Winter in der Vase
Setzen wir dem Grau und Weiß vor der Tür doch etwas Herzerwärmendes entgegen. Der 28-jährige Meisterflorist Felix...

1. Andy Warhol lässt grüßen: Chrysanthemen der gleichen Art stecken in festen Bündeln in den berühmten Campbell‘s Suppenkonserven. Dazu drapiert man frische Bohnen oder ein Blatt Kohl und umwickelt das Kunstwerk locker mit roten und weißen Bastbändern. Wer will, stellt die Dosen auf den Kopf oder lässt noch den Deckel dran.
2. Besteckhalter deluxe: Chrysanthemen aller Couleur werden zu einem Pfauenschwanz zusammengebunden. Die Stiele mit viel Blattgrün fest umwickeln. Dann mit einem groben Tau festbinden und das Besteck darunterstecken. Schön sieht diese Deko auch aus, wenn die Blüten den Ton des Geschirrs und das Band die Farbe der Tischdecke haben.
3. Sushi me up: Je sechs bis acht weiße, kleine Chrysanthemen werden entgegengesetzt mithilfe eines Küchenpapiers zu engen Sträußen gerollt. Für jede Rolle ein Noriblatt auf die passende Größe zurechtschneiden und die Blumen damit umwickeln. Die Rollen mit etwas Grün festzurren. Eine grüne Chrysantheme als Wasabi oder eine rote als Thunfisch dazugeben.
Dann das Kunstwerk auf eine Bambusmatte drapieren. Wer es lieber italienisch mag, stellt langstielige Chrysanthemen in einen rustikalen Tontopf. Dazwischen werden Kochlöffel und Co. gesteckt. Nudelnester mit Draht umwickeln und damit den Strauß ergänzen.
4. Denkbar einfach, aber durchaus raffiniert: Eine kleinere Chrysanthemenart wird mithilfe einer Schmucknadel in das Herz einer großen Blüte gesteckt. Die einzelnen Stiele in mehrere kleine Gläser in einen Eierkarton stellen. Als krönenden Abschluss das farbenfrohe Blumenensemble noch mit einigen dunklen Federn und braunen Eiern dekorieren.
5. Mal ganz anders umrühren: An die oberen Enden einer langen Zimtstange werden rundum in zwei bis drei Reihen die Blüten von kleinen Chrysanthemensorten geklebt. (Am besten eignen sich dazu Arten wie ‘Reagan‘ oder ‘Scarley‘.) So lässt sich der Nachtisch oder der Caffeè Latte mit Freunden genießen.