Grasrecycling mit Roboter-Rasenmähern: Rasenmähen 2.0
Gras mähen, die Umwelt schonen, mehr Freizeit haben und dabei gleichzeitig noch sparen – geht das überhaupt? Der...

Meist soll ein Rasen am Haus unkompliziert und belastbar sein. Hierfür eignen sich Deutsches Weidelgras, Wiesenrispe, Rotschwingel und Lägerrispe. Für einen Zierrasen taugen Rotschwingel, Wiesenrispe, Lägerrispe und Zarte Kammschwiele. In jedem Fall müssen Standortbedingungen wie Schatten- oder Trockenlage berücksichtigt werden.
Bodenvorbereitung: Je besser das Saatbett vorbereitet ist, umso gleichmäßiger keimen die Samen. Falls der Boden keine gute Struktur aufweist oder gar verdichtet ist, muss er sorgfältig aufbereitet und verbessert werden. Einen zu lehmigen Boden kann man durch Einmischen von Sand durchlässiger machen – Rasengräser mögen keine Staunässe. Sehr sandige Böden werden durch Beigabe eines gut umgesetzten Grünkompostes (keine Rindenprodukte verwenden!) verbessert. Sie speichern dann besser.
Nach der tiefen Bearbeitung sollte der Boden sich über einige Wochen absetzen können. Diese Rückverdichtung, bei trockenem Boden mit einer leichten Walze zu beschleunigen, schützt vor Sackungen.
Saatbettvorbereitung: Wegen der sehr feinen Rasensamen muss das Saatbett feinkrümelig sein. Hierzu werden die obersten drei bis vier Zentimeter von Steinen, Wurzelwerk oder anderen groben Teilen befreit und gekrümelt. Ideal als Bodenvorbereitung ist eine Gründüngung mit Leguminosen und anderen Kräutern (zum Beispiel Phacelia), die den Boden tief auflockern und wertvolle organische Substanz und Nährstoffe liefern. Die Aussaat der Gründüngung erfolgt im Frühjahr. Etwa Mitte August wird der Aufwuchs in den Boden eingefräst. Nachdem der Boden sich gesetzt hat und ein feinkrümeliges Saatbett vorbereitet wurde, erfolgt die Einsaat dann Anfang bis Mitte September.
Saatgut: Weder Boden noch spätere Pflege bestimmen die Qualität eines Rasens so stark wie das Saatgut. In ihm sind Eigenschaften und Leistungsvermögen genetisch festgelegt. Gute Rasenmischungen enthalten speziell für die Nutzung gezüchtete Gräser. Sie sind teurer als Mischungen mit billigen Futtergräsern, aber ihr Geld wert. Je hochwertiger die Ansaatmischung desto weniger die Verunkrautung.
Aussaat: Die beste Jahreszeit ist der Herbst. Der Boden hat die Wärme des Sommers gespeichert, die Niederschläge erleichtern das Feuchthalten des Keimbetts. Leider werden die meisten Aussaaten jedoch im Frühjahr vorgenommen.
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