Baufinanzierung 2012 - Was Sie zum Hauskauf wissen müssen
Tipps zur Baufinanzierung sowie wichtige Änderungen ab 2012 vom Finanzexperten Frank Wilke.

Energisch losgespart
Was Verbraucherschützer zum Schließen der Energielecks im Haushaltsalltag empfehlen.
Stromfresser enttarnen:
Identifizieren Sie die Stromfresser im Haushalt. Stand-by-Betrieb kostet ordentlich Strom: Fernseher, DVD-Gerät, Hi-Fi-Anlage, auch die Digitalbox (Premiere zum Beispiel) ausschalten und nicht immer betriebsbereit halten, das spart im Jahr pro Gerät bis zu 15 Euro. Praktisch ist eine Steckerleiste mit An-Aus-Schalter. Achten Sie beim Kauf von TV-Gerät, PC und Drucker auf den Stromverbrauch. Die Verbrauchsunterschiede können sich pro Jahr auf mehrere hundert Kilowattstunden belaufen.
Heizung öfter checken:
Gluckern die Heizkörper, müssen sie entlüftet werden. Das warme Wasser kann dann besser zirkulieren. Noch ein großer Stromfresser: die Heizungspumpe. Alte Pumpen benötigen für rund 100 Euro mehr Strom als moderne. Ob Ihre Heizungspumpe auch zu den „gefräßigen“ gehört, können Sie mit unserem Heizungscheck selbst prüfen. Zeitgesteuerte Regler für die Thermostatventile sorgen für rechtzeitige Wohlfühltemperaturen und verhindern unnötiges Aufwärmen der Räume. Rechtzeitig vor Beginn der nächsten Heizsaison besorgen und mit wenigen Handgriffen selbst montieren.
Kühlgeräte erneuern
Deutsche neigen dazu, elektrische Haushaltsgeräte bis ans Ende der technischen Lebensdauer einzusetzen. Dabei könnten pro Jahr 8 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespart werden, wenn effizientere Kühlgeräte (Energie-Effizienzklasse A++) gekauft würden. Die durchschnittliche Nutzungsdauer von Haushaltsgroßgeräten beträgt laut Marktforscher GfK 13,5 Jahre. Kühlschränke werden aber erst nach 14,6 und Gefriergeräte sogar erst nach 16,9 Jahren ausgetauscht.
Moderne Kühlgeräte verbrauchen bis zu 0,5 Kilowatt weniger am Tag. Beim Neukauf unbedingt auf den Stromverbrauch achten. Die „A+“-Geräte sparen etwa 25 Prozent, die „A++“-Geräte sogar bis zu 45 Prozent Strom gegenüber den A-Klasse-Geräten. Oft werden die Mehrkosten für den rechtzeitigen Ersatz mit einem energetisch bestmöglichen Gerät überschätzt oder die Einsparungen unterschätzt. Einen Kühlgerätecheck hierzu finden Sie im Internet. Schicken Sie Ihren Kühlschrank auch „in den Urlaub“: Schalten Sie ihn ab, wenn Sie verreisen. Das sind bei 3 Wochen rund 13 Kilowattstunden oder etwa 2 Euro mehr pro Reise.
Denken Sie kurz nach, bevor Sie die Kühlschranktür öffnen. Suchen kostet Strom – rund 5 Euro zusätzlich im Jahr.
Stellen Sie die Kühlschranktemperatur nicht zu tief ein: 7 Grad Celsius im Kühlschrank und minus 18 Grad Celsius im Gefrierschrank reichen aus. So können Sie bis zu 20 Euro im Jahr sparen.
Tauen Sie den Kühlschrank regelmäßig ab – das bringt etwa 10 Euro pro Jahr. Gerade eine Gefriertruhe mag es gern kühl. Steht das Gerät zu warm, verbraucht es mit jedem Grad mehr Raumtemperatur zusätzlich 6 Prozent mehr Strom. Gefriertruhen in unbeheizte Räume stellen – Sie gewinnen 15 Euro pro Jahr. Haben Sie bereits ein Gefriergerät im Hause, dann braucht der neue Kühlschrank kein Gefrierfach. Das spart bis zu 30 Prozent an Strom.
Clever kochen und backen:
Die Anschaffung eines Eierkochers lohnt sich: Er gart Ihr Frühstücksei mit 50 Prozent weniger Strom im Vergleich zum Topf. Benutzen Sie einen Schnellkochtopf. Das spart bis zu 30 Euro im Jahr, und Sie kochen vitaminschonender damit. Verzichten Sie auf den Backofen zum Brötchenaufbacken. Ein Toaster mit Aufsatz braucht 70 Prozent weniger Energie. Achten Sie darauf, dass Ihre Kaffeemaschine eine Warmhaltekanne hat. Gegenüber normalen E-Herden reduzieren die neuen Induktionsherde den Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent.
Kochen Sie immer mit einem Deckel. Dadurch benötigen Sie bis zu 65 Prozent weniger Energie und gewinnen Zeit. Heizen Sie den Backofen nicht vor. Erhitzen Sie nur so viel Wasser wie nötig.
Waschen und trocknen:
Beladen Sie Ihre Waschmaschine mit so viel Wäsche wie möglich, sonst gibt es bis zu 4 Prozent Energieverluste pro Waschgang. Verzichten Sie auf Vorwäsche, dann sparen Sie jedes Mal 5 bis 8 Liter Wasser. Prüfen Sie, ob Sie Ihr Gerät an den Warmwasseranschluss anbinden können. Dadurch vermindern Sie bei einer 40-Grad-Wäsche den Energieverbrauch um 60 Prozent. Hängen Sie Ihre Wäsche auf die Leine. Jede luftgetrocknete Wäscheladung reduziert die Stromkosten um 2 Kilowattstunden. Wenn Sie zweimal pro Woche mit 60 Grad Celsius statt mit 90 Grad Celsius waschen, spart das pro Woche 0,25 Euro. Kaufen Sie lieber einen Wäschetrockner mit Abluftanschluss. Der verbraucht im Vergleich zum Kondensationstrockner 5 bis 10 Prozent weniger Strom. Rangieren Sie Ihr Uralt-WaschmaschinenModell aus. Moderne Nachfolger benötigen bei einem 60-Grad-Waschgang gerade mal 40 Liter Wasser.
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