Gartenglück trotz Allergie

Bildnachweis: zu Jeddeloh

Ein eigener Garten, ein kleines Stück Natur, auf dem man sich nach Herzenslust botanisch ausleben kann, ist auch der Wunsch vieler der schätzungsweise 20 Millionen Allergiker in Deutschland.

Mit einer weitestgehend allergenarmen Gartengestaltung lässt sich dieser Wunsch erfüllen. Eine erste Voraussetzung ist das Wissen, auf welche Pollen, Pflanzensäfte oder Düfte der Körper allergisch reagiert. Diese Pflanzen sind bei der Gartengestaltung unbedingt zu meiden.


Auf die Pflanzen kommt es an

So vermehren sich z.B. Haselnuss, Birke, Erle und Buche besonders kleinkörnig und pollenreich und sind deshalb für Allergikergärten nicht zu empfehlen. Es gibt jedoch eine ganze Reihe intensiv duftender Gewächse und Blumen, die sich über große Pollenkörner vermehren, die zu schwer sind, um sich lange in der Luft zu halten. Dazu gehören Hortensien, Stockrosen, Löwenmäulchen, Herbstanemonen, Vergissmeinnicht und Wilder Wein. Aber nicht nur die Pollengröße, auch das Geschlecht der Pflanzen spielt eine Rolle. Die kleinen Allergieauslöser sitzen nämlich ausschließlich auf männlichen Pflanzen. Für den allergenarmen Garten sollte demzufolge möglichst auf weibliche Pflanzen zurückgegriffen werden. Es ist natürlich nicht vermeidbar, dass Pollen aus der Umgebung in den eigenen Garten gelangen. Die Konzentration im direkten Umfeld lässt sich jedoch reduzieren, um ohne Allergieauslöser den eigenen Garten auch das ganze Jahr genießen zu können.


Wichtig:

Lassen Sie sich vom Allergologen auf die verschiedensten Auslöser testen. Verzichten Sie in der jeweiligen Pollenflugphase nicht auf vorbeugende Maßnahmen. Welche Mittel zuverlässig gegen Heuschnupfen helfen und wie man die eigene Immunabwehr gegen die unerwünschten Pollen schützt, erfahren Sie unter anderem bei Netdoktor.


Übrigens:

Für die Gartenarbeit eignen sich laue und windstille Tage am besten, aber auch nach einem reinigenden Regen (alternativ aus dem Gartenschlauch oder der Gießkanne), der Pollen, Sporen und Duftstoffe bindet, kann der Allergiker ungestört im Garten aktiv werden.


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