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Sie dürfen applaudieren.

Ein Fertighaus kann sich problemlos in eine ge­wachsene Umgebung einfügen. Es kann Tra­dition und Moderne ver­einen. Es kann außen so individuell geplant sein, wie es innen allen Bau­herrenwün­schen gerecht wird. Drei Thesen, denen das Un­ter­nehmen Haas Haus und der Architekt Edgar Cueni mit dem neuen Musterhaus „Ambiente“ im schweizerischen Suhr Leben eingehaucht haben.

Außenansicht „Ambiente“

Außenansicht „Ambiente“

Der Trick, traditionellen Baustil mit moderner Architektur zu verknüpfen: Für die Schweizer Region typische Elemente wie das Satteldach mit Quergaube wurden zeitgeistig interpretiert, erkärt Edgar Cueni den „Ambiente“-Entwurf. Der renommierte Architekt griff für seine Interpretation zu sehr viel Glas und schlug damit zwei Fliegen mit einer Klappe: In allen Räumen gibt es überreichlich Tageslicht. Konsequenterweise verzichtete er auf die Ausnutzung der kompletten Wohnfläche im Obergeschoss zugunsten einer Galerie. „Die Fenster im dadurch entstandenen Luftraum verwöhnen das Wohnzimmer mit Tages- und Abendlicht. Für mein Gefühl ein echter Gewinn an Wohnlichkeit“, ist Edgar Cueni überzeugt. Und dass die Galerie keineswegs toter Raum ist, beweist der Architekt durch sein gestalterisches Können: Die schwarzbraunen Wände verleihen Tiefe und liefern einen perfekten Hintergrund für Kunst und Kuhfell.

Einen fast schon genialen Kunstgriff wagte Edgar Cueni im Badezimmer. Die im Erker vor dem bodentiefen Fenster platzierte frei stehende Badewanne präsentiert sich wie in einem Schaufenster. Darüber erstreckt sich der Erker in seiner gesamten Höhe. „Ich habe auf der einen Seite einen Spiegel unter der Dachfläche angebracht, der den Kronleuchter über der Badewanne spiegelt“, erklärt er seine Planung, die nur so vor Ideenreichtum strotzt: Dusche und WC sind mit Glasfronten vom Rest des Raumes getrennt. Die beiden Waschbecken stehen sich gegenüber, statt, wie sonst üblich, nebeneinander. „Es sind simple Kniffe, die den Unterschied ausmachen, nicht das Budget.“

Badewanne „Ambiente“

Badewanne „Ambiente“

Wie Wohnharmonien geschaffen werden, verrät der Architekt den Haas-Kunden übrigens gerne. Auch wenn es um die Außengestaltung geht. Bei dem Musterhaus „Ambiente“ wurde beispielsweise lange über die Fassadenfarbe nachgedacht. Der Mix aus Grau und Weiß am Hauptkörper und die roten Trespaplatten am giebelseitigen Eingang gaben dem Stadthaus letztlich einen edlen, aber auch frischen Charakter. Außerdem unterstreicht die Farbe die harmonischen Proportionen des Baukörpers und die Aufteilung der Fensterelemente. Die Terrasse im Erdgeschoss und der Balkon im Obergeschoss mit seinem Geländer in Edelstahl umfassen das Haus zur rechten Seite.

Trotz dieser „Einseitigkeit“ gerät die Hauskubatur nicht in Schieflage, wirkt sie ausgewogen. Die großzügigen Dachüberstände stehen wiederum für eine wohlklingende Verbindung zwischen Tradition und Moderne.

Mit dem „Ambiente" hat Haas Haus erneut die gestalterischen Potenzen eines Fertighauses bewiesen und seine Musterpalette um eine Attraktion erweitert. Das verdient definitiv Applaus!

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