Baufinanzierung 2012 - Was Sie zum Hauskauf wissen müssen
Tipps zur Baufinanzierung sowie wichtige Änderungen ab 2012 vom Finanzexperten Frank Wilke.

Alte Pumpen sind Stromfresser. Die stillen Dauerläufer im Heizungskeller verschlingen rund zehn Prozent des jährlichen Stromverbrauchs in einem Haushalt. In einem Ein- oder Zweifamilienhaus summiert sich das auf bis zu 500 Kilowattstunden im Jahr. Der Tausch einer veralteten Umwälzpumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe macht sich schnell bezahlt. Die Neuen kommen nämlich mit nur etwa 100 Kilowattstunden jährlich aus.
Der Grund für den Unterschied: Während die Betagten mit immer gleicher Drehzahl kreisen, sind die modernen Nachfolger lediglich in Bewegung, wenn sie wirklich gebraucht werden. Das spart Strom, bares Geld und mindert den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid.
Das kostet es
Der Pumpentausch in einem Eigenheim beläuft sich mit KfW-Sonderförderung auf eine Summe zwischen 250 bis 450 Euro. Der Preis versteht sich inklusive Mehrwertsteuer und Montage durch einen Fachhandwerker. Nach 3 bis 5 Jahren macht sich der Austausch durch die eingesparten Stromkosten also bezahlt. Nimmt man die Lebensdauer einer Hocheffizienzpumpe von etwa 15 Jahren, kommen unterm Strich 1.000 Euro und mehr an eingesparten Stromkosten heraus.
So viel Zuschuss gibt es
Die Höhe des KfW-Zuschusses richtet sich nach den Gesamtkosten für Kauf und Austausch der Pumpe durch einen Handwerker. Sind es mehr als 400 Euro, erstattet die KfW 25 Prozent der Kosten. Liegt der Preis zwischen 100 und 400 Euro, beträgt der Zuschuss 100 Euro. Gefördert werden nur Maßnahmen an Wohngebäuden. Eigentümer und Verwalter müssen spätestens sechs Monate nach dem Einbau der neuen Pumpe den Antrag bei der KfW stellen. Entscheidend ist das Datum der Rechnungsstellung.
Lohnt sich der Pumpentausch?
Unter www.sparpumpe.de errechnet ein Energiespar-Ratgeber anhand eingegebener Daten zu Gebäude, Pumpe und Heizung, wie wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ein Pumpentausch ist.
Innerhalb von drei Minuten erfahren Sie,
Nach dem Tausch schicken Sie das Antragsformular für den Zuschuss – Sie finden es ebenfalls auf www.sparpumpe.de – mit der Handwerkerrechnung und einer Kopie des Personalausweises per Post an die KfW, die das Geld dann auf Ihr Konto überweist.