Öko zahlt sich aus
Ökologisches Bauen fördert die Bundesregierung gemeinsam mit der KfW Förderbank mit attraktiven Krediten. Für...
Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) tritt 2009 in Kraft. Bauherren und Hausbesitzer sollten Erneuerbare Energie in Haus und Budget einplanen. Das wird gefördert.
Es ist sprichwörtlich amtlich: " die Preise für Kohle, Öl und Gas werden steigen, bis schließlich gar keine fossilen Energieträger mehr geliefert werden können", heißt es in der Erläuterung des Bundesumweltministerium zum "Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich". Es zwingt bundesweit Bauherrn, die ihren Bauantrag nach dem 1. Januar 2009 stellen, Häuser zu bauen, die effizienter als bisher mit fossiler Heizenergie umgehen. Bisher wird in Deutschland nur knapp 7 Prozent Wärme aus Erneuerbaren Energien bestritten. Die Regierung verpflichtet sich bis 2020 diese Quote auf 14 Prozent zu verdoppeln. Das soll die Firmen animieren, sich intensiv mit der Weiterentwicklung von Technologien zur alternativen Wärmeerzeugung, wie Erdwärme, Solarthermie, Biomasse oder Nutzung von Abwässern zu beschäftigen.
Das neue Wärmegesetz zwingt Bauherren nicht nur zur Wahl eines Erneuerbaren Energieträgers, sondern belohnt partiell diese Entscheidung: Wer die gesetzlichen Vorgaben übererfüllt, erhält über das Marktanreizprogramm Zuschüsse. Der Ausbau von Wärmenetzen, zu denen Ersatzmaßnahmen wie Kraft-Wärme-Kopplung und Dämmung gehören, werden ebenfalls staatlich gefördert. Der Bund erhöht die Fördermittel auf 500 Millionen pro Jahr.
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