Draußen sitzen

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Diese Komposition aus Sitzplätzen, Whirlpool, Pflanzengrün und Kamin auf kleinstem Raum spricht alle Sinne an. Zu jeder Tageszeit.


Von morgens bis abends

Kleine Flächen müssen kein Kompromiss sein, auch sie können alle Erwartungen an Erholung und Sinnesfreuden bedienen. Und Sitzplätze mit VIP-Qualitäten bieten. Der innenhofartige Freiraum ist von Mauern aus Kalkstein und von Zierapfelbäumen eingefasst. Die erhöhte Terrasse mit Sitzmauer bietet zwischen den saisonal bepflanzten Blumenkübeln Platz für einen Whirlpool, dessen Charmefaktor der Wasservorhang noch erhöht.

Der Esstisch unterm Sonnensegel wird flankiert von einem Gartengrill, der wie eine Skulptur an seinem Platze ruht. Selten gewordene Spalierobstbäume, die den schmalen Streifen entlang der Mauer ausnutzen, geschnittene Buchsboskette und symmetrisch angeordnete Kräuter- und Staudenbeete sorgen für abwechslungsreiches Grün, ohne das kleine Areal zu überfrachten. Auch in der Dunkelheit büßt es nichts von seiner Faszination und Behaglichkeit ein. Indirekte Beleuchtung macht dann einzelne Pflanzen oder den Pool zu magischen Blickfängen.

Das gefällt mir besonders
Landschaftsarchitektin Carola Ettwein: „Die luftige, sommerliche, fast südländische Atmosphäre. Hier findet man alles Wesentliche, was einen modernen, urbanen, kompakt eingerichteten Garten ausmacht.“


Unterm Blätterdach

Eine einfache Stützkonstruktion aus Rundhölzern dient den wüchsigen Kletterpflanzen als stabile Rankhilfe – fertig ist ein dichtes Blätterdach, unter dem man sich geborgen fühlt. Staudenrabatten und Kübelpflanzen werden wie grüne Raumteiler arrangiert und möblieren den Bereich, der lediglich ein paar Stühlen und dem Tisch Platz geben muss. Die Belagsfläche, auf der sie stehen, wurde bewusst klein gehalten. Verwendet man dafür langlebige, kleine Natursteine, kann die Fläche auch geschwungener ausfallen. Natürlich ist die Oberfläche etwas unebener als bei einem Plattenbelag.

Der helle Wandputz – die Sitzecke wird von einer Gartenmauer und einer Garage umschlossen – speichert die Wärme der Sonne, was sich besonders in den frühen Abendstunden wohltuend bemerkbar macht. Und er bildet einen freundlichen Kontrast zum frischen grünen Laub der Stauden und Gehölze.

Das gefällt mir besonders
Landschaftsarchitektin Carola Ettwein: „Eine kleine, unaufgeregte, charmante Gartenecke ist oft wertvoller als ein großer, arbeitsreicher und deshalb schnell ungeliebter Gartenpark. Dieses Plätzchen wird man auch in 20 Jahren noch gerne besuchen.“


In Bestform

Eine bodenständige Holzterrasse in einem ländlichen Familiengarten – immer eine gute Wahl. Das verwendete heimische Douglasienholz hält zwar nur 10 bis 15 Jahre, schont dafür aber das Budget und wird als ökologisch unbedenklicher eingestuft. Ebenfalls preiswert: die blau gestrichenen Gemüsekisten, die jetzt als Regal dienen.

Als Übergang zur Obstwiese schließen Granitquader an, die man als Treppe und ebenso als bequeme Sitzgelegenheit nutzen kann. Da die alten Obstbäume erhalten wurden, wirkt dieser relativ junge Garten wie vor Zeiten angelegt. Auf die Holzelemente, die einen Abschluss der Terrassenfläche bilden, werden im Sommer immer gerne einige bunte Sitzkissen ausgelegt.

Die Holzdielen sind in der Sonne angenehm warm, sollten aber bei Regen und Feuchtigkeit rasch abtrocknen können – sie gehören also nicht auf die Nordseite eines Gebäudes. Bleibt die Oberfläche dieser Terrassen unbehandelt, verwittert sie und nimmt eine natürliche silbergraue Farbe an.

Das gefällt mir besonders
Landschaftsarchitektin Carola Ettwein: „Von diesem Familiengarten geht eine zwanglose Stimmung aus. Hier legt man Wert auf Geselligkeit und ungezwungene Stunden.“

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