Je Kind steigt der Stromverbrauch um rund 19 %

Foto: CO2 online

Geringverdiener geben am meisten für den TV-Konsum ihrer Teenager aus / Westdeutsche zahlen bis zu 30 Prozent mehr pro Jahr für den Stromverbrauch eines Kindes als Ostdeutsche

Der bundesweite Energieanbieter E WIE EINFACH führte gemeinsam mit TNS Emnid und

CHECK24, einem Vergleichsportal für Strom- und Gastarife, eine Studie zum Stromverbrauch von Kindern durch.


Dazu erfragte TNS Emnid im Auftrag von E WIE EINFACH die am häufigsten genutzten Elektronikprodukte der Verbrauchsgruppen Babys, Kleinkinder und Teenager. CHECK24 ermittelte die Stromverbräuche sowie -kosten und analysierte die Ergebnisse für West und Ostdeutschland sowie für Haushalte mit unterschiedlichen Einkommenshöhen.


Stromkostenanstieg eines Haushaltes um bis zu 19 Prozent pro Jahr und Kind

Mit zunehmendem Alter von Kindern wachsen auch die durch sie verursachten Stromkosten. Die Steigerung der Stromkosten eines Haushaltes durch ein Kind entspricht pro Jahr bei Babys 10 Prozent, bei Kleinkindern 12 Prozent und bei Teenagern 19 Prozent.


Bei bis einschließlich 2-Jährigen betragen die Ausgaben für Strom 83 Euro pro Jahr, bei 3 bis 6-Jährigen 99 Euro pro Jahr und bei 13 bis 17-Jährigen 157 Euro pro Jahr. Demnach produzieren Babys nur etwa halb so hohe Stromkosten wie Teenager.



Geringverdiener zahlen am meisten für den TV-Konsum ihrer Teenager

Für den TV-Konsum von Teenagern geben Geringverdiener mit weniger als 1.000 Euro Nettoeinkommen mehr Geld aus als Gutverdiener mit über 3.000 Euro Nettoeinkommen (55 Euro p.a. vs. 45 Euro p.a.). Jedoch nutzen Geringverdiener für ihre Kleinkinder und Babys die abgefragten Elektrogeräte wesentlich sparsamer und zahlen dadurch bis zu 60 Prozent weniger pro Jahr und Kind als Gutverdiener.


Westdeutsche haben höhere Stromkosten für ihre Kinder als Ostdeutsche

Westdeutsche Eltern geben im Durchschnitt mehr Geld für den Stromverbrauch ihrer Kinder aus als Ostdeutsche. Besonders deutlich ist der Unterschied in der Altersgruppe der Kleinkinder: 103 Euro lassen sich Westdeutsche den Strom eines Kleinkindes im Jahr kosten, Eltern in Ostdeutschland 79 Euro. Dies entspricht einer Differenz von 30 Prozent.


Die Ersparnis der Ostdeutschen ist vor allem auf die geringere Nutzung des Trockners zurückzuführen. Die Stromkosten des Trockners fallen dadurch um bis zu 46 Prozent pro Jahr und Kind niedriger aus als in Westdeutschland.



Unsere Tipps:

Erster Ansatzpunkt sind die Stromkosten Ihres Anbieters. Für einen 3-Personen-Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von 4.000 kWh ergibt sich ein durchschnittliches Sparpotential von rund 195 Euro jährlich, wenn man zu einem günstigeren Anbieter wechselt. Vergleichen Sie selbst, wie Ihr Anbieter bei Ihren Verbrauchsdaten im Vergleich liegt. Und zögern Sie nicht zu wechseln, wenn der Unterschied über 100 Euro im Jahr ausmacht. Aber achten Sie darauf, wie lange der Preis garantiert wird, und ob irgendwelche "Abschlussboni" den Preis für das erste Jahr mindern und damit den Vergleich verzerren ....


Zweiter Ansatzpunkt: Änderung des Verbrauchsverhaltens. Wer die Nutzung der Kostentreiber einschränkt, verringert den Stromverbrauch und schont damit sein Portemonnaie. Zu den größten Stromfressern zählen Trockner und Waschmaschine sowie Unterhaltungselektronik (TV,

Computer und Spielekonsolen).


Vergleichen und wechseln ist einfacher als viele denken

Mit dem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kann man also oft mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Und es geht einfacher, als viele denken. Einfach bei unseren Energierechnern den Stromrechner auswählen, Ihre Daten eintippen - fertig! Die Datenbank vergleicht und listet die für Sie günstigsten Anbieter auf. Wenn Sie ein Angebot annehmen möchten, werden Sie direkt zum jeweiligen Anbieter durchgeleitet - und der übernimmt dann in der Regel alles Weitere für Sie. Also: Wenig Aufwand, viel Ersparnis!


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