Einfach treiben lassen ... im eigenen Schwimmteich

Ein Schwimmteich der Sonderklasse, mit Terasse, zwei Stegen und eigenem Sandstrand.

Nicht mal fliegen ist schöner. Mit dem Know-how von NaturaGart und überschaubarem Aufwand können Sie sich selbst einen Teich der Extraklasse in den Garten zaubern. Glaskar, von ungetrübter Freude.

Unsere Teiche sind anders. Keine Folie am Ufer, blühende Uferzonen statt steriler Kiesränder, kristallklares Wasser statt Algensuppe“, sagt Norbert Jorek. Eben „Natur live“. So lautet das Konzept des Biologen und Chef von NaturaGart, der seit 27 Jahren mit seinen nunmehr 150 Mitarbeitern Garten-, Fisch- und Schwimmteiche für die Kundschaft plant und Material für den Selbstbau liefert.


Dank NaturaGart können sich auch Gartenbesitzer mit kleinerem Budget den Traum vom eigenen Teich verwirklichen: Wo bei anderen Teichbaufirmen oft 20.000 Euro und mehr unterm Strich stehen, reduzieren sich durch Selbstbau nach NaturaGart-Anleitung die Kosten auf 10 bis 30 Prozent der Summe.


70.000 Jorek-Teiche in Europa


Dass Joreks Konzept aufgeht, beweisen die mehr als 70.000 Teiche in ganz Europa und den entfernten Ecken dieser Welt, an deren Bau der Marktführer aus Ibbenbüren bislang mitgewirkt hat. Etwa 20.000 Pflanzen verlassen täglich die Versandgewächshäuser; mehr als 5.000 Quadratmeter Folie werden in der Hauptsaison pro Tag ausgeliefert. Die wachsende Lust auf immer größere, naturnah gestaltete Teiche kommt nicht von ungefähr. Ein Gewässer, das sich harmonisch in den Garten einfügt, ist der perfekte Gegenpol zum Alltagsstress.


Schon der Anblick sich leicht kräuselnder Wellen, das Plätschern eines Bächleins wirken beruhigend. Krönung des Wohlgefühls, wenn der eigene Teich auch zum Bade einlädt – zum Urlaub vom Tag. Mit ein paar Schwimmstößen vor oder nach der Arbeit lässt sich Kraft tanken, der Stress vergessen.



Und los geht‘s


Eine gewisse Dimension muss ein Schwimmteich allerdings aufweisen, wenn man mehr vorhat als Wassertreten auf der Stelle. Norbert Jorek: „Eine akzeptable Lösung für kleine Gärten sind etwa 7,50 Meter Länge und Breite. Ab 11,50 Meter Länge fängt es an, Spaß zu machen. 14 Meter Länge und etwa 140 Quadratmeter Wasseroberfläche sind eine durchaus respektable Größe für alle Schwimmer.“


Wer keine Lust hat auf bauliche Experimente, begibt sich mit den NaturaGart Komplett-Paketen auf die sichere Seite. Sie enthalten alle nötigen Zutaten – von der Bauanleitung, über Musterprofile, die Folie, Schutzvlies, Ufermatten bis hin zu Teichsaat und Teichpflanzensortiment. Auch wer die ganz eigene Lösung bevorzugt, wird das NaturaGart-Konzept schätzen lernen. Denn Selbstbau mit NaturaGart bedeutet nicht, dass der Kunde sich selbst überlassen bleibt.


Der Teichbauer in spe schickt eine Grundstückszeichnung – maximal DIN-A4-Format; mit Terrasse, Sitzplätzen, Bäumen – nach Ibbenbüren, nach ein paar Tagen bekommt er sie als eine am Computer erstellte Skizze mit meist drei Planungsentwürfen für seine Teichanlage und einem Kostenvoranschlag zurück. Die Entwürfe kann er mit eigenen Ideen komplettieren oder auch mit den Experten am Telefon diskutieren. Für die Planungshilfe berechnet NaturaGart 30 Euro extra, die aber nach Erteilung eines Auftrags verrechnet werden.


Die Skizze mit der Teichform, die realisiert werden soll, wird an NaturaGart zurückgesandt und von den Profis entsprechend verfeinert. Jetzt wird geklärt, welche Pflanzen am und im Teich wachsen sollen, die Art, wie das Wasser gereinigt werden kann. Außerdem wird der Kostenrahmen präzisiert. Wenn gewünscht, macht NaturaGart mit der sogenannten Umfeld-Planung Vorschläge für die Bepflanzung, natürlich abgestimmt auf die umfangreichen firmeneigenen Sortimente. Wer sie kauft, erhält mit der Lieferung kostenlos einen Pflanzplan.


Ausführliche Bauanleitung


Entscheidet sich der Teichbauer für das Baumaterial von NaturaGart, bekommt er die ausführliche, verständliche Bauanleitung – und ist damit startklar. Jetzt kann das Loch entsprechend der Profilzeichnung gegraben werden. Falls es Fragen gibt – Anruf genügt.Bei größeren Teichen sollte für den Erdaushub eine Tiefbaufirma bestellt werden. Nach präzisen Vorgaben wird anschließend die Grube vermessen. Aus diesen Angaben errechnet NaturaGart den Bedarf der gewünschten Folie, mit der sich jede Teichform realisieren lässt. Sie wird maßgenau angefertigt und trifft zwei bis fünf Tage später inklusive Abwickelplan beim Kunden ein.



Beim Aufrollen ist die Hilfe von Freunden oder Nachbarn gefragt. Das Bewegen der handlichen Vlies-Rollen und der Zuschnitt sind dagegen auch in Ein-Mann-Arbeit zu bewältigen. Das Risiko so eines?Teichbaus ist selbst für Laien gering. Zum Projekt gehören schließlich das Leistungs-Verzeichnis, die Arbeitsmappe „Teiche“, die NaturaGart-Hotline nach Ibbenbüren mit einem eigenen Zeitkonto, die Tele-Bauanleitung. Für kompliziertere Fälle kann man mit einer im Garten installierten Kamera die NaturaGart-Profis auf die Baustelle holen. Für diesen Service ist ein ISDN-Anschluss erforderlich.


Beratung übern Monitor


Der Berater verfolgt dann zeitgleich auf einem Monitor die Abläufe vor Ort und unterstützt den Bau, wenn erforderlich, mit Ratschlägen. Liegt die Folie schließlich aus, dann Hahn auf und Wasser marsch! Das Ufer baut sich am einfachsten, wenn der Teich randvoll gefüllt ist. So klares Wasser wie in diesem Augenblick wünschen sich die Teichbesitzer auf Dauer. Der Blick bis auf den Grund gilt als Indiz für den Erfolg des Projekts. Wer Fische in einen Teich setzt, will schließlich das Getümmel beobachten können. Wer in seinem Teich schwimmen will, mag nicht in eine grau-grüne Algensuppe abtauchen. Zu viele Algen verderben einfach die Freude am Vergnügen.


Doch in jedem Teich sammelt sich Dreck an. Laub, abgestorbene Pflanzen – der Bodenschlamm wächst um ein bis zwei Zentimeter pro Jahr in die Höhe. Wer zudem Fische in den Teich setzt, wird meist erleben, dass sie den Schlamm aufwirbeln. Schlamm ist wie ein Komposthaufen am Boden des Teiches. Wer Kompost verteilt, wird Wachstum ernten. Wer Schlamm aufwirbelt, füttert die Algen. Auch Fischfutter und Fischkot fördern das Algenwachstum.


Wasserpflanzen können dem Teich zwar einiges an gelösten Nährstoffen entziehen, wenn die Algen dennoch überhand nehmen, leidet das Gewässer unter einem Düngerüberschuss, den es nicht mehr selbst bewältigen kann. Was tun? Jahrelang haben die NaturaGart-Profis an einem weitgehend natürlichen Filtersystem getüftelt, das Schlamm und Nährstoffe aus dem Teich zieht und sich an verschiedene Größen und Nutzungsarten anpassen lässt. Das Ergebnis ist ein logisches und in sich geschlossenes Konzept mit einem entscheidenden Vorteil: Es löst das Problem an der Wurzel.



Der Dreck muss weg


Die erste Komponente, die bereits für viele Teiche ausreicht, ist der Filtergraben. In der Natur trägt die Strömung die Sedimente bis in den Unterlauf der Flüsse. Ähnlich funktioniert das Natura­Gart-System: Eine Pumpe am Ende des Grabens fördert das Wasser zur Quelle eines Baches, dadurch sinkt der Wasserspiegel im Graben. Mittels Zielsaugtechnik an verschiedenen Stellen des Teichbodens wird Tiefenwasser über Leitungen in den Filtergraben gesaugt. Beim langsamen Durchfließen des Grabens setzen sich die Schlammpartikel ab. Einen Teil des Sediments bauen die Pflanzen selbst ab, der Rest muss alle fünf bis zehn Jahre entfernt werden. Bei den meisten Schwimmteichen reichen etwa 20 Prozent der Teichoberfläche für den Graben aus.


Falls der Filtergraben nicht groß genug ist und die ganz feinen Partikel nicht sedimentieren, kann man im Quellbereich des Baches eine zweite Komponente installieren: den flexibel erweiterbaren NaturaGart-Außenfilter. Dieser Filter lässt sich je nach Bedarf mit verschiedenen Filtermaterialien bestücken. Weil der grobe Dreck im Graben bleibt, kann er mit einem hohen Feinfilter-Anteil ausgestattet werden. Je feiner der Filter ist, desto mehr Schwebstoffe bleiben hängen, um so seltener muss das Wasser umgewälzt werden. Ein Plus: Auch bei größeren Teichen ist nur eine Pumpe nötig, was erheblich Kosten für Strom, Reparatur und Ersatz spart.


Weitere Vorteile: Da sich die Pumpe außerhalb des Teiches befindet, ist sie bei einem Defekt leicht erreichbar. Über die Zielsaugtechnik wird das Sediment an der Stelle entfernt, wo es stört. Und zu guter Letzt: Weil der grobe Dreck im Graben bleibt und dort weitgehend abgebaut wird, verlängern sich auch die Reinigungsintervalle für einen unter Umständen nötigen Außenfilter. Doch das Beste daran: Das Wasser bleibt klar. Nichts anderes wollten wir!


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