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Das Bauherren-Paar wollte keine Abhängigkeit von Öl und Gas und entschied sich daher für ein...
Mit dem neuen Musterhaus am Firmenstandort in Hohenstein-Oberstetten stellt SchwörerHaus ein modernes Wohnkonzept für junge Familien vor, das durch seinen geringen Energieverbrauch überzeugt. Der Lichtfänger in einem Kleid aus Holz und Putz punktet außerdem mit seiner Weiträumigkeit.












Was wünscht sich eine junge Familie von ihrem neuen Zuhause, in welcher Wohnumgebung fühlt sie sich wohl? Wie viele Kinderzimmer sollten vorgesehen werden? Wo wird der gesellige Treffpunkt, alltäglicher Dreh- und Angelpunkt sein? Was und wie viel soll von der Privatsphäre räumlich gewahrt bleiben?
Bei diesen Fragestellungen ist es hilfreich, einen umsichtigen Architekten an seiner Seite zu wissen. Da die Bauberater von SchwörerHaus ein enges Netzwerk mit Architekten in den jeweiligen Regionen geknüpft haben, ist dem Bauherren guter Rat gewiss. Natürlich kann er auch einen eigenen Planer beauftragen.
Die Schwörer-Architekten entschieden sich bei dem „Sonneninselhaus“ in Holzständerbauweise für einen offenen Grundriss im Erdgeschoss und einzeln erschlossene Zimmer im Obergeschoss. Das Hauptaugenmerk richtete sich dabei auf einen familienfreundlichen Schnitt und eine geselligkeitstaugliche Größe. Das lichte Highlight: eine Sonneninsel als kommunikatives Herzstück.
Die clever kompakte Kubatur des Entwurfs spart Baugrund, denn Grundstücke sind teuer. Um keine Wohnfläche zu verschenken, wurde die Verkehrsfläche auf 16 Quadratmeter reduziert. Das Resultat: ein Haus von familienkompatibler Behaglichkeit mit einer Gesamtwohnfläche von fast 140 Quadratmetern, das für hohe solare Gewinne energieeffizient gerüstet ist. So zeigt sich seine Fenstergestaltung im Norden geschlossen, im sonnigen Süden hingegen offen.
Ein geschickter Stilmix sorgt für Atmosphäre: Das moderne Einfamilienhaus in Oberstetten führt eine Einrichtungskomposition von alten, lieb gewonnenen Erbstücken und sich integrierenden neuen Möbeln vor. Ein Stil, der von einem talentierten Händchen zeugt und beweist, dass die Anschaffung einer komplett neuen Einrichtung nicht nötig ist. Lieblingsstücke, die entweder aus dem Familienbesitz oder vom Trödler stammen, geben dem Zuhause die eigene, ganz persönliche Note. Eine Voraussetzung, damit die schönen alten Stücke zur Geltung kommen, ist allerdings ausreichend Platz – und der ist hier mehr als vorhanden.
Diese pfiffige Alt-und-Neu-Kombination der Möbel findet sich in der Verbindung aktueller Materialien wie Metall und Kunststoff mit warmem, bodenständigem Holz wieder, die sich bei diesem teilweise verputzten Haus konsequent bis in die Fassadengestaltung fortsetzt. Auch hier erfahren beliebte Elemente wie die Holzschalung an den Giebeln und das Tonziegel-Satteldach mit den sichtbaren Pfettenköpfen eine moderne Interpretation, akzentuiert durch die als Band angeordneten Fenster im Giebel und die Schiebeelemente vor den Terrassentüren.
Im mehr als 77 Quadratmeter großen Erdgeschoss verlaufen Familienkonferenzen garantiert „besonnen”. Kommunikativer Austausch steht hier im Mittelpunkt, daher gehen Aufgaben des Alltagslebens wie Kochen, Essen, Wohnen fließend ineinander über. Großzügige, bodentiefe Verglasungen rund um den Esstisch schaffen ein freundliches, helles „Sonneninsel“-Flair – ohne Frage ein Ort mit Lieblingsplatz-Qualitäten. Von hier aus kann jeder den reizvollen Blick in den Garten genießen oder sogleich geradewegs auf die Terrasse gelangen, die durch das herabgezogene Dach vor zu viel Sonneneinstrahlung geschützt ist. Auch die elektrischen Schiebeläden vor den dreifach verglasten Hightech-Fenstern fungieren als angenehme Beschattung, um den Wohnbereich im Sommer behaglich kühl zu halten.
Die Küche setzt den modernen Kontrapunkt zu den Stilmöbeln am Essplatz in dunklem Holz. Hier lässt sich hinter den schlichten hellen Fronten und im praktischen Eckschrank auf kleinem Raum viel verstauen. Die leicht in den Wohnraum ragende Kochinsel mit den weißen Barhockern bietet für kurzweilige Runden am Herd mit den Kindern oder Freunden ausreichend Platz. Eine Terrassentür führt direkt nach draußen und lädt zum Frühstück im Freien ein.
Das elterliche Schlafzimmer, das sich gegenüber vom geräumigen Familienbad im über 62 Quadratmeter großen Obergeschoss befindet, ist in seinen Maßen vielseitig nutzbar. Ein antiker Kleiderschrank findet mühelos Platz, ebenso eine begehbare Ankleide. Genügend Stauraum also für Kleider, Freizeit- sowie Sportutensilien. Statt einer in diesem Fall überflüssigen Abstellkammer werden den Kinderzimmern größere Spielräume zugestanden. Mit etwa 14 und 16 Quadratmetern geben sie jeder Altersgruppe hinreichend Freiraum.
Flexibel wird das Haus durch das Extrazimmer im Erdgeschoss, in dem der Computer seinen festen Platz hat und das sich auch mal unaufgeräumt präsentieren darf. Das Sofabett ermöglicht eine flotte Verwandlung vom Home-Office zum Gästezimmer. Mit dem sich direkt anschließenden Gästebad bildet der Bereich eine in sich geschlossene Wohneinheit.
Prima Klima ist inklusive in diesem Haus. Mit der innovativen Frischluftheizung, die mit der bewährten Schwörer-Synergietechnik – nach innen luftdicht, nach außen diffusionsoffen – und einer Windsperre in der Außenwand komplettiert wird, gehört Schwörer Haus zu den Pionieren des energiesparenden Bauens. Erprobte Technik im Verbund mit einer bewährten Konstruktion. Das „Sonneninselhaus“ ist als „KfW-Effizienzhaus 55” konzipiert. Nach den Förderrichtlinien der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist der Standard eines „KfW-Effizienzhauses 55” erreicht, wenn der Primärenergiebedarf nachweislich bei nicht mehr als 40 kWh/m2 Nutzfläche und Jahr liegt. Gleichzeitig muss der Transmissionswärmeverlust der Gebäudehülle den in der Energieeinsparverordnung (EnEV) angegebenen Höchstwert um mindestens 45 Prozent unterschreiten. Neben der Schwörer-Frischluftheizung, die sich aus der kontrollierten Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Kleinstwärmepumpe und Direktheizelement zusammensetzt, gibt hier vor allem die zusätzliche Dämmung in der Außenhülle den Ausschlag. Mit dauerhaft niedrigen Betriebskosten stellt das Konzept die CO2-sparende Alternative zu einem herkömmlichen Heizsystem dar.
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