Sonnenschutz-Systeme für Terrasse, Balkon und Fenster

Sonnenschirm (Foto: WeberHaus)

Der Trend geht zu individuellen Lösungen, intelligenter Steuerungstechnik und Energieeffizienz.

Erst mit dem richtigen Sonnenschutz wird die Terrasse zum Wohlfühlort. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Sonnenschirm, Markise oder Sonnensegel, Pergola oder Terrassendach bieten Gestaltungsmöglichkeiten für unterschiedliche Wünsche. Für einen festen und dauerhaften Wetterschutz kommt ein Terrassendach aus Glas oder Kunststoff mit eingebautem Sonnenschutz infrage. Damit erweitert man das Haus und setzt architektonische Akzente. Wo dies nicht möglich ist, bieten sich folgende saisonale und textile Lösungen an:


Wer bauliche Veränderungen scheut, ist mit einem stabilen Sonnenschirm gut beraten. Bei Qualitätsherstellern hat man die Wahl zwischen verschiedenen Materialien, Befestigungssystemen und Bauformen. Bei der Stoffbespannung kommt es vor allem auf Farb- und Wetterbeständigkeit an. Gute Schirme sind farbecht, luftdurchlässig und wasserabweisend. Die aufwändigeren Modelle lassen sich sogar mit Funk-Elektroantrieb, Beleuchtung und Terrassenheizung ausstatten.


Markisen eignen sich für Balkons und kleinere Terrassen. Gelenkarm- oder Kassetten-Markisen lassen sich stufenlos ein- und ausfahren – in der Regel aber höchstens fünf Meter weit. Eine Variante für größere Terrassen ist die Pergola-Markise, die auf Stützen ruht. Markisen beschatten die Terrasse und den dahinter liegenden Raum. Im eingerollten Zustand bleibt die Stoffbespannung in der an der Wand installierten Kassette vor Regen geschützt.



Als Schattenspender für große Flächen und für den individuellen Designakzent bieten sich Sonnensegel an. Die Auswahl der Formen ist groß: zum Beispiel als Dreieck, Rechteck oder Raute, in symmetrischer oder asymmetrischer Ausführung. Sonnensegel halten mehr Wind aus als Markisen und lassen sich dank absenkbarer Seiten flexibler nutzen. Zum Anbringen sind mehrere Befestigungspunkte nötig.


Nicht nur draußen, sondern auch im Haus verbessern Sonnenschutzsysteme das Klima. Mit Schrägrollläden aus Aluminium lassen sich alle Fensterformen, Winkel und Flächen ausstatten. Neben der silbern eloxierten Standardausführung bietet der Hersteller auf Wunsch auch sämtliche Sonderfarben an. Auch im Wintergarten sorgen maßgefertigte Rollladensysteme für Wohlfühltemperaturen – selbst vor asymmetrisch geformten Glasflächen.


Bei allen Sonnenschutz-Systemen setzen Qualitätshersteller auf leichte und komfortable Bedienung. Sie bieten Markisen, Sonnensegel und Rollläden mit Motorantrieb an, die sich auf Knopfdruck oder per Fernbedienung einstellen lassen. Der Trend geht dabei zur intelligenten Haustechnik: Windwächter und Sonnensensoren reagieren auf Wetterwechsel und aktivieren den Sonnenschutz-Antrieb. So wird die Markise etwa bei einem aufkommenden Gewitter automatisch eingefahren. Bei direkter Sonneneinstrahlung auf die Fenster fahren die Rollläden von selbst herunter. Mit Apps für Smartphone und Tablet-Computer können Hausbesitzer ihren Sonnenschutz auch von unterwegs selbst steuern.


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Lesen Sie den ausführlichen Bericht ab Seite 128 in der Ausgabe Mai/Juni 2016 mein schönes zuhause°°°


Vivien Rehder

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