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Die Welt zu Hause

USA, Südafrika und Asien – im Ausland zu leben, war für die Harers viele Jahre lang Alltag. Die Wohnideen, die sie aus aller Welt mitnahmen, und ihre Begeis­terung für ungewöhnliche Orte haben sie jetzt in ihrer Villa von DAN-WOOD House mit schwungvoller Gestaltungslust umgesetzt.

Außenansicht Villa DAN-WOOD

Außenansicht Villa DAN-WOOD

Eine Woge von Licht. Hell scheint die Sonne durch die hohen Fenster. Von der Eingangstür aus kann sich der Blick durch das Wohnzimmer über die Terrasse ungehindert seinen Weg bis in die Natur bahnen. „Uns gefällt der offene amerikanische Wohnstil, bei dem man schon im Eingangsbereich mitten im Leben steht”, sagt Achim Harer bei der Begrüßung und deutet auf die große Wohnküche quer durch den Raum. Sie ist nur eine der Erinnerungen von vielen Auslandsaufenthalten in Florida, Südafrika und Asien, die sich die Familie Harer nach Hause holte. Seit einem Jahr leben die drei in ihrer Villa in Straubenhardt im Schwarzwald. Ihre zu klein gewordene Doppelhaushälfte im Nachbarort „war zwar schön, aber eben nicht nach unseren heutigen Vorstellungen und Ideen gebaut”, sagt Uschi Harer. „Und wir hatten so viele, da musste natürlich auch der Baupartner stimmen, der sie alle umsetzt”, ergänzt ihr Ehemann.

Auf DAN-WOOD kamen die beiden auf Empfehlung ihrer Freunde Dagmar und Steven Ratz-Kloss, die ein Jahr zuvor nur einen Steinwurf entfernt mit dem Unternehmen ihr Traumhaus gebaut hatten – ebenfalls mit einem ganzen Bündel eigener Ideen: „DAN-WOOD hat ihnen keine einzige ausgeredet, sondern sie vielmehr ermuntert. Da wussten wir, dass wir gut aufgehoben sind”, erinnert sich der 48-Jährige. Zum ersten Planungsgespräch brachte er als Modellvorlage das Foto eines Wohnhauses in Cape Coral (Florida) mit, in dem er als Leiter für Qualitätsmanagement eines weltweit tätigen Unternehmens für Apparatebau während seiner Arbeitsaufenthalte in den USA einige Zeit verbracht hatte. Ein weißes, großzügiges Haus mit Säulen und Sprossenfenstern. Die 380 Quadratmeter würden natürlich auch ausreichen für eine separate Einliegerwohnung für den 19-jährigen Sohn Silas und zwei großzügige Garagen für die Autofans.

Buddha Spirit Villa DAN-WOOD

Buddha Spirit Villa DAN-WOOD

„Toskana-Stil kam für uns nicht infrage”, sagt Achim Harer. Raum und Ruhe sind für die Familie Entspannungsmoment und Lebensgefühl. Das „Classic”-Konzept in Holzbauweise von DAN-WOOD House bot für solche Erwartungen die optimale Grundlage. Klar, nüchtern, symmetrisch – die Harers lieben sachliche Architektur mit Freiheit zum Atmen und Denken. Das zeigt auch ihre Inneneinrichtung, die sich auf die Farben Schwarz, Weiß und einen Tupfer Rot beschränkt. Eine Vorliebe, die Katze Coby sich gern zur Tarnung zunutze macht, wenn sie auf dem Sofa verbotenerweise ihr nachmittägliches Nickerchen macht: Auch sie trägt Schwarz-Weiß.

Das gute Anfangsgefühl der Harers wurde niemals auf die Probe gestellt: „Das Team war von der ersten bis zur letzten Minute unserer Zusammenarbeit professionell, entgegenkommend und außerordentlich angenehm. Wir fühlten uns von DAN-WOOD-Bauberater Heinz Berroth bestens verstanden und umsorgt”, sagt Achim Harer. Ein gutes Gefühl, erlebt zu haben, was eigentlich normal sein sollte bei der größten privaten Investition des Lebens, aber längst nicht ist: verlässliches Vertrauen. Achim Harer ist die Hälfte des Jahres beruflich unterwegs, über- haupt sind in dieser Familie alle arg beschäftigt: „Wir hatten keine Zeit, groß mitzuhelfen, und waren darauf angewiesen, dass alles wie am Schnürchen läuft”, sagt Uschi Harer. Die Erwartungen erfüllten sich: Innerhalb von zehn Monaten war ihr neues Zuhause einzugsbereit.

Frau Harer Villa DAN-WOOD

Frau Harer Villa DAN-WOOD

Trotz besonderer Herausforderungen wie der Galerie: „Sie war für uns unverzichtbar”, sagt Uschi Harer. Der Luftraum – ebenfalls ein „Mitbringsel” aus den USA – wurde einem weiteren Zimmer vorgezogen. Problem: „Der Luftraum passte nicht mit der ursprünglichen Statik zusammen”, erinnert sich Achim Harer. Außerdem sollte er nur auf einer statt auf statisch erforderlichen zwei Säulen ruhen. „Aber DAN-WOOD dachte sich aus, die Decke um 90 Grad zu drehen und die Stahlträger nicht über zwei Säulen zu legen, sondern über eine. Ein weiterer Stahlträger ruht jetzt auf dem Raumteiler, der an die Breite unseres Sideboards angepasst wurde”, erklärt Achim Harer die architektonische Lösung. „Solche Extras erfüllen natürlich auch andere Anbieter. Nur: Bei DAN-WOOD bekamen wir sie zum fairen Preis.”

Und noch ein weiteres Plus: Das Haus wurde so konstruiert, dass der Luftraum jederzeit in ein Zimmer verwandelt werden kann: „Wenn irgendwann mal mehr Räume benötigt werden”, sagt der Vater und klopft schmunzelnd seinem Sohn auf die Schulter. Bis dahin hat Silas seine eigene Wohnung im Keller, samt Küche und Bad. Auch für einen Fitness- und für einen Technikraum ist dort unten noch Platz. Derzeit heizt man mit Fernwärme, kann aber jederzeit auf Solarenergie umsteigen. Die Vorrichtungen auf dem Dach sind installiert: „Wir wollen flexibel bleiben und uns weder vom Ölpreis noch vom Heizwärmemonopol abhängig machen”, sagt Achim Harer. „Und wir denken perspektivisch”, ergänzt Uschi Harer. „Den Altersruhestand möchten wir im Süden verleben. Die separate Einliegerwohnung könnten wir dann vermieten.”

Innenräume Villa DAN-WOOD

Innenräume Villa DAN-WOOD

Über die großzügige Holztreppe mit Edelstahlgeländer führt Achim Harer zu seinen Lieblingsplätzen. Auf der Galerie steht sein Schreibtisch, hier greift der Musik-Fan oft auch zur E-Gitarre. „Im alten Haus haben die Nachbarn immer gedacht, unser Sohn macht den Krach”, sagt die 49-jährige Arzthelferin lachend. Durch die hohen Fenster fällt der Blick in den Garten. Er soll sich in ein asiatisches Zimmer verwandeln, mit Bambus und mit einem Wasserlauf. Statt Rosensträucher klare Linien: Ein Ruhezimmer in der Natur – eine Anregung aus dem Thailandurlaub.

Auch im Bad erfüllten die DAN-WOOD-Architekten alle Wünsche. Eine tragende Wand musste versetzt werden, was wiederum Einfluss auf die Statik hatte, um das Bad in eine unbeengte Wellnesslandschaft zu verwandeln. Achim Harer mag diesen Raum. Nach einem langen Tag taucht er gern ins Vollbad ab. Ehefrau Uschi bevorzugt die kürzere, prickelnde Alternative: die begehbare, großflächige Dusche ohne Tür. Die Trennwand aus Milchglas mit Stahlrahmen ist das Werk ihres Mannes. Wenn die knappe Freizeit es zulässt, sucht und findet der Technikbegeisterte bei solchen Arbeiten Entspannung. Die beiden ovalen Waschschalen waren Achim Harer so ähnlich bei einem Arbeitsaufenthalt in Südafrika ins Auge gestochen, in einem Hotel im Kolonialstil: „Wir sind Bauchmenschen, entscheiden nicht immer streng rational. Und wenn uns etwas begeistert, möchten wir es umzusetzen. Da investiere ich lieber etwas mehr, bis alles passt”, sagt er und schaut seine Frau liebevoll an.

Kleiderschränke Villa DAN-WOOD

Kleiderschränke Villa DAN-WOOD

Hinterm Bad liegen Ankleide und Schlafzimmer im Sonnenlicht. Auch hier nutzen die Harers eine Idee made in USA: Der Wäschekorb im Ankleidezimmer hat keinen Boden und steht direkt über dem Wäscheschacht. Von dort fällt alles ohne Umweg in den großen Korb neben der Waschmaschine im darunter liegenden Hauswirtschaftsraum.

„Leichtigkeit macht das Leben angenehm”, sagt Uschi Harer.

www.jetzt-oder-nie.net/danwood/harer

Melanie Longerich

Fotos: Hans-Rudolf Schulz

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