Ökostrom-Rechner
Ökostrom ist die umweltbewusste Möglichkeit Strom zu beziehen. Trotzdem muss man dafür nicht mehr bezahlen als...

Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes ergab: 65 Prozent der Befragten haben sich noch nie mit regenerativen Energien beschäftigt. Dabei werden heutzutage 12 Prozent der erzeugten Energie aus erneuerbaren Rohstoffen, wie Solarstrom, Wind, Wasser, Biomasse und Klärgas, gewonnen. Spitzenreiter Schleswig-Holstein liegt mit seinen über 4.500 Windanlagen bei beachtlichen 42 Prozent Ökostrom. Schlusslicht mit 1 Prozent ist übrigens Berlin.
Interessiert mich nicht, mag der ein oder andere entgegnen, dabei betreffen solche Zahlen schon lange auch unseren Geldbeutel: Die Preise für fossile Rohstoffe sind in den letzten Jahren um das Dreifache gegenüber den Strompreisen gestiegen. Stellen Sie sich diese Preisspirale doch mal bei Ihrem Supermarkt vor.
Umdenken an dieser Stelle hat nicht nur mit Trend, Ökologie oder Moral zu tun, sondern vielleicht auch mit dem tief verwurzelten Wunsch des Menschen nach Unabhängigkeit. Und die scheint dank neuer effizienter Energieerzeugungssysteme in greifbare Nähe gerückt.
Photovoltaikanlagen
Auf dem Weg weg von den fossilen Brennstoffen bleibt natürlich Strom als wichtigster Rohstoff übrig, denn keine Heizung funktioniert ohne ihn. Und man kann mit ihm inzwischen sogar Geld verdienen. Die Zinsen sind niedrig, die Förderprogramme zahlreich und die Module fallen im Preis.
Seit 2004 regelt das sogenannte Fotovoltaik Vorschaltgesetz, dass aus Solaranlagen gewonnener Strom durch die jeweiligen Netzbetreiber sowie Energieversorgungsunternehmen mit mindestens 45,7 Cent pro Kilowattstunde vergütet wird. Die Einspeisevergütung ist für 20 Jahre garantiert.
Für Solaranlagen ab dem 1. Januar 2009 hat sich die Förderung etwas vermindert, liegt aber immer noch weit über dem Strompreis. Dach-Solaranlagen unter 30 kW erhalten 43,01 Cent pro kWh, ab 30 kW 40,91 Cent pro kWh. Diese Zahlen sind deshalb interessant, weil die Investition in eine Fotovoltaikanlage zwar auch heute noch relativ hoch ist, aber der verbesserte Wirkungsgrad inzwischen für eine ordentliche Rendite sorgt.
Qualität ist wichtig
Ob sich die Investition lohnt, hängt nicht nur vom Preis der Module ab, sondern maßgeblich von der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Solarzellen als Herzstück der Anlage. Uwe Hupach vom TÜV Rheinland gibt zu bedenken: „Gute Qualität erfordert hohen technischen Aufwand – und der hat seinen Preis." Einige Produktionsstätten, vor allem in Asien, fertigen noch in Handarbeit. Bei ihnen ist das Risiko möglicher Fehlerquellen größer als in hoch automatisierten Fabriken.
„Die Leistungsstärke der Solarzellen, die in Strängen zu einem Modul zusammengefügt werden, sollte einheitlich sein. Denn das schwächste Glied im Modul entscheidet letztlich über die Leistung", betont der TÜV-Experte. Zudem kann der sogenannte Hot-Spot-Effekt eine deutliche Leistungsverschlechterung verursachen: Sind Zellen durch Produktionsfehler defekt, können sie sich im Betrieb stark aufheizen. Das kann im schlimmsten Fall zum Ausfall der gesamten Solaranlage führen.
Fehlerquellen gibt es viele, umso wichtiger sind ausführliche Qualitätschecks. Die Firma Q-Cells aus Bitterfeld prüft alle Produkte vor Markteinführung im eigenen Testcenter unter anderem auf Hagelbeschuss, Kälte-, Wärme- und Feuchteeinwirkung. Qualitätswächter Bengt Jäckel warnt: „Manche Hersteller geben auf der Basis von Labortests erstklassige Leistungswerte an, die die Solarstromanlage dann jedoch bei wechselhaftem, typisch deutschem Wetter deutlich verfehlt."
Besonders tückisch ist der Effekt der Degradation, bei dem neu installierte Module im Laufe ihrer Betriebszeit – üblicherweise werden hier 20 Jahre angenommen – rund 10 Prozent des Wirkungsgrades einbüßen. Laut Q-Cells tritt der Degradationseffekt insbesondere in den ersten Wochen nach Installation auf. Grund ist die Verarbeitung minderwertiger Rohstoffe.
Der TÜV Rheinland vergibt neben Siegeln, die die Langzeittauglichkeit und elektrische Sicherheit bestätigen, das Gütezeichen „Power controlled", das die Leistungsfähigkeit des Moduls, bestätigt.
Kaufempfehlung
Die Preise für Solarmodule fallen deutlich – seit Jahresbeginn zwischen 10 und 20 Prozent –, der Wirkungsgrad wird sich laut Aussage von Markus Wiese von Q-Cells von derzeit 14 Prozent auf 20 Prozent im Jahre 2011 steigern. Die Investitionspreise für 1-kW-Module liegen heute zwischen 4.000 und 6.000 Euro. Für einen kompletten Haushalt mit neuester Wärmepumpenheiztechnik werden jährlich etwa 5.000 kWh Energie benötigt. Dafür müssen Sie um die 20.000 Euro in Ihre Fotovoltaikanlage investieren. Die jährlich erwirtschaftete Rendite beim Anschluss in diesem Jahr liegt etwa bei 2.100 Euro nach EEW. Somit sind die Investitionen nach etwa 10 Jahren wieder im Geldbeutel und nach weiteren 10 Jahren haben Sie sogar 15.000 bis 20.000 Euro verdient.
Laut „Finanztest“ vom August 2009 lässt sich mit einer Fotovoltaikanlage eine jährliche Rendite von 7 Prozent erzielen. Um diesen Wert auch zu erreichen, bietet die Einteilung in Leistungsklassen eine Orientierung, die jeder Hersteller, ähnlich wie bei Haushaltsgeräten, für seine Module ausweisen muss.
Tipp:
Lassen Sie sich vom Monteur Referenzanlagen zeigen. Achten Sie auf den Hersteller der Module mit entsprechender Einteilung in garantierte Leistungsklassen. Fragen Sie bei Ihrer Stadt oder Gemeinde nach regionalen Förderungen.
Holzvergaser und Pelletskessel
Heizen mit Holz ist CO2-neutral und reduziert dadurch den bedrohlichen Anstieg von Klimagasen in der Atmosphäre. Gleichzeitig aber stehen Biomasseheizungen wegen des Ausstoßes von Luftschadstoffen am Pranger. Ist die Holzheizung also eine zweischneidige Sache, ist sie Klimaretter und Luftverpester zugleich? Für moderne Neuanlagen lautet die klare Antwort: Nein!
Bereits heute schaffen viele Modelle den Spagat zwischen Luftreinhaltung und Klimaschutz. Pelletsheizungen erfüllen die neuen verschärften Grenzwerte und werden staatlich gefördert. Wichtig: Sie brauchen einen großen, trockenen Raum, in dem die Holzschnipsel gelagert werden können. Aber auch hier gibt es bereits ausgeklügelte Systeme, die auf wenig Platz hervorragend funktionieren.
Variante 1:
Die „Schrankwand“ als Pelletslager eignet sich ideal für große Mehrzweckkellerräume. Kessel und Pelletslager sind eng gruppiert und schmiegen sich schlank und platzsparend an die Wand. Möglich ist diese Lösung auch mit einer Raumentnahmeschnecke. Der Kessel selbst kann dann zum Beispiel im Nebenraum aufgestellt werden.
Variante 2:
„Konventionelle“ Grundrisse sehen oft mehrere kleine und voneinander getrennte Kellerräume vor. Ein Gewebesilo mit „Maulsystem“ lässt sich ideal in kleine Nebenräume integrieren. Der Maulwurf entnimmt die Pellets im Silo von oben. Ein Saugsystem fördert diese zum Kessel. Somit kann der Keller optimal genutzt werden.
Kombinationskessel
Sehr beliebt sind Kessel, die mehrere Arten von Rohhstoffen verarbeiten können. Der „Futura BIO“ der Firma CHT beispielsweise ist ein Kessel für Biomasse – Hackgut, Hackschnitzel, Pellets, Briketts – mit speziellem Biomassebrenner, automatischer Zündung und automatischer Pelletszuführung.
Vorteile:
Die Flexibilität durch die Brennstoffvielfalt kann bei den Kombikesseln den gerade günstigsten Marktpreisen für Holz oder Pellets et cetera angepasst werden. Die niedrigen Investitionskosten und das Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen und die Förderung bis zu 2.000 Euro sind attraktiv.
Nachteile:
Die Abhängigkeit vom Holz- und Pelletspreis lassen eine langfristige Kalkulation nur schwer zu. Die hohen mechanischen Anforderungen der Anlage machen diese wartungsanfällig. Eine trockene Lagerung muss immer gewährleistet sein.
Tipp:
Bei vorhandenem Keller und der Möglichkeit, günstig an Holz oder Pellets zu gelangen, ist ein Pelletskessel eine echte Alternative. KfW- Kredit und bis zu 2.000 Euro Förderung durch das „Marktanreizungsprogramm erneuerbare Energien“ rechnen sich auf jeden Fall.
Solarthermie
Solarkollektoren dienen zur Umwandlung von Sonnenstrahlung in Wärme und deren Übertragung an ein Wärmeträgermedium (Wasser, Solarflüssigkeit, Luft). Anschließend kann die Sonnenwärme zum Beispiel zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung genutzt werden.
Ein Solarkollektor ergänzt das Heizungssystem, denn im Winterhalbjahr kann der Kessel mit hohem Nutzungsgrad betrieben werden. In der Übergangszeit und in den Sommermonaten übernimmt die Solaranlage die Energiebereitstellung. Der Brenner kann in diesem Fall monatelang vollständig abgeschaltet bleiben. So wird die Zahl der Kaltstarts reduziert, was zu einer spürbaren Senkung von Brennstoffverbrauch und Schadstoffausstoß führt.
Tipp:
Es sollte genau abgewogen werden, welche Kombination von Solarunterstützung die effektivere ist. Eine solare Heizungsunterstützung kostet das Doppelte einer reinen solaren Warmwassererwärmung. Wie viel Kollektorfläche und wie viel Speichervolumen Ihr Haushalt benötigt, um entsprechend Warmwasser oder Heizenergie zu erzeugen, zeigt unten stehende Tabelle.
Das wichtigste ist das Zusammenspiel der einzelnen Heizungskomponenten. Deshalb ist eine Solaranlage als Nachrüstsatz oft unrentabel. Ob sich die Energieeinsparung von maximal 40 Prozent bei der Warmwasserunterstützung wirklich lohnt, hängt von Ihrer vorhandenen Anlage und dem Zustand Ihres Hauses ab. Konkret kann Ihnen das nur ein Fachmann vor Ort ausrechnen.
Die Wärmepumpe
Die Absatzzahlen sprechen für sich. 62.500 verkaufte Anlagen 2008 bedeuten einen Anstieg von über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt sind in Deutschland rund 350.000 Wärmepumpen im Einsatz. Kein Wunder, schließlich schenkt man sich den Schornstein(feger), den Gasanschluss, benötigt keine Extraräume und spart gegenüber Öl und Gas zwischen 40 und 60 Prozent.
Und so funktioniert sie: Die Wärmepumpe entzieht der Umgebung (Erdreich, Grundwasser, Luft) Wärme und gibt diese auf einem höheren Temperaturniveau wieder ab, sodass sie zur Wohnungsheizung und Warmwasserbereitung genutzt werden kann. Die Arbeitsweise einer Wärmepumpe entspricht prinzipiell der eines Kühlschrankes.
Von der Wärme, die eine Erdreich-, Grundwasser- oder Luft-Wärmepumpe zum Heizen abgibt, stammen rund drei Viertel aus der Umwelt. Das restliche Viertel wird als elektrischer Strom für den Antrieb der Pumpe selbst verbraucht und im Verdichter in Wärme umgewandelt.
Für diese Technik gibt es diverse Förderprogramme. Wärmepumpen werden durch das Marktanreizprogramm zugunsten erneuerbarer Energien MAP in Abhängigkeit von der zu beheizenden Wohnfläche gefördert. Unterschieden wird dabei noch zwischen Neubau und Modernisierung sowie zwischen Wärmepumpen, die das Erdreich als Wärmequelle nutzen und Luft/Wasser-Wärmepumpen. Die Förderung liegt zwischen 5 und 20 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.
Sole/Wasser-Wärmepumpe
Die im Erdreich gespeicherte Sonnenenergie kann entweder über großflächig horizontal verlegte Erdkollektoren oder über Erdsonden – durch entsprechende Bohrungen senkrecht in eine Tiefe von bis zu 100 Metern eingebracht – nutzbar gemacht werden. Im Sommer können einige Wärmepumpensysteme die Wärme über den Kreislauf nach außen führen und betätigen sich somit als „natürliche“ Klimaanlage.
Vorteile:
Die klaren Pluspunkte liegen in der Unabhängigkeit von Öl und Gas sowie den sehr geringen Betriebskosten für Heizung und Warmwasser. Durch die stetig wachsende Effektivität ist dies eine zukunftsweisende Technik, sowohl zur Nachrüstung als auch im Neubau. Im Gegensatz zu anderen regenerativen Energien wie Solar- oder Windenergie steht die Umgebungswärme ganzjährig und vor allem rund um die Uhr zur Verfügung.
Inzwischen existieren auch Systeme für die Modernisierung älterer Gebäude, denn Wärmepumpen können Vorlauftemperaturen bis 65 Grad erreichen. Deshalb ist nicht mehr zwangsläufig eine Fußbodenheizungen erforderlich, sondern sind sie auch bei konventionellen Heizkörpern geeignet.
Nachteile:
Die Kosten für eine Bohrung können schnell 15.000 Euro betragen. Die Dimensionierung der Bohrung ist wichtig, da zu kleine Löcher Vereisung und damit Totalausfall bedeuten können. Genehmigungen sind aufwendig und Steinboden oder Wasserschutzzonen können eine Bohrung unmöglich machen.
Die Luft/Wasser-Wärmepumpe
Anstelle von Erdwärme wird die Energie der Luft entzogen. Das Prinzip ist ansonsten mit dem der Sole/Wasser-Wärmepumpe identisch. Abluft-Wärmepumpen-Systeme verwerten die Raumwärme und können je nach Bedarf einen Großteil der Heizleistung abdecken. In Verbindung mit einer Außenluft-Wärmepumpe und entsprechenden Zusatzkomponenten verursachen neue 1 Liter-Einfamilienhäuser bei 150 Quadratmeter Grundfläche inzwischen weniger als 300 Euro Heiz- und Brauchwasserkosten pro Jahr. Die „Nibe Split“ zum Beispiel ist auch für die Modernisierung von Altbauten bestens geeignet, da sie den benötigten Energiebedarf effizient abdecken und einfach mit vorhandenen Heizsystem kombiniert werden kann.
Mit 15.000 bis 20.000 Euro Investitionskosten ist der Wechsel in die moderne Technik möglich. Laut Jörg Schickedanz von NIBE nutzen diese Systeme bis zu 65 Prozent kostenlose Umweltwärme. Folglich müssen lediglich 35 Prozent der Antriebsenergie für die Wärmepumpe zur Verfügung gestellt werden. Auch in Altbauten kann bei Umstellung auf diese Technik deutlich gespart werden.
Vorteile:
Keine teure Bohrung ist der wichtigste Vorzug gegenüber der Sole-Wärmepumpe. Arbeitsbereiche bis minus 25 Grad Außentemperatur sind inzwischen ohne Zusatzheizung möglich.
Nachteile:
Die Ästhetik eines Kastens im Garten ist Ansichtssache. Er lässt sich aber auch gut verstecken lässt. Bei ungünstiger Aufstellung können Betriebsgeräusche stören. Es müssen regelmäßig Filter gewechselt werden.
Tipp:
Nicht nur im Neubau, auch wenn Sie über eine Sanierung Ihrer Heizungsanlage nachdenken, ist eine Wärmepumpe eine gute Wahl, da sie an das vorhandene Heizsystem angeschlossen werden kann.
Ein Erdkollektor ist einer Tiefenbohrung vorzuziehen, da sich hier Kosten sparen lassen. Das hängt aber von der Beschaffenheit des Bodens unter dem Grundstück ab. Sole-Wärmepumpen sind wartungsarm, Luft-Wärmepumpen leichter zu installieren.
Suchen Sie sich zur Gewährleistung Firmen aus, die Bohrung und Installation aus einer Hand anbieten. Vergleichen Sie unbedingt die Leistungsfähigkeit und Preise der Geräte der Anbieter. Hier gibt es enorme Unterschiede. Fragen Sie in Ihrer Kommune nach Fördermöglichkeiten.
Fazit
Heizungssysteme sind so kompliziert wie ein Organismus. Die Beschaffenheit des Hauses, die vorhandenen technischen Voraussetzungen und die finanziellen Möglichkeiten spielen eine große Rolle in der Wahl der Komponenten. Eine Fotovoltaikanlage ist, entsprechende Liquidität und Besitz eines eigenen Dachs vorausgesetzt, eine lohnende Investition, denn bei guter Beratung sind 7 Prozent Rendite in den nächsten 20 Jahren drin. Die bietet Ihnen keine seriöse Bank.
Eine solare Unterstützung der Wassererwärmung wird zwar gefördert, ob sich eine Investition von 4.000 bis 8.000 Euro gegenüber maximal 300 Euro jährlicher Einsparung lohnt, sollten Ihr Taschenrechner und Gewissen entscheiden.
Holz ist noch billig. Verarbeiten Sie dieses gern selbst, um etwas Geld zu sparen? Dann ist ein Pellets- oder Holzvergaserkessel eine ökologische und preiswerte Lösung.
Die Zukunft aber, egal, ob Neubau oder Altbausanierung, gehört eindeutig den Wärmepumpen. Trotz positiver Leistungszahlen ist die Abneigung vieler Firmen und vor allem der Gaserzeuger gegen sie weit verbreitet. Lobbyismus, Unwissenheit? Neue Systeme brauchen Zeit, um angenommen zu werden. Strom wird zwar noch nicht ausreichend ökologisch erzeugt, aber er ist als Rohstoff unbegrenzt vorhanden. Öl und Gas sind es nicht. Trotz dieser Tatsache scheint ein Umdenken, ähnlich wie bei der Autoindustrie, viel Zeit zu brauchen. Haben wir die angesichts des kippenden Klimas und des globalen Wettbewerbes eigentlich?
Apropos Auto. Mittelklassewagen ab 30.000 Euro wurden in Deutschland über 300.000 Stück im letzten Jahr verkauft. Für dieses Geld können Sie Ihr Eigenheim oder eine Altbauwohnung komplett auf ein sparsames Heizsystem mit kontrollierter Be- und Entlüftung umstellen und bis zu 50 Prozent der jährlichen Heizkosten sparen. Mit zusätzlichen 20.000 Euro Investition in eine Fotovoltaikanlage sind Sie Ihr eigener Energieerzeuger. Und vielleicht gibt es ja eine Abwrackprämie vom Installateur Ihres Vertrauens dazu.