei als Naturliebhaber und betonen: „Deshalb gehen wir andere Wege, als sie in der Lichtplanung allgemein üblich sind. Unsere Philosophie verbietet sichtbare Technik im Garten. So vermeiden wir stets blendende Lichtpunkte, die zum Beispiel durch Pollerleuchten verursacht werden.“ Man ziele darauf, „nur die Lichtwirkung, nicht aber die Lichtquelle sichtbar zu machen.“ Überhaupt scheinen die Fachleute von Artilite Anhänger der Romantik zu sein. Sie bekräftigen nämlich: „Eine verträumte Atmosphäre entsteht nur, wenn einzelne Schwerpunkte durch schwaches Anstrahlen geschaffen und technische Dinge gleichzeitig ,versteckt‘ werden.“
Können Leuchten oder Steckdosen nicht unsichtbar angebracht werden, empfehlen sie sogenannte Energiefelsen. Unter ihnen montieren sie Funkempfänger, Bewegungsmelder, Schaltuhren und Steckdosen und haben dafür auch manch verführerisches Angebot parat: „Wer seinen Garten zur Bühne machen möchte, kann einen Szenenwechsel bequem vom Sessel aus mittels Funkfernbedienung durchführen. Durch künstliche Ausleuchtung erleben Sie Ihren Garten noch intensiver als bei Tage. Die Wirkung des Lichtes jedenfalls lässt sich nur schwer erklären. Licht muss man erfahren.“
Leuchtdioden mit wesentlich längerer Brenndauer als herkömmliche Glühbirnen und ohne deren schädliche Neigung zum Selbstaufheizen erlauben bislang nicht gekannte Gestaltungsschritte. Effektlicht aller Art, ob als Swimmingpool- oder Teichbeleuchtung, Weg-, Objekt-, Fassaden- oder Skulpturenbeleuchtung – der Fantasie des Lichtgestalters, der eine märchenhafte Stimmung auf Rasen, Stauden oder Hecken erzeugen will, stehen 2007 ganz neue Spielwiesen offen.
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