Kleinen Stromfressern den Garaus machen

Wir sind sicher - auch in Ihrem Haushalt gibt es einige (viele?) kleine Stromfresser ... in der Summe haben sie dann eine große Wirkung. So können Sie übers Jahr gesehen Einiges an Energie sparen - das Klima und Ihr Portemonnaie danken Ihnen.

Glühlampen

Glühlampen - es ging durch die Presse, sie werden verboten. Denn: rund 90 % der Leistung gehen als Wärme "verloren", nur rund 10 % dienen als Lichtquelle. Energiesparlampen verbrauchen rund 80 % weniger Strom, bei gleicher Helligkeit. Und sie haben eine längere Lebensdauer. Macht bei Austausch aller Lampen rund 100 Euro Ersparnis pro Haushalt und Jahr.


Akkus

Verzichten Sie möglichst auf Geräte mit Akku. Denn hier wird die meiste Energie fürs Laden gebraucht. Akkus halten übrigens länger, wenn Sie sie immer bis zur kompletten Entladung benutzen, und nicht ständig sofort wieder an die Ladestation hängen (gilt z.B. für Telefon-Akkus).


Stand by-Betrieb ist Energie-Verschwende-Betrieb

Stand by - teure Bereitschaft. Fernseher, DVD-Player, Hifi-Anlage besser nicht die ganze Zeit auf Stand by lassen - pro Jahr und Gerät kommen hier zwischen 10 und 15 Euro zusammen. Praktisch ist eine Steckerleiste mit An-/Ausschalter.


PC-Bildschirm ist Stromschlucker

Schalten Sie bei Ihrem PC den Bildschirm, wenn Sie ihn nicht benutzen, nach einigen Minuten komplett auf schwarz, nicht auf Bildschirmschoner. Viele PCs haben auch den sog. "Energiesparmodus" - sie schalten sich nach von Ihnen vorgegebener Zeit herunter und sparen Strom.


Bei neuen Kaufentscheidungen auf Stromverbrauch achten

Achten Sie beim Kauf von TV-Gerät und PC sowie Drucker auf den Stromverbrauch. Die Verbrauchsunterschiede können sich auf mehrere Hundert Kilowattstunden pro Jahr belaufen!


Küchengeräte nicht vergessen

Zum Brötchen Aufbacken den Toaster samt Aufsatz verwenden statt des Backofens - je nach Häufigkeit und Familiengröße zwischen bringt das zwischen 20 und 80 Euro Ersparnis im Jahr.


Wasser-, Eierkocher und Kaffeemaschine statt Herd nutzen. Und: Wasser schon warm aus der Leitung lassen, auch wenn Sie es im Topf auf dem Herd (z.B. für Nudeln) brauchen. Der gesparte Strom macht ca. 35 bis 40 Euro im Jahr (und es geht schneller, Sie sparen Zeit). Mikrowelle nur für kleine Mengen, und für das Autauen von Tiefgefrorenem nur in Notfällen nutzen - bringt auch einiges.


Herd die zweite: bei langen Garzeiten einen Schnellkochtopf verwenden. Und immer darauf achten, dass die Topfunterseite eben auf der Kochplatte / dem Ceranfeld aufliegt. Und dass die Ausmaße passen, also nicht den großen Topf auf die kleine Platte (dauert ewig) oder den kleinen auf die große Platte - verschwendete Energie.



Kühlschrank richtig einsetzen

Ihr Kühlschrank kann ein wahrer "Stromfresser" sein. Achten Sie darauf, dass die Dichtungen sitzen, stellen Sie ihn nicht direkt neben den Herd. Tauen Sie ihn regelmäßig ab, und lassen Sie nicht die Tür offen stehen. Warme Speisen bitte erst abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank kommen. Auch die mittlere Kühlstufe reicht in der Regel aus. Alles zusammen bringt auch runde 50 Euro im Jahr.


Prüfen Sie Ihren Kühlschrank!


Und ob Ihr alter Kühlschrank ein Stromfresser ist, bzw. Ihr neuer gute Werte hat, können Sie mit unserem Kühlgerätecheck ganz leicht selbst ausrechnen!


Mit allen unseren Tipps sparen Sie so runde 250 Euro als Alleinstehender, und fast 700 Euro als vierköpfige Familie pro Jahr ein. Basis waren die Strompreise Ende 2008 - und wenn diese weiter steigen, wird es künftig noch mehr.


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