Ökostrom-Rechner
Ökostrom ist die umweltbewusste Möglichkeit Strom zu beziehen. Trotzdem muss man dafür nicht mehr bezahlen als...

Nicht alle Versuche, erneuerbare Energien in puncto effizienter Erzeugung und Speicherung auf stabile Füße zu stellen, gestalten sich positiv. Windräder erzeugen Strom nur bei Wind, Fotovoltaikanlagen benötigen genügend Licht zur Einspeisung ins Netz. Das Problem dabei: Strom wird nicht immer dann erzeugt, wenn er gebraucht wird, die Möglichkeiten seiner Speicherung sind momentan eher marginal.
Langfristig wird der Anteil von Strom aus erneuerbarer Energie weiter wachsen. Bis 2020 nach Prognosen des Bundesumweltministeriums auf 30 Prozent, nach Ansicht des Bundesverbandes Erneuerbare Energien möglicherweise auf bis zu 47 Prozent. Der Optimismus ist berechtigt. Das Wachstum der erneuerbaren Energien ist bis heute weitaus schneller erfolgt, als ursprünglich geglaubt.
Problemlösung Stromschwankung
Ein Braunkohlekraftwerk benötigt bis zu 7 Stunden, um angefahren zu werden, ein Atomkraftwerk sogar mehr als 1 Tag. Zu langsam, um die kurzfristigen Schwankungen der Wind- und Sonnenenergie im Stromnetz auszugleichen. Strom aus dem von LichtBlick gesteuerten Verbund vieler „ZuhauseKraftwerke“ steht hingegen innerhalb 1 Minute zu Verfügung.
Das Prinzip Kraft-Wärme-Kopplung
Das Zauberwort heißt „SchwarmStrom-Konzept“. Viele kleine Einheiten sollen mit 100.000 „ZuhauseKraftwerken“ Deutschlands größtes dezentrales Gaskraftwerk entstehen lassen. Volkswagen wird die hocheffizienten Blockheizkraftwerke „EcoBlue“ produzieren. In jedem privaten Kleinkraftwerk steckt ein Gas-Verbrennungsmotor, der einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Dieser wandelt die mechanische Energie des Motors in elektrische Energie um. Die dabei entstehende Abwärme wird über einen Wärmetauscher in den Wärmespeicher eingespeist.
Das ist das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und der entscheidende Vorteil gegenüber einem großen Gaskraftwerk. Zwar ist auch Erdgas ein fossiler Energieträger, es erzeugt aber bei der Verbrennung nur rund halb so viel CO2 wie Kohle und erzielt bei diesem dezentralen Verfahren einen Wirkungsgrad von 92 Prozent. Die elektrische Leistung einer Anlage beträgt 20 Kilowatt, die Wärmeleistung 34 Kilowatt.
LichtBlick vertreibt und steuert die Anlagen als „ZuhauseKraftwerke“ und ist in der Lage, durch die Zusammenschaltung kurzfristig eine Leistung von 2.000 Megawatt zu erzeugen. Das entspricht der Kapazität von zwei Atomkraftwerken. LichtBlick will die Anlagen in Zukunft mit regenerativem Biogas betreiben, dann laufen sie sogar klimaneutral.
Investitionskosten
Der Kunde schließt mit LichtBlick einen Wärmeliefervertrag über 10 Jahre mit einer Mindestlaufzeit von 2 Jahren ab. Das „ZuhauseKraftwerk“ bleibt Eigentum von LichtBlick. Es fällt eine einmalige Investition von 5.000 Euro an. Im Preis enthalten ist der Ausbau und die Entsorgung eines bestehenden Gasheizkessels sowie der Einbau des „ZuhauseKraftwerks“ mit den erforderlichen Wärmespeichern. Der Kunde bezahlt die tatsächlich entstandenen Wärmekosten und erhält einen Bonus pro gelieferter Kilowattstunde Strom.
Die Preise werden regional unterschiedlich ausfallen.
Wer gerade über eine preiswerte Erneuerung seiner Heizungsanlage nachdenkt und seinen Beitrag zur sinnvollen Auslastung des Stromnetzes von morgen leisten möchte, sollte sich ein konkretes Angebot erstellen lassen. Vielleicht können 100.000 Kleinkraftwerker sogar am Wettbewerb des Strompreises zugunsten der Verbraucher etwas ausrichten.