Aktuelle Immobilienstudie: Wer später kauft, zahlt mehr

Foto: Gussek

Der neue Wohnatlas der Postbank zeigt: In den meisten deutschen Großstädten sollte man sich schnell für eine Immobilie entscheiden – wer wartet, muss zu einem späteren Zeitpunkt mehr für seine Wohnung oder sein Haus bezahlen.

Preisanstiege in den Metropolen

Die gerade erschienene Studie „Wohnatlas 2016 – Wohnen in der Stadt“ der Postbank zeigt, dass sich in den vergangenen zehn Jahren in mehr als 80 Prozent der deutschen Großstädte die Preise für Hauseigentum und Eigentumswohnungen stetig nach oben entwickelt haben. Deshalb gilt: Wer sich in Bonn, Berlin, München, Hamburg, Nürnberg, Stuttgart, Kiel oder Wiesbaden nach Wohneigentum umschaut, sollte seine Finanzierung jetzt planen und möglichst schnell zuschlagen. So lautet die Empfehlung der Immobilienfinanzexperten der Bank – denn wer hier noch länger wartet, zahlt drauf. Bundesweit finden lassen sich provisionsfreie Wohnungen und Immobilien heutzutage auf zahlreichen Portalen im Netz – so zum Beispiel bei der CS-Wohnungsagentur oder einem anderen einschlägigen Dienstleister.


Beispiel Berlin: Fast 50 Prozent mehr in einer Dekade

Die Hauptstadt ist seit Jahren eine finanzielle Herausforderung für Immobilieninteressenten. Für eine Muster-Eigentumswohnung, die angenommene zehn Jahre alt und 75 Quadratmeter groß ist, hat das Marktforschungsinstitut Forschung + Beratung für Wohnen (F+B) für diesen Zeitraum einen Preisanstieg von nahezu 50 Prozent ermittelt. Besonders drastisch war dieser Anstieg in den vergangenen fünf Jahren. Getoppt wird dieser Wert nur noch von der bayerischen Landeshauptstadt: In München stieg der Preis für eine solche Wohnung auf über 50 Prozent – die Süd-Metropole ist seit jeher Spitzenreiter bei den Preisen für Immobilien. Interessant dabei: Die Kaufpreise an der Isar entwickeln sich wesentlich schneller nach oben als die Mieten. Auch im hohen Norden lässt sich eine ähnliche Entwicklung in den Metropolen beobachten: Der Preisanstieg in der Hansestadt Hamburg betrug im vergangenen Jahrzehnt auch satte 45 Prozent.


Städte mit günstigeren Immobilienpreisen

Laut Untersuchung der Postbank-Experten liegt in den folgenden Städten der Kaufpreis unter dem Niveau der zu erwartenden Mieterlöse – wodurch sich ein Immobilien-Erwerb hier besonders lohnen kann: Dazu gehören Braunschweig, Bremen, Erfurt, Essen, Frankfurt am Main ebenso wie Mainz, Münster und Rostock. Für durchschnittliche Verdiener kann es laut der Studie hingegen lohnenswerter sein, in den Städten München, Bielefeld, Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Potsdam oder Chemnitz zur Miete zu wohnen – allerdings ohne die Anspar- und Wertsteigerungseffekte, die eine Investition in eine Immobilie meist mit sich bringt.


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