Hauskauf: So wird die Immobilie zur Wertanlage

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Vor dem Kauf eines Hauses sollten Anleger einige wichtige Punkte zur Finanzierung berücksichtigen:

Denn als Alternative zu unsteten Kamptalinvestitionen findet man das sprichwörtliche Betongold in vielen deutschen Sicherheitsdepots.

Eine Immobilie bedeutet aber nicht in jedem Fall die Absicherung oder sogar die kontinuierliche Mehrung des eigenen Vermögens. Im Internet kann man sich auf verschiedenen themenspezifischen Portalen darüber informieren, wie der Verkehrswert ermittelt wird und was eine gute Lage ausmacht. Ebendiese Lage, die Ausstattung und der Zustand bestimmen darüber, ob ein Gebäude - zum Beispiel eine vermietbare Wohnimmobilie - eine gute Investition ist. Wer sich hier verschätzt, steuert - abhängig von der Höhe der jeweiligen Investition und den persönlichen Vermögensverhältnissen - womöglich auf den Ruin zu. Und auch, wenn sich die Immobilie als gute Anlage entpuppt, kann man bei der Finanzierung einige grundlegende Fehler machen. Sie steht am Anfang jedes Immobilienerwerbs. Meist muss hierfür ein Darlehen aufgenommen werden. Doch bevor ein Termin bei der Bank vereinbart wird, sollten Käufer/Bauherren zunächst einmal Bilanz ziehen.


Die Finanzierung einer passenden Immobilie

Wie viel Eigenkapital ist vorhanden? Wie hoch sind die fixen monatlichen Einnahmen? Und über welchen Zeitraum soll die Finanzierung laufen? Das sind die Fragen, die sich jeder potenzielle Immobilienkäufer oder Bauherr im Vorfeld stellen sollte. Zur Ermittlung der eigenen Liquidität müssen zunächst einmal Nettoeinkommen mit sämtlichen Kapitalerträgen sowie sonstigen Einnahmen (beispielsweise Kindergeld) addiert werden. Zieht man von dieser Summe die monatlichen Ausgaben ab, ergibt sich der Betrag, der theoretisch in die Finanzierung fließen kann. Und auch in Bezug auf Darlehen gibt es einige Grundregeln:

Die meisten Deutschen müssen für die Realisation ihres Wohntraums einen Kredit aufnehmen. Die Grundregel lautet in diesem Fall: 20 bis 30 Prozent Eigenkapital sollten bei einer Immobilienfinanzierung durch den Käufer/Bauherrn eingebracht werden. Einerseits droht dann bei einem plötzlichen Wegfall eines Gehalts nicht der sofortige finanzielle Einbruch und andererseits fallen dann natürlich auch die Konditionen des Kreditgebers wesentlich attraktiver aus. Um das günstigste beziehungsweise passendste Angebot zu finden, kann man im Internet einen der zahlreichen Vergleichsrechner verwenden. Danach gilt es, die Konditionen des vermeintlich besten Angebots noch einmal ganz genau zu studieren.


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