Die ganze Vielfalt der schönsten Rosen
Sie hätten gern ein paar Rosen im Garten, wissen aber nicht, welche wählen? Wir haben für Sie ein paar der...

Die winterharte, robuste Gartenazalee, bekannter unter ihrem Gattungsnamen Rhododendron, bieten jedes Jahr eine wiederkehrende Blütenvielfalt, die Ihresgleichen sucht. Waren Rhododendren bislang meist nur in Gärten und Parks zu entdecken, halten sie mittlerweile Einzug in unsere Wohnstuben. Vorzugsweise in den Wintermonaten. Denn die kleinwüchsigen Arten, wie die Yakushimanum-Züchtungen oder der „Kriechende Rhododendron“ lassen sich ausgezeichnet im Topf halten.
Vor 300 Jahren in West- und Zentralchina heimisch – die japanische Azalee gilt als noch älter – wurde die elegante, Glück bringende, asiatische Schönheit seit dem 19. Jahrhundert vor allem in England gezüchtet. Ihre beachtliche farbliche und formale Vielfalt ist gleichzeitig heutiger Ansporn eines jeden Züchters, eine noch spektakulärere Kreation zu erschaffen. Da können schon mal bis zu 10 Jahre vergehen, bis sich eine neue Sorte mit noch schöneren Blüten, noch längeren Blütezeiten und noch kräftigerem Wuchs bewährt hat.
Im Handel finden sich mehr als 100 Sorten und jährlich kommen etliche hinzu. 500 unterschiedliche Sorten zählt das gesamte Azaleensortiment, über 15.000 Arten gibt es. Die Begeisterung teilt sich der Züchter mit dem Azaleenliebhaber. Die kleine Verwandte des Rhododendron – die Zimmerazalee – überzeugt mit ihrer imposanten, unendlich großen Farb- und Formvielfalt in der Blüte. Das Farbspektrum umfasst viele Nuancen von Rottönen, Varianten von Rosa, Violett, Lachs und Weiß bis hin zur Mehrfarbigkeit. Die einfachen oder gefüllten Blüten unterscheiden sich von klein- bis großblumig.
Die Saison der Zimmerazalee, deren lateinischer Name „Rhododendron simsii“ lautet, wird mit den „r“-Monaten für eröffnet erklärt. Von September bis April verwandelt sich so manch schlichter Winkel im Haus dann mithilfe der kleinen, prallen, buschartigen, zu den Festtagen weihnachtlich dekorierten Azalee in ein Highlight. Sie gehört zu den wenigen Blühpflanzen, die für leuchtende Farbtupfer in den Herbst- und Wintermonaten sorgen – von Wintermüdigkeit keine Spur.
Die farbenprächtigen, immergrünen Exoten lieben es feucht, stauende Nässe bedeutet ihr Ende. Sie bevorzugen einen hellen und kühlen Standort mit etwa 18 bis 20 Grad. Kurz gesagt: Ein Platz im lichten Schatten ist Garant für eine blühende, sich wohlfühlende und damit bis zu acht Wochen ohne Unterbrechung blühende Pflanze. Aufs Düngen kann während der Blütezeit ruhig verzichtet werden.
Ein Tipp für den Auf-den-Geschmack-Gekommenen: Beim Kauf sollten die Knospen bis zu 50 Prozent Farbe zeigen, die Planze möchte bitte kräftige, grüne Blätter aufweisen. Wenn verblühte Triebe abgeschnitten werden, am besten unterhalb des Blütenansatzes. Dann besitzen die nachkommenden Knospen ausreichend Platz, um sich entfalten zu können. Und noch eins: Die Azalee niemals zu tief pflanzen, sonst sterben ihre feinen Wurzeln ab und darben vor sich hin.
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